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 Betreff des Beitrags: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 20. Januar 2009 18:28 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Juni 2008 14:14
Beiträge: 434
weil ich grad in einem anderen Thread was dazu geschrieben hab, frag ich gleich mal nach, vielleicht fällt jemandem was sinnvolles dazu ein.
Also, ich hab jahrelang die Pille genommen. Zuerst Femigoa, die dann zum Schluß durchgehend, ohne Abbruchblutung, weil starkes PMS. Abgesetzt, perfekte 28Tage-Zyklen, nach 6 Zyklen schwanger geworden (Sex hatten wir mehr als genug, prinzipiell lag´s also entweder an der Pille oder an mir/uns). Danach 4 Jahre lang Cerazette, wegen Stillzeit und eben auch zur PMS-Vermeidung. Abgesetzt, sehr schwankende Zyklen, Zwischenblutungen, schwanger geworden (auch hier, an der Sexhäufigkeit lag´s nicht) im 10. Zyklus mit Hilfe von Tees und Homöopathe. Mein Östradiol-Wert wurde am Anfang von genau diesem Zyklus getestet und war eigentlich zu niedrig. Tja, gereicht hat´s trotzdem, wie man sieht...
So gesehen bin ich mir über meine Fruchtbarkeit nicht so recht im Klaren, könnte normal sein und nur an der Pilleneinnahme liegen, könnte aber auch vermindert sein.
Randbedingungen: ein drittes Kind ist nicht völlig ausgeschlossen, die Entscheidung wird getroffen, wenn wir sehen, wie´s mit zweien läuft. Sofort schwanger werden ist allerdings nicht drin, erstens weil ich einen KS hatte und wieder haben werde und man danach ja ein Jahr lang nicht schwanger werden sollte, zweitens weil ich mit so einem kurzen Altersabstand sicher nicht gut zurechtkommen werde. Zu lang darf der Abstand, falls doch Nr.3, aber auch nicht werden, mein Mann wird dieses Jahr 39 und mit 43 nochmal Vater werden möchte er auch ungerne und ich werde 32 und 35 ist für mich eigentlich so das äußerste. Wenn also Nr. 3, dann eine erneute Schwangerschaft ca 2 Jahre nach der Entbindung. Mirena&andere langfristige Verhütungsmittel scheiden damit völlig aus, für 2 Jahre lohnt sich das nicht.
Pille würde ich äußerst ungerne, da meine Libido damit quasi nicht vorhanden war. Allerdings wäre das wohl die einzige Möglichkeit, die blöde PMS-Migräne loszuwerden. Mit Baby richtig flachliegen ist eigentlich nicht drin...
Kupferspirale und ähnliches (Gynefix basiert ja auf demselben Prinzip, korrekt?) ist nicht so recht meins, meine Mutter hatte die Spirale mal und damit nichts als Probleme (und sehr starke Blutungen hab ich so schon, da brauch ich nicht noch mehr).
Kondome sind auch keine Lösung, wir können die Dinger beide nicht leiden.
Jetzt überleg ich - verhüte ich überhaupt? Meine Tochter war Extremstillerin, alle 1-2h, nachts auch häufig, teils Clusterfeeding ohne Ende. Vollstillen werd ich auch diesmal.
Andererseits - sollte ich S+-Schleim entdecken, kann ich mich die ersten paar Zyklen auf meine wohl nicht so tolle Fruchtbarkeit verlassen? Oder doch schon mal als Vorsichtsmaßnahme gleich bei Bedarf zu irgendeiner Barrieremethode greifen? Was wird da überhaupt außer Dias angeboten, was einfach in der Handhabung ist? Und sollte doch die Mens kommen - was zur Hölle mach ich mit meinem PMS? Ich hab dann Migräne mit Übelkeit + Erbrechen+ Bauchkrämpfen und kann eigentlich außer im Bett liegen so gut wie nichts. Was ist fürs Baby das geringere Übel - die Cerazette oder ab und an MCP+Schmerzmittel? Was ist für mich selbst das geringere Übel?
hatte vielleicht jemand ein ähnliches Problem?
FA fragen ist keine Lösung, weil da im Grunde nur die Pille angeboten wird.

