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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 10:39 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
@ Frau G.

Das erinnert mich an einen Kumpel, der das mit den Kondomen nicht mehr so ernst nahm weil die Frau "Krankenschwester ist und hoffentlich auf sich achtet". *ko*
War wohl gemerkt nichts ernstes.

Ich glaube, wenn Medizinberufe ins Spiel kommen, sind oft auch Vorurteile da. Ich denke mir da halt, wer mit Nadeln, Blut und vielen Menschen zu tun hat, holt sich auch eher etwas. Das sagen auch die Statistiken...

@ Fayara

Ja, du beschreibst meine Generation recht treffend. Ich finde mich da zwar nicht wieder, aber ich bin ja auch die Ausnahme.

_________________
Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 13:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 21. September 2012 11:35
Beiträge: 306
Warum so viele Frauen das "mit sich machen lassen" ? Ich glaube ein Grund ist, dass viele Mädels einfach "gefallen" wollen. Sich aufzulehnen und zu sagen "nimm ein Kondom sonst läuft nichts" geht für viele nicht so einfach wenn man total in denjenigen verschossen ist. So war das bei mir auch....gerade wenn man sehr jung ist, ist man da einfach unsicher und wenn alle das so machen ist das ja "normal" und in er Teenagerzeit will man ja irgendwie auch "normal" sein.

Ich selbst bin Mitte zwanzig und in meinem Umfeld an der Uni (studiere BWL) nehmen sehr sehr viele Frauen die Pille. Ich finde das irgendwie total irrwitzig. Es sind nämlich meistens Mädels die sich für meegaa emanzipiert halten. Heiraten? Kinder? oh waia niemals! Da macht man sich ja von einem Mann vielleicht abhängig. Die ersten Jahr/e daheim bleiben für ein Kind? Ohje das geht ja gar nicht, wie unemanzipiert, wie im Mittelalter!!!
Aber die Pille nehmen sie, ihre Freunde würden nieemals Kondome nehmen, das ist ja soo unbequem. Ja das ist echt total emanzipiert!!

Das habe ich schon oft bemerkt, es wird immer auf die Emanzipation der Frau rumgehämmert und verlangt Frauen sollen ja schnell wieder arbeiten, aber dass Emanzipation auch etwas anderes als Geld verdienen beinhaltet kommt niemanden in den Sinn!

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 13:28 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 3. April 2014 23:05
Beiträge: 342
NFP seit: April 2014
SteffiHerz, das stimmt. Ich finde es auch vor allem am Anfang einer Beziehung schwer und "peinlich" (zumindest mein jüngeres Ich, das Beziehungen begonnen hat), Verhütung anzusprechen. Da schwingt irgendwie einfach die Erwartung, dass das halt zu klappen hat...

An sich habe ich aber gar keine schlechten Erfahrungen gemacht:

Mein erster Freund (*91), damals 19, ich 18, war sehr vorsichtig und griff automatisch zum Kondom - tatsächlich sowohl um Schwangerschaft, als auch STDs zu vermeiden. Allerdings war er nie 100% von der Sicherheit überzeugt und nach einer möglichen Panne hat er mich gebeten, ob ich nicht die Pille nehmen könnte. Hatte ich nix gegen, da sowieso die meisten Mädels sie schon nahmen und ich ja jetzt endlich auch einen "Grund" hatte, sie zu nehmen. - Nur für gute Haut wollte ich sie schon damals wenigstens nicht nehmen. Und als ich dann die Pille nahm, war tatsächlich ich es, die ihn überzeugte, er könne jetzt ja auch das Kondom weglassen. Er war immer noch ein wenig panisch, dass ich nicht doch schwanger werden könnte. - Das war seine größte Angst.
Auch nach der Trennung nahm ich die Pille weiter, weil das Regel verschieben können so praktisch war. Mein ONS (* irgendwas in den 1980ern) nutzte trotzdem von sich aus Kondome (hatte einen ganzen Karton verschiedener Sorten *rofl* ).
Mein jetziger *mann* (*91) war da anders, wir haben, da ich ja die Pille nahm, von anfang an kein Kondom genutzt (oder zumindest sehr schnell, weiß gar nicht mehr genau). Er ist auch der einzige, der wirklich keine Kondome mag. Er nimmt sie jetzt auch zur Verhütung wenn ich sage er muss, aber hat deutlich lieber ohne. An STDs haben wir beide gar nicht wirklich gedacht. :oops: Aaaaber wir waren beide in wenigen festen Beziehungen und kamen wenig rum...

Aber ich glaube Standard ist, soweit ich das mitbekommen habe im Freundeskreis, dass sich eher die Frau um Verhütung kümmert und eben die Pille nimmt - oder irgendwas anderes bestimmt, wo der Mann mitzuziehen hat. Aber wirklich verweigern würde glaube ich keiner ein Kondom...

_________________
Mit Traummann und Oktobermädchen (10/20) total verliebt in den Novemberjungen (11/25) :verliebt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 13:52 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Februar 2015 20:51
Beiträge: 352
NFP seit: 2015
Mit meinen ersten Freund gab es nur Kondome (allerding aus rein verhütungstechnischeen Gründen, da ich damal in der USA war und ich mir nicht mal theoretisch die Pille verschreiben hätte lassen können ohne das mich mien Gasteltern rausgeworfen hätten.)

