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 Betreff des Beitrags: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 13:28 
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Registriert: 16. April 2012 16:37
Beiträge: 32
NFP seit: 15.04.2012
Hallo,

beim Zyklus ist von der Länge her sehr, sehr unterschiedlich. Auch die Anzahl der Tage, an denen ich meine Regel habe, variiert sehr. Ein kleiner Auszug der letzten 5 Monate:

Januar - 8 Tage - Zyklusdauer 38 Tage
Februar - 4 Tage - Zyklusdauer 26 Tage
März - 5 Tage - Zyklusdauer 42 Tage
April - 5 Tage - Zyklusdauer 30 Tage
Mai - 7 Tage - Zyklusdauer 43!! Tage

Das schwankt so dermaßen. Mein Frauenarzt meint, das könnte man nur mit der Pille regulieren, die ich aber nicht nehmen möchte. Für mich sieht das nach einem gestörten Zyklus aus, aber ist er das wirklich?

Danke schon mal.

VG
Wölkchen

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Viele Grüße
Wölkchen78


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 13:56 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Wie definierst du denn gestört? Nur, weil die Zyklen etwas länger sind, müssen sie doch nicht gestört sein *hä*
Kannst du denn normal auswerten? Dann würde ich da nämlich kein Problem sehen *kopfkratz*

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 14:06 
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Registriert: 16. April 2012 16:37
Beiträge: 32
NFP seit: 15.04.2012
Mir geht es eher um die Schwankungen von mehr als 2 Wochen. Wenn der um die 35 Tage hätte, wäre es ja nicht weiter schlimm, denke ich. Aber teilweise mit fast 2 Wochen später, da frage ich mich halt, ob das ok ist.

Mit NFP tue ich mich sehr schwer, ich habe gerade mal einen Zyklus auswerten können, obwohl ich fast 6 Monate lang gemessen und geguckt habe. Ich glaube so langsam, die Methode ist nichts für mich :-(

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Viele Grüße
Wölkchen78


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 16:01 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Hm, ich sehe nur zwei hinterlegte Zyklen, von denen einer mehr als unvollständig ist ;-)

Ich weiß nicht, so lange du keine länger anhaltenden Blutungen hast, oder sonstige arge Probleme mit deinen Zyklen, sehe ich das Problem bei den Schwankungen nicht *nixweiss* edit: bei manchen Zyklusproblemen kann man auch mit Tee nachhelfen, da gibt es einen Tee-Thread dazu. Damit kenne ich mich aber nicht aus, weil ich Tee generell nicht mag *undweg*

Wieso genau tust du dich schwer?

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muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 17:14 
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Registriert: 16. April 2012 16:37
Beiträge: 32
NFP seit: 15.04.2012
Ich habe die Zyklen nicht alle hier abgelegt, das stimmt.

Mich stört diese absolute Unregelmäßigkeit, ich kann nicht wirklich planen wie z. B. den Frauenarztbesuch, weil zwischen 26 und 43 Tagen eben alles schon mal da war. Auch die Angst, ich könnte schwanger sein (wir verhüten mit Kondom und haben noch nie irgendwelche Probleme damit gehabt) ist ab dem 35. Tag schon recht hoch. Tee's habe ich schon probiert, auch Agnus Castus. Das Agnus hat ein wenig geholfen, ich hatte aber auch den Eindruck, dass ich mehr Wasser einlagere und es nach einem Monat sein gelassen.

Ich tue mich so schwer, weil ich das Gefühl habe, mich ständig um meine Verhütung kümmern zu müssen. Morgens beim Messen, verliere ich absolut das Gefühl des "muss ich weiter messen" oder "reicht das und kann ich raus ziehen". Ich habe mich schon häufig vertan und das Thermometer war noch nicht fertig mit Messen (d.h. bei mir, es ist noch nicht aus gegangen). Kann ich diese Temperatur dann nehmen, oder lieber doch nicht?
Mehrmals am Tag auf den Schleim zu achten und mir dabei auch noch zu merken! was ich hatte, fällt mir auch schwer. Ich habe einen stressigen Job und mittlerweile muss ich mir wirklich alles private aufschreiben, sonst vergesse ich es. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich auf dem Weg von der Toilette zum Arbeitsplatz von Kollegen angesprochen wurde und ich dann einfach nicht mehr sicher war, wie der Schleim war. Das verunsichert mich alles.