_________________
LG silberblau mit 2 Mädels (groß und klein), Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 20. Januar 2009 19:44 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 23. September 2005 17:47
Beiträge: 12498
Wohnort: Freiburg
NFP seit: 2006
Schau mal, vielleicht findest du hier was:
www.verhueten.info

_________________
good things are coming


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 20. Januar 2009 21:09 
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alte Häsin

Registriert: 26. Mai 2008 16:03
Beiträge: 1387
hast du schon Möpf probiert? Ich kenn mich damit ja nicht so gut aus, aber ist das nicht speziell für PMS geschwerden gedacht eigentlich?

Meinst du mit PMS wirklich die Tage vor der Mens oder die Mens selbst? Klang jetzt irgendwie so als würdest du die Mens-Beschwerden bei der Abbruchblutung der Pille auch als PMS bezeichenen?

_________________
Missi (28) mit Moosmutzel (02/08) und Waldwuffel (09/10) und Bild Sensi-Freestyle...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 20. Januar 2009 21:22 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Juni 2008 14:14
Beiträge: 434
Lune, Danke, werd ich reingucken *oh je, noch ein Forum ;-) *

Miss Winterbottom, nein, vom Mönchspfeffer hab ich bisher die Finger gelassen. Meiner damaligen Ärztin ist außer der Pille nichts sinnvolles eingefallen und mir war das Thema in dem Moment nicht wichtig genug. Die Sache mit der Libido ist mir erst richtig bewußt geworden, als ich einige Monate pillenfrei war...
Mit PMS meine ich den Zustand ein-zwei Tage davor und die ersten ein-zwei Tage der Mens selbst (unabhängig davon, ob Pillenabbruchblutung oder Mens ohne Pille, der Zustand ist identisch).
Am glücklichsten wäre ich wohl ohne Pille und ohne PMS - die eierlegende Wollmilchsau also...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 21. Januar 2009 04:42 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 6. Dezember 2006 16:32
Beiträge: 1099
Wohnort: Berlin
Hm, Asrei, ich fürchte, leider oder doch eher: zum Glück kannst Du nicht von verminderter Fruchtbarkeit ausgehen ;-) - wieso auch? Sechs ÜZ ist statistisch gesehen völlig normal; denn wenn man bedenkt, dass bis zu 75% der befruchteten Eizellen nicht überleben, dann kann es auch bei größtmöglicher Fruchtbarkeit schon mal ein paar Zyklen dauern. Und beim zweiten mal hat es nach Absetzen der Pille 10 Monate gedauert, oder? Wenn man auch da einbezieht, dass der Körper ggf. ein Weilchen braucht, um sich umzustellen, ist das auch nicht übermäßig lange (wenngleich es natürlich wenn man darauf wartet schreeeecklich lange sein kann, keine Frage!).

@Verhütung weiß ich leider aber auch kein Patentrezept: Wir haben notgedrungen über Kondome nachgedacht oder haben uns während der gefährlichen Tage anderweitig vergnügt - im Moment haben wir zweieinhalb Monate lang Fernbeziehung, also (leider) kein Verhütungsproblem.

Alles Gute
Petersilie

_________________
Petersilie, 41 Jahre, NFP seit 3/2006 mit Papier&Stift, nach insgesamt sechs Jahren KiWu-Zeit jetzt mit der großen Mini-Petersilie (2008) und Petersilchen (2013) komplett, und Ju_uma als Forumspatin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 21. Januar 2009 15:34 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. September 2006 11:20
Beiträge: 225
Die Pille hat bei mir auch Unlust verursacht. Ich finde sie daher (für mich) sinnlos: Hormone futtern um keinen Sex zu haben -- wozu?
Es gibt stillverträgliche Schmerzmittel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 21. Januar 2009 15:46 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 20. Januar 2006 10:53
Beiträge: 1111
Hast Du die Pille denn PMSvorbeugend genommen nach der ersten SS ? Weil wenn ja, so weisst Du ja nicht, ob die PMS vielleicht nicht mehr / abgeschwächt vorhanden ist ? Bei mir jedenfalls hat sich da viel verändert.

