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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 10:45 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
Beiträge: 999
NFP seit: 03/12
Hmm, die mittlere Lutealphase beginnt mWn ab dem 5. HL-Tag und da läge der Normwert bei <12.. Dennoch sieht das für mich auch alles nach ES aus und ich fand deine Erklärung auch einleuchtend, dass das Progesteron ohne ES, also in der Follikelphase, ja deutlich niedriger sein müsste, Bess..

Ich würde noch einen weiteren Zyklus beobachten lassen, meine FÄ wertet 3 Zyklen aus..

Bess hat geschrieben:
Interessant wäre vielleicht noch der Quotient von LH und FSH am Beginn des Zyklus, der gibt Hinweise auf eine mögliche verfrühte Menopause.

Wie berechnet man den denn?

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Glücklich verheiratet *heartbeat* und mit vier Katzenkindern das Leben genießend.. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 11:00 
Weil bei mir mal der Verdacht auf POF (vorzeitiges Versagen der Ovarien) vorlag, wurden insbesondere LH und FSH angeschaut, typischer Weise wäre dann das FSH ungewöhnlich hoch. LH wird durch FSH geteilt und dann wäre der Quotient sehr niedrig.
Hier etwas Info dazu:

https://www.endokrinologikum.com/fachbe ... zienz.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 11:11 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 29. Februar 2012 21:56
Beiträge: 999
NFP seit: 03/12
Danke für die Info! *sonne*
Hast du da noch einen Wert, ab wann der Quotient als "sehr niedrig" eingestuft wird? Oder hab ich das auf der verlinkten Seite jetzt überlesen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 11:18 
Laut des Arztes in der Kinderwunschklinik muss man sich neben dem Quotienten immer auch die absoluten Werte anschauen, daher gibt es wohl keinen offiziellen "cut off"-Wert. Ich habe bisher zumindest keine pauschale Angabe gefunden. Und er hat sich meine Kurven angeschaut (konnte sie zum Glück richtig interpretieren). Dass mein AMH-Wert so niedrig war, dass er unter der Nachweisgrenze lag (entspricht einem Wert jenseits der Wechseljahre), wäre zwar ein Hinweis auf POF gewesen, allerdings lagen LH und FSH in der Norm und ich hatte dazu ja nachweislich noch Eisprünge.
Ich werde nur möglicherweise wie meine Schwester (sehr ähnliche Parameter) früh in die Wechseljahre kommen, sie hat mit 44 bereits keinen Zyklus mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 15:52 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 18. Oktober 2009 19:03
Beiträge: 850
NFP seit: Okt. 2009
Oh, danke Bess! *sonne*

Störfaktoren kann ich ausschließen. Trotzdem ist der Wert (auch nach der verlinkten Tabelle) jetzt nicht besonders hoch, das stimmt schon. Aber nicht jeder Körper produziert immer Normwerte.

Mein LH/FSH-Quotient liegt bei … jetzt muss ich kurz gucken … 0,73 am 5. Zyklustag (da dieser Zyklus einer mit etwas späterem Eisprung war ist das noch recht früh, also ich meine, wenn der Eisprung später kommt, kommt bei mir oft alles langsamer in Gang).

Wie hoch das FSH direkt vor der Hochlage war weiß ich leider nicht, da habe ich nur den Oestradiol-Wert bekommen, aber die Ärztin meinte, sowohl dieser als auch „alles andere“ seien „super“ gewesen, das kann ich demnächst mal nachfragen.

Ich muss jetzt eh die Ärztin wechseln (ist eine größere Praxis mit mehreren ÄrztInnen), meine ist nämlich schwanger und geht in den Mutterschutz.

Ich finde halt die Aussage: „Ja, da war dann wohl kein Eisprung.“ aufgrund von nur einem Wert etwas blöd, aber war dann doch unsicher. Vielleicht war der Follikel halt nicht so super und der Gelbkörper dann auch nicht, keine Ahnung.

