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 Betreff des Beitrags: Ureaplasmen - vor Gynefix-Einlage "ausrotten"?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2009 15:48 
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Registriert: 5. Dezember 2008 10:08
Beiträge: 7
Hallo liebe NFP-lerinnen,

ich lese schon seit einiger Zeit still mit und habe aber jetzt eine Frage, die mir unter den Nägeln brennt.

Da ich mich noch nicht vorgestellt habe, nur ganz kurz zu mir:
Ich bin 21, habe seit ich 14 bin die Pille genommen (Leios, Belara & zuletzt Valette), Anfang November abgesetzt und werde mir nun die GyneFix einsetzen lassen. NFP betreibe ich jetzt im 1. Zyklus zur Beobachtung...

Meine Frage:
Müssen Keime vorm Einsetzen der GyneFix (oder einer Spirale, ist ja wahrscheinlich irrelevant) grundsätzlich behandelt werden?
Ich hatte Streptokokken, habe Antibiotikum genommen, die sind jetzt weg - dafür wurden Ureaplasmen festgestellt. Ich hasse Antibiotika und würde nur ungern schon wieder welche nehmen... darum würde ich gern wissen, ob ihr damit Erfahrung habt bzw. was eure GyneFix Ärzte dazu gesagt haben?

(PS: Bei den Streptokokken hat mein Arzt gemeint, ich müsse Antibiotika nehmen - habe mich per Mail an Frau Dr. Schwarz gewendet und sie schrieb mir, dass Streptokokken nur in der Schwangerschaft behandelt werden müssen und außerdem ja die Vagina vor der Einlage einer Spirale/GyneFix eh desinfiziert werden würde)

Liebe Grüße,
Lucille


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 Betreff des Beitrags: Re: Ureaplasmen - vor Gynefix-Einlage "ausrotten"?
BeitragVerfasst: 7. Januar 2009 09:05 
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Registriert: 5. Dezember 2008 10:08
Beiträge: 7
Hat hier wirklich keine von den GyneFix- oder Spiralenträgerinnen dasselbe Problem gehabt? *hä*

LG
Lucille


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 Betreff des Beitrags: Re: Ureaplasmen - vor Gynefix-Einlage "ausrotten"?
BeitragVerfasst: 7. Januar 2009 09:40 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
Beiträge: 5188
Ich zumindest würde es behandeln lassen. Hast du mal geguckt, ob man durch diese Ureaplasmen irgendwelche Spätschäden bekommen kann wie Unfruchtbarkeit? Ein AB nehmen ist doch nicht sooo schlimm? ;-)

Allein schon deswegen http://www.klimi.med.uni-erlangen.de/DI ... l_Urea.htm "Eine kausale Beteiligung von Mykoplasmen und Ureaplasmen an systemischen Neugeboreneninfektion (Pneumonie, neonatale Meningitis, Sepsis), speziell bei Frühgeburtlichkeit, ist wahrscheinlich. " würde ich das behandeln lassen, schließlich hat auch die Gynefix keinen PI von Null.

_________________
Moppimama 2008 Bild
Was du willst was man dir tu', das füg' auch anderen zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ureaplasmen - vor Gynefix-Einlage "ausrotten"?
BeitragVerfasst: 7. Januar 2009 10:48 
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Registriert: 5. Dezember 2008 10:08
Beiträge: 7
Danke für deine Antwort, smilla.

Ja, Ureaplasmen können (seltene) Spätfolgen haben...
Nur meinte die Arzthelferin am Telefon zu mir "das ist ein ganz normaler Hautkeim, bei Ihnen halt nur in zu hoher Anzahl vorhanden" oder sowas ...und dass man den eben "eindämmen" müsse. Also scheint man das ja gar nicht wirklich wegkriegen zu können, sondern nur zu reduzieren... :?:
Und da frag ich mich halt, ob das so sinvoll ist, deswegen schon wieder ein Antibiotikum einzuwerfen.

Ich hatte vor Jahren schonmal Ureaplasmen, mein damaliger Freund hatte wiederkehrende Blasenentzündungen. Und meine damalige FA meinte zu mir, sie würde mich am liebsten gar nicht behandeln, da ich keine Beschwerden hatte (und man es demzufolge auch nich behandeln müsse) - aber wegen des PingPong-Effekts musste ich dann doch AB nehmen.

Ach, ich find das alles verwirrend... aber ich find AB schlucken schon "schlimm", die Neben- und Nachwirkungen sind ja nunmal nicht ohne, vor allem wenn man öfter eins nehmen muss.

Grüße,
Lucille


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