Phacelia, ich kann ebenfalls etwas beisteuern zur guten Entwicklung ohne Hormone:
Im Oktober 24 die letzte Blutung und tatsächlich mittlerweile (wieder) ohne Hitzewallungen und ohne Schlafprobleme und Kopfweh.
Ich muss dazu erwähnen, dass ich Ende 2024 in eine Depression gerutscht bin und seitdem Johanniskraut nehme, von dem ich nicht weiß, wie es sich auswirkt.
Aber ich hatte einen längeren Zeitraum auch mit Johanniskraut noch Hitzewallungen bzw. Probleme mit der Temperaturregulation, deshalb würde ich es nicht überbewerten. Zusätzlich habe ich die Dosierung gerade etwas reduziert und es ist in dieser Zeit noch besser geworden.
Abnehmen konnte ich auch - was mir in den Jahren davor sehr schwergefallen ist. Insgesamt sind fast 10 Kilo runter, wenn auch teilweise bedingt durch die psychische Situation.
Ich fühle mich irgendwie "hormonell stabil".
Vermutlich, weil nicht mehr so viele Schwankungen auftreten.
Schleim gibt es gar nicht mehr.
Was mir aber zu schaffen macht:
Fehlende Libido und mein körperliches Altern.
Ich habe die letzten Monate wirklich hart dafür gearbeitet, um meine Gesundheit zu erhalten - von Arztterminen, Untersuchungen und Bestimmung von Blutwerten über Physiotherapie, Massagen, Sport und anderen therapeutischen Maßnahmen bis hin zu Nährstoffen und Ernährungsumstellung...
Und ich gehe seit November bereits nicht mehr arbeiten, so dass das überhaupt erst möglich ist.
Wie ich das mit einem (dann auch noch neuen) Job vereinbaren soll irgendwann, ist mir noch nicht ganz klar.
Im Moment fühle ich mich unter anderem deshalb noch nicht wieder arbeitsfähig und habe große Sorge, das dann unter einen Hut zu bringen. Ich muss schon jetzt schauen, dass mich die ganzen Termine und Anforderungen nicht völlig stressen.
Aber ich möchte mich auch nicht damit abfinden, dass es im Alter einfach so ist, dass man (schnell und stark) abbaut. Mit Mitte 50 möchte ich gerne noch ein Lebensgefühl haben, dass nicht unbedingt dem entspricht, das man mit 30 hatte - aber wie 80 möchte ich mich halt auch nicht fühlen.
Ein gutes Mittelmaß wäre prima.
Edit: und was die Libido angeht, macht das immer noch ein bisschen mit mir, dass mir dadurch gefühlt ein Teil meiner Weiblichkeit fehlt, um den ich durchaus trauere.