Mir hat vor Jahren schon mal eine Endokrinologin erzählt, ich könne laut meiner Blutwerte (die sie nur einmal zu Zyklusbeginn abgenommen hatte) keine Eisprünge haben und meine Kurven runderheraus als „ja, da steigt vielleicht mal ein bisschen die Temperatur, aber das hat nichts zu sagen“ abgetan. Die würde ich heute immer noch gern anrufen und fragen, wie ich ohne Eisprünge zweimal schwanger geworden bin.


edit: Noch was zum LH/FSH-Quotient: Mit PCO-S (das ich habe) ist dieser Wert oft eher erhöht. Zitat: „Bei mehr als 60 % der PCOS-Patientinnen findet sich ein erhöhter LH/FSH-Quotient, d. h. die LH-Spiegel sind deutlich höher als die FSH-Spiegel (bis zu doppelt so hoch).“ (Quelle)

Laut Laborwerten soll er <2 sein. Gibts so eine Art „Untergrenze“? Mir kommt mein Quotient recht normal vor, aber bisher wusste ich auch nicht, dass er auch zu niedrig sein kann.

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Bin über 150, NFP mittlerweile via drip.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 15:59 
Gern geschehen!

Selbst wenn das Progesteron etwas niedrig für HL9 war, ist es immer noch ein Wert, der so nicht in der Follikelphase vorkommen sollte - sprich da war ein Eisprung, das Progesteron ist nur nicht nach Lehrbuch angestiegen. Theoretisch kann es aber sein, dass es ab HL10 nochmal deutlich höher war und man hat das schlicht nicht mitbekommen.

Edit: Und selbst wenn sich eine Gelbkörperschwäche bestätigen sollte, lässt sich diese gut behandeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kein Eisprung trotz Temperaturanstieg?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2018 16:06 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 18. Oktober 2009 19:03
Beiträge: 850
NFP seit: Okt. 2009
Jetzt hab ich nochmal weitergelesen, was den Quotienten angeht und auch FSH-Werte und folgendes gefunden:

„Bei gleichzeitiger Zunahme anovulatorischer Zyklen sind in der Prämenopause während der Lutealphase erniedrigte Progesteron-Spiegel (zwischen 5 und 10 ng/ml) charakteristisch. Dabei sind häufig FSH und LH noch nicht erhöht.“

Anovulatorische Zyklen habe ich eigentlich so gut wie nie, aber zumindest vom Alter her (38) ist die Prämenopause ja jetzt nicht auszuschließen. *kopfkratz*

„Mit zunehmender ovarieller Erschöpfung steigen die Gonadotropine an. FSH Konzentrationen über 20 mE/ml sind zumindest für eine beginnende ovarielle Erschöpfung beweisend (vorzeitig oder im Rahmen des Klimakteriums); z.B. sprechen in der Prämenopause auch schon FSH-Werte, die in der Lutealphase über 10 mE/ml liegen, für eine ovarielle Erschöpfung.“

„Nach dem Anstieg von FSH dauert es noch ein bis fünf Jahre, bis die Menopause beginnt.“

„Verschiebung des LH/FSH-Quotienten, der normalerweise im Zyklus 1 beträgt, auf einen Wert unter 1; ein LH/FSH-Quotient unter 0,7 bei Frauen um das 50. LJ bedeutet, daß diese sich in den Wechseljahren befindet.


Quelle

:shock: *augenverdreh*


Naja, unter 0,7 liege ich ja noch nicht. Mal gucken. Meine Hochlagen sind seit den Schwangerschaften schon teilweise etwas seltsam. Zum Beispiel kommt die Temperatur oft nicht so in Schwung und ist jetzt auch im Vergleich niedriger als in den Jahren davor. Vielleicht liegt das ja tatsächlich an etwas müden Gelbkörpern. Wobei dann ja eigentlich die Hochlagen kürzer sein sollten. Naja.

edit:
Danke nochmal, Bess. Ich versuche jetzt mal, mich nicht verrückt zu machen (da bin ich leider sehr gut drin). LH und FSH schwanken ja auch ziemlich von Zyklus zu Zyklus. Mal abwarten.

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