Um diesen Zyklus geht's:
KlickAn sich hatte ich immer recht schöne Zyklen. Nicht immer superregelmäßig, aber doch so, dass ich anhand von Temperatur, ZS, Muttermundbeobachtung und Körpergefühl gut wusste, wo in etwa ich in meinem Zyklus stehe.
Jetzt, nach der Fehlgeburt, fühle ich mich ein klein wenig von meinem Zyklus verarscht. Ich habe seit geraumer Zeit S+ (bitte die eigentlich nicht regelkonforme Binnendifferenzierung am Anfang nicht beachten - ist nur zwecks Selbstbeobachtung so vermerkt). Mein Muttermund ist stets offen und hoch und schwankt zwischen sehr weich und mittelfest. Diesbezüglich kann ich den ZS oder den Muttermund aktuell unmöglich als ausgewertet betrachten.
Meine Temperatur gibt mir auch Rätsel auf. In der Tieflage war sie zwischendrin deutlich niedriger, als gewohnt. Und dann kam ein Zeitpunkt, an dem ich
eigentlich wohl mit einer Ausnahmeregel zumindest die Temperatur auswerten hätte können (4 Werte über der Hilfslinie). Allerdings ist die "höhere" Temperatur eigentlich mein normales Tieflagenniveau (vor der FG). Und ich habe auch keinerlei PMS (wie vor der FG), das darauf hindeuten würde, dass ein Eisprung stattgefunden haben könnte.
Entweder hat sich mein Körper durch die kurze Schwangerschaft etwas verändert - oder aber es findet zwar ein "Anlauf" für einen Eisprung statt, der vermutlich noch ein wenig auf sich warten lässt? Was meint ihr?
Und falls es doch zu einem Eisprung und einer erneuten Schwangerschaft kommen sollte - was würde man als 1.hM zum Errechnen eines ETs nehmen? ZT 25 (was ich gefühlt für falsch hielte - auch weil die Schleimauswertung noch nicht mal ansatzweise durch ist)? Oder eine spätere "echte" 1.hM?