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 Betreff des Beitrags: ZEIT-Artikel: Eizellspende
BeitragVerfasst: 18. Januar 2007 11:35 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Nachdem ich hier schon öfter was darüber gelesen habe:

In der heutigen Ausgabe der ZEIT ist im Wissensteil ein Artikel über Eizellspende, auch Online gibts was: www.zeit.de/2007/04/eizellspende

edit: Der Link geht nicht, obwohl es genau das ist, was unter dem Artikel steht. *hä*

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Januar 2007 18:49 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Jetzt funktioniert der Link, bzw. wird man auf http://www.zeit.de/2007/04/M-Eizellenhandel weitergeleitet.

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BeitragVerfasst: 18. Januar 2007 19:41 
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wohnt hier

Registriert: 13. Juni 2006 19:45
Beiträge: 1649
NFP seit: 2006
Oh Gott das klingt ja furchtbar oder?

Zitat:
Denn die Eizellgewinnung ist medizinisch aufwändig, mitunter schmerzhaft und gesundheitlich nicht ohne Risiken. »Mir war übel, und mein Bauch fühlte sich an wie ein Ballon, der gleich platzt«, erzählt María. Täglich bekam sie Hormone gespritzt, damit ihre Eierstöcke nicht wie im normalen Zyklus eine Eizelle, sondern möglichst ein Dutzend heranreifen ließen. Alle drei Tage wurden per Ultraschall ihre Eierstöcke kontrolliert. Nach etwa drei Wochen war es so weit. Sie erhielt eine Vollnarkose. Ärzte schoben eine Kanüle durch ihre Vagina und saugten die Follikel ab.


Das muss den Körper so mitnehmen....Zuerst Hormone (das muss ja ne Wahnsinnskonzentration gewesen sein!! :shock: , dann so oft Ultraschall und dann noch ne Vollnarkose.
Die Arme muss ja wirklich einen unglaublichen Druck verspürt haben, das tun zu müssen.
Mich würden keine 10 Pferde dazu bringen können! *teufel*

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Niamh mit dem kleinen Winterzimtbaby (01/2021) *love*


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BeitragVerfasst: 18. Januar 2007 23:18 
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NFP-Gräfin

Registriert: 5. Juli 2005 21:59
Beiträge: 3541
Wohnort: Dresden
Hab den Artikel heute auch gelesen, furchtbar ist das. Ich kann nicht verstehen, warum man sowas in Deutschland legalisieren sollte und ich wäre froh, wenn es das in anderen Ländern nicht wäre.

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50 Zyklen Schlumpi-NFP 2005 - 2010. Jetzt wieder zur Beobachtung.
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BeitragVerfasst: 19. Januar 2007 11:31 
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alte Häsin

Registriert: 7. August 2005 21:36
Beiträge: 1473
Wohnort: Rems-Murr-Kreis
Niamh hat geschrieben:
Oh Gott das klingt ja furchtbar oder?

Zitat:
Denn die Eizellgewinnung ist medizinisch aufwändig, mitunter schmerzhaft und gesundheitlich nicht ohne Risiken. »Mir war übel, und mein Bauch fühlte sich an wie ein Ballon, der gleich platzt«, erzählt María. Täglich bekam sie Hormone gespritzt, damit ihre Eierstöcke nicht wie im normalen Zyklus eine Eizelle, sondern möglichst ein Dutzend heranreifen ließen. Alle drei Tage wurden per Ultraschall ihre Eierstöcke kontrolliert. Nach etwa drei Wochen war es so weit. Sie erhielt eine Vollnarkose. Ärzte schoben eine Kanüle durch ihre Vagina und saugten die Follikel ab.


Das ist genau die Prozedur, die alle Frauen denen nur eine IVF oder ICSI zum eigenen Kind verhelfen kann durchmachen müssen. Meistens sogar mehrmals.
Bei der künstlichen Befruchtung wird ja auch stimuliert, dann der Frau Eizellen entnommen (meistens 3) und ausserhalb des Körpers befruchtet.
In Deutschland ist nur die Eizellspende von fremden Frauen nicht legalisiert, die Prozedur an sich ist Alltag.

Die Frau in dem Artikel hat das gemacht um ihrer Schwägerin zu helfen. Wahrscheinlich hat sie vorher nichts von den Strapazen und dem Aufwand geahnt.
Ich verstehe auch nicht, wieso man das freiwillig machen kann, aber wie gesagt - manchen bleibt keine Wahl....

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We will be restoring normality just as soon as we are sure of what is normal anyway.
mit dem großen Eisenbahnfan (07/2012) und dem kleinen Herrn "ich! ich!"iiiiiich!!!" (10/2014)


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BeitragVerfasst: 19. Januar 2007 18:54 
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wohnt hier

Registriert: 13. Juni 2006 19:45
Beiträge: 1649
NFP seit: 2006
Zitat:
Die Frau in dem Artikel hat das gemacht um ihrer Schwägerin zu helfen. Wahrscheinlich hat sie vorher nichts von den Strapazen und dem Aufwand geahnt.
Ich verstehe auch nicht, wieso man das freiwillig machen kann, aber wie gesagt - manchen bleibt keine Wahl....


Ich finde auch, wenn man das für sich selbst macht, weil man eben so gerne ein Kind hätte und es die letzte Möglicheit ist, dann ist das auch was anderes, als wenn man es für wen anders oder wohlmöglich für Geld machen lässt, oder?
(Klar sind die gesundheitlichen Risiken die gleichen, aber halt ne ganz andere Motivation/Situation)

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BeitragVerfasst: 19. Januar 2007 19:28 
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Moderatorin

Registriert: 26. Juli 2004 12:01
Beiträge: 12828
NFP seit: 8. Jan 04 mit Unterbrechungen
Niamh hat geschrieben:
(Klar sind die gesundheitlichen Risiken die gleichen, aber halt ne ganz andere Motivation/Situation)


Ich denke, dass die gesundheitlichen Risiken nicht die gleichen sind, wenn die Spenderinnen schlecht bzw. falsch informiert sind und hauptsächlich als Lieferantin gesehen werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei einer Kinderwunsch-IVF oder ICSI trotz Überstimulationssymptom einfach weiterstimuliert wird. Das Beispiel aus dem Artikel mag ein absoluter Einzelfall sein, aber es zeigt ja, wie diese Frauen behandelt und "verwendet" werden.

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