Haselmaus hat geschrieben:
also im fall dieser frau war es so, dass sie so weit ich weiß gar keinen zyklus hatte, so zumindest ihre aussage.
ich glaube es war verdacht auf pco und sonstige andere dinge ?? im raum.
(ich kenne mich da gar nicht aus).
Naja, da sollte man eben den Hintergrund wissen, welche Krankheit im Verdacht steht, wie lange sie keine natürliche Blutung hatte und inwiefern sich das auf die Krankheit auswirkt bzw. damit zu tun hat.
Zitat:
die argumentation des frauenarztes (sie war anscheinend sogar auch bei einem endokrinologen) geht jetzt vereinfacht so: besser eine pillenblutung als gar keine blutung
Ja, das halte ich für nicht haltbar. Genauso wie viele Ärzte damit argumentieren, dass sie unter der Pille wenigstens wieder einen Zyklus hätten bzw. dass sich das dann wieder einpendelt. Stimmt eben auch nicht.
Zitat:
nein, andersrum. salopp und in dieser arztlogik gesagt,
ohne blutung steigt das risiko thrombosen zu bekommen und (gebärmutterhals?)krebs zu bekommen.
deswegen soll man lieber bluten (mittels pille) anstatt das risiko einzugehen blutungslos herumzuspazieren.
Davon weiß ich nichts. Ich würde eher sagen, es kommt darauf an, warum kein normaler Zylus zustande kommt. Es kann nämlich sein, dass die Krankheit - die mitunter mit den Zyklusproblemen zusammen hängt - das Risiko für gewisse Krankheiten erhöht, aber das muss nicht zwingend mit der Blutung zusammen hängen. Also soweit ich weiß, würde eine fehlende Blutung nicht zu Thrombosen oder Gebärmutterhalskrebs führen - da gibt es andere Ursachen.
Zitat:
der andere weg (versuchen einen natürlichen zyklus zu bekommen) ist zwar auch möglich aber dieser aufwand zahlt sich nur aus, wenn gerade kinderwunsch besteht.
Das ist auch ein falscher Ansatz. Denn wenn man eine Krankheit hat, die diese Zyklusprobleme hervorruft, dann kann man nicht damit argumtieren, dass dies nur behandelt gehört, wenn man einen Kinderwunsch hat. Man kann doch nicht so damit rumlaufen (vielleicht auch noch Schmerzen hat), nur weil kein Kinderwunsch besteht. Grundsätzlich gehört jede Krankheit behandelt, unabhängig vom Kinderwunsch. Denn auch wenn ein regelmäßiger Zyklus mehr oder weniger nicht wichtig ist, wenn man nicht schwanger werden will, so will man als Frau aber auch nicht ständig Blutungen oder einen Endloszyklus haben, oder ständig Zysten oder oder.
Kein Kinderwunsch kann wirklich kein Argument sein, dass man dem Zyklusproblem nicht auf den Grund geht bzw. das dies (und die dahinter liegende Ursache) nicht behandelt wird!