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Viele Grüße
Wölkchen78


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 1. Juli 2013 17:35 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Meine Ideen zu den konkreten Beobachtungsproblemen:
Zum morgendlichen Messen könntest Du Dir einen Eierwecker stellen. :)
Zum Schleimbeobachten würde mir ein kleines Notizheft einfallen, das Du mitnehmen kannst auf Toilette, wenn Du es so schnell wieder vergisst. Es klingt für mich auch ein wenig danach, als ob Du Dir der Bewwertung insgesamt unsicher bist? Wenn ich s+ gesehn hab, kann mich nichts so verwirren, dass ich mir dessen nicht mehr sicher bin, ob es wirklich s+ war…

Wie lange hast Du den Zyklustees denn eine Chance gegeben? 6 Monate erscheint mir doch ein recht knapper Zeitrahmen zu sein, um über die Wirkung so vieler verschiedener Methoden etwas aussagen zu können. Besonders Agnus Castus ist eher bei sehr frühen Eisprüngen zu empfehlen, daher kann es auch sein, dass gerade die langen Zyklen dadurch beeinflusst waren? (Deine Kurven sind nicht verlinkt, deshalb ist da schwer was zu sagen).
Falls Du vor sensiplan hormonell verhütet hast, wäre auch der Zeitrahmen von 9 Monaten mit Geduld zu bestreiten, auch wenn es manchmal schwer fällt. :) Es einfach eine gewisse Zeit, bis der Hormonhaushalt sich von selbst wieder normalisiert hat.

Letzen endes haben auch nicht alle Frauen regelmäßige Zyklen. Oder sie sehen unregelmäßig aus, weil sie durch äußere Faktoren beeinflusst waren. Gerade meine ersten Zyklen waren durch Stress, OP und Krankheit auch recht unregelmäßig, aber ich konnte es mir im Nachhinein ganz gut erklären.

Vielleicht ist es eine Möglichkeit, sensiplan erstmal nur zur Beobachtung zu machen und anderweitig zu verhüten, bis Du Dir mit den Körperbeobachtungen sicher genug zur Verhütung bist?

_________________
Schleim-Flowchart und Rundungstabellemeine kreative Seite


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 Betreff des Beitrags: Re: Ab wann spricht man von einem gestörten Zyklus?
BeitragVerfasst: 3. Juli 2013 16:28 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 15. Juli 2012 21:03
Beiträge: 57
NFP seit: Juli 2012
Hallo Wölkchen,
ich weiß nicht, ob es dir weiterhilft, aber meine Zyklen schwanken ziemlich genau gleich wie deine, nämlich zwischen 27 und 43 Tagen. Ich denke, solange man eine zweite Zyklus"hälfte" erkennen kann und es sonst keine Probleme gibt, musst du dir keine Sorgen machen.

Vielleicht würde dir auch eine nfp-App weiterhelfen (wenn du ein geeignetes Smartphone hast)? Ich habe am Anfang die App von mynfp benutzt, um Tempi und Schleim einzutragen und habe es dann ab und zu hier ins Kurvenreich übertragen. So geht keine Beobachtung verloren.

Du muss übrigens nicht messen, bis das Thermometer ausgeht. Drei Minuten sind regelkonform, da kannst du dir zB den Handywecker stellen. Ich hab mir angewöhnt, auf die Uhr zu schauen und nach 5 Minuten das Thermi rauszuziehen.

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Ich und meine Kurve: Bild


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