_________________
mit Liam Feb '07
Wieder am Kurven ziehen in Vorbereitung auf die Wechseljahre;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 21. Januar 2009 16:02 
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alte Häsin

Registriert: 20. Januar 2009 22:52
Beiträge: 1498
NFP seit: 06/07 (mit Unterbrechungen)
Es ist absolut normal, bis zu einem Jahr auf ein Kind zu warten, also eingeschränkt fruchtbar bist du keinesfalls...

Ich hab das gleiche Problem wie du, möchte auch nur so zwei Jahre verhüten und bin am überlegen... Ich denke, ich werde mir ein Diaphragma holen.

Habe auch das Problem mit den Starken Mensbeschwerden... Ich hoffe einfach mal, dass Paracetamol hilft, das kann man auch in der Stillzeit nehmen. Sollte dies nicht so sein, muss ich weitersehen.

_________________
"Viele sagen, man soll dann gehen, wenn's am Schönsten ist, aber ich finde, man soll dahin gehen wo es am Schönsten ist." Das Känguru, "Die Känguru-Apokryphen" von Marc-Uwe Kling
Gemeinsam mit *mann* , Robbi (12/08), Tobbi (12/11) und Fliwatüüt (03/20) im Herbstgold unterwegs Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 26. Januar 2009 00:25 
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NFP-Guru

Registriert: 19. September 2008 15:48
Beiträge: 2712
NFP seit: Mai 2005
Hallo Asrei,

ich hatte auch in der letzten Stillzeit die Cerazette genommen(erst nach 8 Wochen) und die Nebenwirkungen waren grauenhaft. Das Dümmste war wohl die totale Trockenheit+ganz dünne schmerzende Häute, was den GV fast unmöglich machte. Unter anderem.

Wie ich das sehe: Hattest Du wohl noch nicht ausprobiert ohne die Cerazette? Das Oxytocin kann ja auch Migräne verhindern oder abschwächen.
Also ich stehe vor dem gleichen Problem wie Du beim nächsten Kind. Wobei ich meine Migräne nicht zyklusbedingt sehe, habe dazu noch nie einen Zusammenhang gesehen.
Ich denke: ein guter Schmerztherapeut und geeignete Medikamente wären für mein Kind besser(weil ich ja die Cerazette eh noch DAZU nahm)
Aber ich hoffe auch darauf, dass die Hormone mich vor häufigeren Migräneattacken retten werden. Habe übrigens auch immer die Kotzeritis ohne Ende und Schwindel, usw.

Eine eingeschränke Verhütung?
Auf jeden Fall nicht wegen Deiner Östrogenwerte vom letzten Zyklus: Das kann auch noch wegen den Gestagenen nachwirken. Meine FÄ meinte auch, dass ich auf jeden Fall ein Östrogenmangel durch diese Pille habe und der Körper muß sich ja erst einspielen.
Und Du bist damit auch schwanger geworden, also kanns ja nicht zu wenig gewesen sein. *draufhauen*

LG
Helia *sonne*

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LG von Helia mit groß, mittel und mini
Ab und zu mit Kurve
verhütet seit 2005 mit NFP


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 26. Januar 2009 00:27 
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NFP-Gräfin

Registriert: 8. August 2008 20:11
Beiträge: 4744
Also ich würd wahrscheinlich für mich alles in einem Aufwasch machen wollen und nicht groß verhüten, wenn mit Kondomen vielleicht.
Zur Cerazette kann ich nur sagen, dass die mir das Stillen beim 1. Kind total versaut hat. Kaum hab ich sie nach nicht mal 3 Monaten wieder abgesetzt gehabt, kam wieder viel Milch und mein Kind hat die Milch dann auch nicht mehr verwehrt, so wie während der Pille.
Würd ich nie wieder machen.

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mit 4 Lieblingsmenschen unterwegs (*06, *07, *11, *14)
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 26. Januar 2009 01:06 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 25. Oktober 2006 19:42
Beiträge: 5220
Wohnort: Ganz im Süden Deutschlands
helia hat geschrieben:
Das Oxytocin kann ja auch Migräne verhindern oder abschwächen.
Also ich stehe vor dem gleichen Problem wie Du beim nächsten Kind.
Kann ich so bestätigen. Wie es ohne Pille ist weiß ich nicht, da ich im 1. pp schwanger wurde und davor ewig die Pille genommen habe, aber zu Pillenzeiten (Diane) hatte ich immer Migräne kurz vor und am Anfang der Mens. In der Stillzeit hatte ich bisher nie Migräne. In der SS ein paarmal.

