Na dann..... her mit den Jungspunds
Bei Frauen in der Studie koennte es auch daran liegen, dass man damals ja eher verklemmt war, was Aufklaerung, SB usw., und viele Frauen erst spaeter, mit wachsender Erfahrung, gelernt haben, ihre Wuensche und Grenzen zu komunizieren, und deshalb ihre Sexualitaet erfuellter erleben koennen. Ob die gleiche Studie, an jungen aufgeklaerten deutschen Frauen von heute durchgefuehrt, dasselbe Ergebnis haette?
Die Wissbegierde ist schon glaube ich individuell, wie Du schreibst, Kate, ich kenne auch solche Kinder, die an kaum was interessiert scheinen, bzw. sehr fixiert auf ein Thema sind. Meine hingegen wollen alles, aber auch ALLES wissen! Leider bin ich keine wandelnde Enzyklopaedie.
Trotzdem glaube ich dass sich unabhaengig vom Grad der Wissbegierde beim "wie" etwas aendert. Schwer zu erklaeren. Also ich denke nicht, dass man ploetzlich ab der Lebensmitte mehr wissen will. Aber
wenn man was neues wissen /lernen /ausprobieren will, dann interagiert dieses Neue irgendwie auf einer anderen Ebene mit dem Vorhandenen, als frueher, finde ich. Wahrscheinlich ist das auch individuell. Mir sind jetzt bei Sachen andere Aspekte wichtig, ich habe andere "Verwendungen" fuer neue Erfahrungen. Frueher habe ich einfach etwas ausprobiert: macht Spass, kann ich, tut mir spuerbar gut: mach ich weiter. Macht keinen Spass, bin grottenschlecht, tut mir nicht spuerbar gut: hoer ich auf. Jetzt ist es eher so: ich lass mich darauf ein, beobachte, welche Samen da in mir zu keimen anfangen. Welche davon will ich wachsen lassen? Und wie kann ich sie wachsen lassen?
OK, so eine Aenderung hat dann wahrscheinlich eher mit aelter oder reifer werden zu tun, nicht so sehr mit dem hormonellen Umschwung. Maenner wird das vielleicht auch betreffen. Aber zeitlich scheinen mir derartige Neuorientierungen bei vielen Frauen mit dem "Herbst der fruchtbaren Zeit" zusammenzufallen.