Jede Frau sollte selber entscheiden können, wie sie entbinden möchte.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch ein Wunschkaiserschnitt.
Ich habe mich beim ersten Kind für einen Wunschkaiserschnitt entschieden, weil ich so panische Angst vor einer normalen Geburt hatte und deswegen sogar erfolglos eine Psychotherapie gemacht habe.
Durchgeführt wurde er in einer Uniklinik mit über 40% Sectio-Quote in Vollnarkose.
Und es wurde SAUMÄßIG schlecht operiert: riesige, schiefe Narbe (von Beckenknochen zu Beckenknochen!), Nachblutungen, grausige Schmerzen und Nervenverletzungen, die noch 13 Monate weh taten und mit Mikrowellen bestrahlt werden mussten.
Dieser KS hat mir ein echtes Geburtstrauma beschert!
Mein Sohn hatte das "wet-lung-Syndrom".
In der zweiten Schwangerschaft hatte ich dann keine Wahl mehr: es MUSSTE ein KS werden, wegen dem ersten. Ab der 24. Woche hatte ich Schmerzen im Bereich der alten Narbe, es durfte nicht eine einzige Wehe an die Narbe kommen, meine Tochter wurde 2 Wochen vor ET geholt.
Ich hatte ständig Angst vor einer Uterusruptur.
Dieser zweite KS wurde in einem ganz normalen Krankenhaus gemacht und verlief super!
Man sieht also, wie wenig Quoten über die OP-Kompetenz aussagen!
Wenn ich vorher gewusst hätte, wie mies der erste KS verlaufen würde, hätte ich das bestimmt nicht gemacht!

Edit: beim zweiten KS sind sie vor lauter Verwachsungen kaum an das Kind gekommen. DAS erzählt einem vorher auch keiner...