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Zoey mit Zwergi *2007 und Zecke *2010 und
Überraschungskurve ohne gutes Ende *5/15 in der 11. SSW


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 5. Februar 2009 12:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Juni 2008 14:14
Beiträge: 434
ich versuch´s mal kreuz und quer:
maikaeferchen, ich glaub, mein *mann* sieht´s ziemlich genauso wie ich, bevor wir zu Kondomen greifen, dann lieber gar kein Sex. Ich hasse die Dinger abgrundtief :oops:.
Und sofort noch eine Schwangerschaft nachschieben kommt bei mir nicht in Frage, erstens muß ich per KS entbinden und das wird jetzt schon der zweite und dann mit zu kurzem Abstand nochmal, das ist mir echt zu riskant. Zweitens weiß ich ziemlich genau, daß ich einen zu kurzen Abstand körperlich garantiert nicht packe. 2 Jahren Verhütung müssen also sein und ob überhaupt Nr.3 entscheiden wir dann zu gegebener Zeit.

Jetzt ein kurzer zeitlicher Abriss:
die Probleme hatte ich schon als Teenie, mir ging´s dann kurz vor und am Anfang der Mens so mies, daß ich zu nichts fähig war. Dann hab ich um die 6-7 Jahre lang mit kurzen Unterbrechungen Femigoa genommen. Migräne+Erbrechen hab ich auch so zwischendurchmal, aber zur Menszeit kann ich die Uhr danach stellen.
Zum Schluß hab ich dann die Pille fast durchgehend genommen, um die Abbruchblutung zu vermeiden (Ärztin fand´s okay).
Dann wollten wir Kind 1, Pille abgesetzt. Lief wie üblich, kaum kurz vor der Mens, ging´s mir miserabelst. Mein bevorzugtes Mittel ist MCP (wegen Übelkeit) und früher Ibuprofen, inzwischen Paracetamol, Triptane wirken bei mir nicht so recht, Betablocker hatten zu viele Nebenwirkungen, aber mit dieser Kombi komm ich halbwegs aus. An sich durchaus stilltauglich.
In der 1. Schwangerschaft hatte ich in der ersten Hälfte häufig Migräne, teils auch richtig schwer und durchgehend. In der zweiten Hälfte gar nicht mehr - Hurra :lol:
Nach der Geburt hab ich 6 Wochen gewartet und dann die Cerazette verschrieben bekommen. Diese hab ich dann 1,5 Jahre lang genommen, bis das Kind sich abgestillt hat. Jetzt kommt´s - Migräneattacken generell kamen erst gegen Ende der Stillzeit, PMS gab´s ja nicht. Mag sein, daß es am Oxytocin lag, ich bin medizinisch gesehen ein völliger Laie.
Nach diesen 1,5 Jahren hab ich 3 Monate lang Femigoa getestet (aus Kostengründen, die kostet nur die Hälfte der Cerazette), naja, gleich die erste Abbruchblutung brachte alles mit voller Kraft zurück, Migräne, Krämpfe, Erbrechen, Übelkeit, alles.
Also schnell wieder auf die Cerazette gewechselt.
Diese hab ich dann im Januar 2008 abgesetzt, Ergebnis wie gehabt. Momentan hab ich immer wieder mal Migräne, allerdings hält sich die Stärke in Grenzen, ich hoffe noch drauf, daß es so läuft, wie in der 1. Schwangerschaft und diese auch mal verschwindet.
Das heißt: das Beschwerdebild ist genauso wie vor den Schwangerschaften, unabhängig von der Geburt und der Cerazette dazwischen.
Die Kombination Stillen ohne Cerazette hatte ich 6 Wochen lang nach der Geburt, migränefrei. Hat aber leider nichts zu sagen, weil ja keine Mens in der Zeit und auch danach längere Zeit keine Beschwerden.
Nicht wirklich aussagekräftig, hmm?

Mit der Milchmenge generell hatte ich keine Probleme, Trockenheit - ja, doch, kannte ich vorher so gar nicht, aber nicht so extrem wie bei Dir, helia.

