Danke für eure lieben Antworten!
Tatsächlich bin ich schon seit etwa vier Jahren in Therapie, ursprünglich wegen einer schweren Angsstörung und Panikattacken. Im Laufe der Sitzungen wurde dann aber auch noch eine Depression und ein paar andere Dinge diagnostiziert, auf die ich hier aber gerade nicht näher eingehen möchte. Ich hoffe, ihr versteht das.

In den letzten vier Jahren habe ich hart an mir gearbeitet und enorme Fortschritte gemacht, ich lebe inzwischen eigentlich einen fast normalen Alltag. Das hätte ich mir damals niemals träumen lassen. Manchmal habe ich Rückfälle, werde ich auch immer haben, das ist mir inzwischen klar.

Vor allem in Zeiten, in denen in meinem Leben viel im Umbruch ist. Aber eben auch jedes Mal während der PMS-Phase. Also ich weiß im Grunde, woher das alles kommt, aber ich will nicht jeden Monat mit einem so herben Rückschlag rechnen müssen, und das nur wegen den doofen Hormonen.
Nach deinem Beitrag, Eleve, habe ich mal ein bisschen im Netz geschaut und bin auf
PMDS gestoßen -
Prämenstruelle Dysphorische Störung. Habt ihr davon schon mal was gehört?

In dem Artikel stand auch:
Zitat:
Bereits bestehende depressive Verstimmungen werden im Rahmen der Menses häufig schlechter, auch der Rückfall in die Depression nach Beschwerdefreiheit ist in den Tagen vor der Periode häufiger.
Ja.. ich schätze das ist es dann bei mir. Sollte ich meine Therapeutin in der nächsten Sitzung vielleicht mal drauf ansprechen. Bin ich denn die einzige hier mit diesem Problem? Oder geht es anderen auch so?
Eleve, danke für deine Erfahrungen!
Eleve hat geschrieben:
Du kannst es natürlich mit den üblichen Verdächtigen versuchen, Vitamin B6 zum Beispiel, Frauenmanteltee und auch allgemein damit, Dir zu erlauben, dass Du eben mehr Ruhe willst, weniger tun und zwischendrin Lust auf Schokolade hast, wenn Du PMSig bist. Ich hatte vor allem früher oft den Hang, da zu strikt zu sein und mich quasi noch innerlich dafür zu „beschimpfen“, dass ich z.B. nicht so konzentriert bin wie sonst oder launischer oder trauriger. Und das macht alles nur noch schlimmer. Am Ende saß ich dann da und fühle mich wie der unsinnigste Mensch auf dieser Erde. Wenn ich freundlicher zu mir bin, sieht das ganz anders aus. Immer gelingt mir das aber auch nicht.

Ja, ich glaube das würde schon viel helfen, wenn ich mehr Nachsicht mit mir hätte.

Aber mir gehts wie dir: ich entwickele dann nur Wut auf mich selbst und das macht alles noch schlimmer. Wie hast du es geschafft, da gelassener zu werden?
Sully, oh ja, Sport hat eine ungemein heilende Wirkung!

Das fehlt mich auch gerade sehr. Mein Fitnessstudio hat zum 01. Oktober geschlossen, seitdem fehlt mir abseits der Hunderunden die Bewegung. Ich hab mir eigentlich vorgenommen, schwimmen zu gehen, aber ich kriegs oft nicht hin wegen der Öffnungszeiten. Das Fitnessstudio hatte täglich bis 23 Uhr geöffnet und ich bin eigentlich immer abends hingegangen, das geht im lokalen Hallenbad nicht. Und zum vor der Uni Sport machen bin ich nicht der Typ, ich power mich gerne bis zur vollen Erschöpfung aus und brauche dann erst mal Erholung. Ich muss da aber echt zusehen, wieder regelmäßig Sport zu machen, ich brauche das für meine Psyche wirklich sehr und würde es auch immer weiterempfehlen.
Bess, an Psychopharmaka habe ich auch gar nicht gedacht. Das habe ich schon durch und es hat mir gereicht.

Ich dachte eher an sowas wie zusätzliche Vitamine oder etwas harmloseres wie Johanniskraut, das ja auch eine stimmungsaufhellende Wirkung haben soll. Dachte viellicht hat ja eine von euch diesbezügliche Erfahrungen und kann etwas empfehlen.

Tees habe ich auch noch nicht versucht, wenn ich schaffe schaue ich mich morgen mal im Reformhaus um.
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rather_ripped ist mit Panda, großem Spatz (*08.2018), kleinem Wölfchen (*03.2021), Baby-Floh (*06.2024) und einer grauschnäuzigen Hündin (*2009) endlich zu Hause angekommen.
»Wir müssen durch so viel Dreck und Unsinn tappen, um nach Hause zu kommen! Und wir haben niemand, der uns führt, unser einziger Führer ist das Heimweh.« ― Hermann Hesse