Danke für eure Antworten!
Ähm, ja, Zt9 in Zyklus 7 ist ein gutes Argument und dass doppelte Messung Verwirrung stiften kann, ist mir jetzt auch klar geworden
Wenn ich 3,5 Std. Schlaf aber nicht als Störfaktor werten darf, hat das wiederum ziemlich fatale Auswirkungen auf Zyklus 6, den ich dann nicht auswerten könnte, obwohl ein ES doch ziemlich wahrscheinlich stattgefunden hat. Und was mache ich denn mit solchen Ausreißern, die ohne Störfaktor aus der Tieflage schießen? Erhöht sich dadurch mein TL-Niveau??
Und wie bestimme ich denn mein TL-Niveau? Ja, ich weiß: „die normale Schwankungsbreite der ungestörten Werte aller TL“. Aber was ist denn die „normale Schwankungsbreite“? Auch Werte, die eher selten vorkommen, oder gar nur einmalige Ausreißer ohne SF? Dann könnte ich ja irgendwann überhaupt keine SF mehr definieren, weil mein TL-Niveau immer breiter wird!?

Und wenn meine Störfaktoren noch nicht allzu klar sind, woher weiß ich dann, was ungestörte Werte sind?? Das ist ein bisschen wie mit Huhn und Ei: Was war zuerst da? TL-Niveau oder SF?
In meinem Fall zum Thema Messzeitabhängigkeit: ja, 36.6 fällt noch in mein allgemeines TL-Niveau, welches sich aber auch aus Zyklen ergibt, in denen ich es gar nicht genau genommen habe mit den Messzeiten. Dann ist es ja klar, dass eine spätere Messung nicht zwangsläufig aus dem TL-Niveau herausragt, wenn ich vorher schon spätere Messungen ins TL-Niveau mit aufgenommen habe. Aber wie würde es aussehen, wenn ich von Anfang an konsequent zwischen 8 und 9 gemessen hätte?

Das TL-Niveau meiner einzelnen Zyklen unterscheidet sich ja auch durchaus, und ich habe den Eindruck, dass es in Zyklen, wo ich früher gemessen habe, auch niedriger ist. Oder seh ich das ganz falsch?
Auch wenn ich hier vielleicht einen anderen Anschein erwecke – ich fände es toll, wenn ich eine Messzeitabhängigkeit ausschließen könnte und meine 1.hM erst später wäre (wegen -8;),

aber ich habe noch ziemliche Zweifel, wovon ich ausgehen darf.