Ich hab noch meine Homöopathin gefragt, was ihr zum Thema PMS einfällt, sie hat mir Nachtkerzenöl empfohlen statt MöPf.

Naja, ich grübel ja schon seit Wochen nach und tendiere momentan zu Dia+Tempi messen. *mann* ist vom Dia noch nicht so recht überzeugt, aber die letztendliche Entscheidungsgewalt darüber hab ich ;-) Und wenn ich ihm mit der Alternative "Gummi nehmen" genug Angst einjage, wird er Dia sicher gaaanz prima finden *lach*
So weit der aktuelle Stand der Entscheidungsfindung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 5. Februar 2009 13:48 
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alte Häsin

Registriert: 26. Mai 2008 16:03
Beiträge: 1387
Nur so theoretisch....
Man kann jede Pille einfach durchnehmen. Das ist immer möglich. Nur weil du schrieben hattest, dass du das mehr aus der Not herraus gemacht hast.
Die Abbruchblutung unter der Pille soll den Frauen nur das Gefühl geben noch normal zu ticken und dass das ja alles noch "Ach so natürlich ist". Nötig ist diese Abbruchblutung aber nicht. Man kann die Pille, wenn man denn will mehrere Jahre durchnehmen. Dann wird wohl eine Pillenpause empfohlen.

Wenn du fleißig stillst bekommst du deine Mens vielleicht auch nicht so bald nach der Geburt. Gibt hier ja viele, die über ein jahr keine haben.

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Missi (28) mit Moosmutzel (02/08) und Waldwuffel (09/10) und Bild Sensi-Freestyle...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 14. Februar 2009 11:49 
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NFP-Gräfin

Registriert: 6. August 2005 07:51
Beiträge: 3726
NFP seit: August 2005
asrei hat geschrieben:
Ich hab noch meine Homöopathin gefragt, was ihr zum Thema PMS einfällt, sie hat mir Nachtkerzenöl empfohlen statt MöPf.

;-)
wenn du in homöopathischer behandlung bist (also im sinne einer klassischen konstitutionsbehandlung) - du sprichst ja von einer homöopathin ;-) dann wundert es mich, dass deine migräne davon nicht besser wurde *kopfkratz*
das ist eigentlich meist recht gut behandlerbar mit klassischer homöopathie (ich spreche hier aber von einzelmitteln und nicht von was pflanzlichem o.ä.). aber vielleicht meisnt du ja auch nicht "homöopathin" sonder "heilpraktikerin", das ist ja oft ein himmelweiter unterschied!

_________________
JuJo mit zwei Mäusen (2007/2011)


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhüten? nicht verhüten? wie? -eher lang
BeitragVerfasst: 27. Februar 2009 21:36 
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alte Häsin

Registriert: 10. Februar 2007 22:16
Beiträge: 1473
Huhu asrei ....

Wie wäre es mir abwarten, ob die Migräne überhaupt in der Stillzeit kommt? Temp messen macht für mich erst Sinn, wenn es wieder einen Zyklus gibt, sprich nach der ersten Regel und mit dem Dia, das musst du einfach ausprobieren. Ob ihr es mögt und damit klar kommt. Mein Tipp wäre auch ne homöopathische Konstitutionsbehandlung, ansonsten ist MCP und Paracetamol prinzipiell möglich beim Stillen.
Ich stehe vor einem ähnlichen Verhütungsdilemma nach der Geburt, nur dass wir zu 99% kein drittes Kind wollen, da müsste uns schon der wilde Affe beißen. Zudem vertrage ich gestangenhaltige Sachen zu Verhütung ganz schlecht, die Mirena war eine Katastrophe für mich und eine Spirale will ich auch nicht, da ich aus moralischen Gründen dagegen bin, das Legen sehr unangenehm finde und auf ein Fremdkörpergefühl keinen Bock habe. Bei mir geht es darum die Zeit zu überbrücken, bis ich wieder einen Zyklus habe, was ja durchaus dauern kann, die ich auch wieder längere zeit stillen möchte und meine erste Periode erst ein halbes Jahr nach dem völligen abstillen kam .... ach ja und Kondome sind für uns auch nichts .... und Dia mochte ich bereits nach dem ersten Kind nicht mehr *ko*

_________________
Liebe Grüße, mfne
zu faul zum Messen, 2 Kinder


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