Hallo!
Im neuesten P.M. ist ein sehr interessanter Artikel über den Krieg der Spermien, siehe auch hier:
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel ... id1125.htm
Hab mal wieder ne Menge dazugelernt und gestaunt

. Ich werd mal so die Kernaussagen hier zusammenfassen.
Wusstet ihr z.B., dass nur etwa jede Hunderste der etwa 300 bis 600 Millionen Samenzellen befruchtungsfähig ist. Die Mehrheit der Spermien hat andere Aufgaben: Konkurrenz-Sperma angreifen und vernichten (Killer-Spermien) oder Zugänge der Gebärmutter blockieren (Kamikaze-Spermien).
Auch interessant fand ich was passiert, wenn zu viele Samenfäden es bis zur Eizelle geschafft haben. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Auswahlprozeß wohl zu mild war und somit wird die Eizelle von den Giften der Killer-Spermien getötet.
Übrigens sind beschnittene Penisse "fruchtbarer" lt. Untersuchungen. Sie bringen Vorteile im Krieg der Spermien weil ihre Eichel unempfindlicher ist. Aus diesem Grunde machen beschnittene Männer heftigere, schnellere und tiefere Hüftstöße beim Geschlechtsakt als unbeschnittene Männer. Dadurch kann mehr potenzielles Konkurrenz-Sperma entfernt werden.
Und ein weiteres Geheimnis haben die Spermakrieg-Forscher um Professor Gallup mit ihrem Dildo-Test gelüftet - die heiß diskutierte Frage, ob ein großer Penis besser ist für die Fruchtbarkeit als ein kleiner. Zunächst einmal ermittelten sie die Durchschnittsdaten: 12,7 bis 17,8 cm Länge und 2,5 cm Durchmesser. Und dann gaben sie die Antwort. Evolutionsbiologisch gesehen ist größer eindeutig besser. Der Grund: Die Vagina wird gründlicher von Fremdsperma gereinigt, und ein längerer Penis kann die eigenen Samenzellen tiefer einbringen. Ein kleiner Vorteil im Krieg der Spermien.
Auch noch spanndend, besonders für die KiWulerinnen:
Neue Studien zeigen: in jedem Mann tickt eine innere Uhr, die exakt zu wissen scheint, wie viel Zeit seit dem letzten Zusammensein mit der Partnerin verstrichen ist. Handelt es sich um eine nur kurze Zeitspanne - was die Gefahr eines Seitensprunges von Seiten der Frau erheblich minimiert -, reduziert sich die Spermienmenge bei der Ejakulation um bis zu 50 Prozent auf gerade mal 200 bis 300 Millionen Zellen. Das Motto lautet in diesem Fall: Geiz ist geil. Schließlich ist Spermaproduktion aufwändig. Es dauert mindestens zwei Monate, bis eine Samenzelle einsatzbereit ist.
Ist die Zeitspanne seit dem letzten Zusammensein aber länger als ein paar Tage, lässt sich der Mann nicht lumpen. Er lädt den Nebenhodengang mit 500 bis 600 Millionen Samenzellen und macht besonders heftige Hüftstöße, um eventuelles Konkurrenzsperma aus der Vagina zu entfernen. Außerdem ejakuliert er mit besonders hoher Energie, sodass die Vagina wie von einem Hochdruckreiniger gesäubert wird. Die Spermien schießen in diesem Fall mit fast 20 km/h aus der Penisspitze und fliegen (ungebremst) bis zu 60 cm weit. Das Motto lautet hier: Viel hilft viel.
So, das waren die wichtigsten Aussagen - so ganz im Groben

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Liebe Grüsse, Mara.