Estreya hat geschrieben:
Frage/Einwurf: wenn manche schreiben, dass die Blutung sehr schwach ist, dann stellt sich für mich die Frage, warum ihr einen neuen Zyklus anfangt? Nach NFP-Regeln darf man das nur, wenn die Blutung in gewohnter Stärke beginnt, ansonsten seid ihr weiterhin im gleichen Zyklus mit einer Zwischenblutung, auch wenn er sehr lange dauert.
Ich greife das mal auf, weil ich wohl in Zyklus 54 einen anovulatorischen Zyklus hatte und nach ZT 23 eine "Blutung" bekam, die aus 90% Wasser und 10% Blut bestand. Ich habe es als Blutung im KR eingetragen, aber eigentlich kam da nur Wasser mit Blut am MuMu heraus. Da, wo die Mens stärker gekennzeichnet ist, war es viel viel mehr Wasser.
Nun habe ich heute eine erste höhere Messung zu verzeichnen, an (nach neuer Zyklusrechnung) ZT 9. NFP heute sagt, dass man nur einen neuen Zyklus anfängt, wenn die Blutung normale Stärke erreicht hat. Das würde heißen, dass ich meinen Zyklus normal weiterführe und im nächsten Zyklus, also nach ausgewerteter Hochlage, wieder bis ZT 5 freigeben dürfte.
Ich finde das bedenklich. Mein ES hat sich in den vergangenen vier Jahren zweimal nach vorne verlagert und auch, wenn ich weiß, dass nach anovulatorischen Zyklen das Ei früher (und in meinem Fall mit Pauken und Trompeten) springt, habe ich starke Bedenken, dass ein Nicht-Teilen des Zyklus' nicht die Sicherheit gefährden könnte.
Was ist, wenn er sich jetzt wieder nach vorne verlagert? Woher soll ich wissen, dass meine früheste ehM jetzt bestehen bleibt, wenn ich nach dem anovulatorischen eine so frühe ehM hatte?
Hat das die AG NFP nicht miteinbezogen?
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