Bei meinen jetzigen *mann* (*86) haben wir ca. einen Monat Kondome genommen. Er hat mich dann mal daruaf angesprochen ob ich mir nicht de Pille holen will, hatte ich zu diesen Zeitpunkt eh vor. Über krankheiten haben wir auch geredet, aber er meinte auch er hatte zu diesen Zeit Punkt das letzte mal vor 10 Monaten Sex und war vor einen halben Jahre Blutspende. Ich (*93) ging zu der Zeit sehr regelmäßig zur Blutspende, deswegen haben wir keinen extra HIV Test machen lassen.
Er findet Kondome allerding ziemlich doof, wenn auch in vielen Situationen notwendig. Bei unsern erstemal hat er nicht nach der Pille gefragt sondern hat autommatisch zum Komdom (er hatte noch welche im Nachtisch) gegriffen. Etwas später war er dann allerdings schon erstaunt das ich die Pille nicht nehme.
Als ich aber die Pille absetzten wollte, hat er mich unterstützt. Mit den Caya habe ich ja schon zu Pillenzeiten angefangen. Seit ich allerdings verkupftert bin nehmen wir (fast) nie Kondome. In der Fruchtbaren Zeit fragen ich in dann manchmal: Entweder du nimmst ein Kondom, ich mach das Dingsi (Caya) rein oder (wenn es nicht die hochfruchtbare Zeit ist) du ziehst raus. Er wartet dann lieber bis ich das Dia platziert habe.

Also lange rede kurzer Sinn: Er ist zwar Kondom muffel, aber Schutz geht vor.
In meinen Bekannten Kreis, ist es sehr unterschiedlich, aber ONS ohne Kondom hat eigentilch keiner (zumindestens verrät es keiner da der oder die jenige einen Gerneralanschiss kassieren würde).
Ich habe allerdings auch den Eindruck das mehr die Frauen sich kümmern und der Mann das eher nur hinnimmt.

(bis auf eine Ausnahme: Die gute will bis zur Ehe Jungfrau bleiben (was natürlcih völlih ok ist) aber nur mit NFP/ Sensiplan verhüten. Sie erzählt jeden ständig wie toll das ist (ohne es selbst zur Beowachtung zu machen) und wie doof die sind die Pille zu nehmen oder auf Kondome zu vertrauen, die ja eh bescheurt sind *kopfkratz*
Ich finde das meist sehr übergriffig und anmaßend muss ich dazu sagen. - aber das ist mehr OT)

_________________
Unterwegs mit *mann* dem Winter-Rettich *12/21 und der kleinen Rübe *11/24 - zur Zeit ohne Kurve und mit abgeschlossen Familieplanung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 14:36 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 28. August 2014 11:15
Beiträge: 140
Wohnort: Mannheim
NFP seit: Oktober 2014
*SteffiHerz* hat geschrieben:
Warum so viele Frauen das "mit sich machen lassen" ? Ich glaube ein Grund ist, dass viele Mädels einfach "gefallen" wollen. Sich aufzulehnen und zu sagen "nimm ein Kondom sonst läuft nichts" geht für viele nicht so einfach wenn man total in denjenigen verschossen ist. So war das bei mir auch....gerade wenn man sehr jung ist, ist man da einfach unsicher und wenn alle das so machen ist das ja "normal" und in er Teenagerzeit will man ja irgendwie auch "normal" sein.

Ich selbst bin Mitte zwanzig und in meinem Umfeld an der Uni (studiere BWL) nehmen sehr sehr viele Frauen die Pille. Ich finde das irgendwie total irrwitzig. Es sind nämlich meistens Mädels die sich für meegaa emanzipiert halten. Heiraten? Kinder? oh waia niemals! Da macht man sich ja von einem Mann vielleicht abhängig. Die ersten Jahr/e daheim bleiben für ein Kind? Ohje das geht ja gar nicht, wie unemanzipiert, wie im Mittelalter!!!
Aber die Pille nehmen sie, ihre Freunde würden nieemals Kondome nehmen, das ist ja soo unbequem. Ja das ist echt total emanzipiert!!

Das habe ich schon oft bemerkt, es wird immer auf die Emanzipation der Frau rumgehämmert und verlangt Frauen sollen ja schnell wieder arbeiten, aber dass Emanzipation auch etwas anderes als Geld verdienen beinhaltet kommt niemanden in den Sinn!

Hm, so habe ich das bei mir selbst auf keinen Fall empfunden *nixweiss*
Es war einfach "normal" die Pille zu nehmen, weil es für BEIDE Seiten einfacher, und zumindest bis 21 Jahren ja auch billiger (weil von der Krankenkasse bezahlt) war. Und natürlich, weil es in Bravo etc. als die absolut sicherste Methode angepriesen wurde, die ja mit den neueren Präparaten gar keine Nebenwirkungen mehr hat... *kopfkratz* Und auch später, als ich Single war, habe ich es eher im emanzipatorischen Sinn als Freiheit betrachtet, zusätzlich zu Kondomen mit der Pille abgesichert zu sein. Im alkoholisierten Zustand hatte ich leider mehr als einmal eine Kondompanne :oops: Da musste ich mir dann wenigstens keine Sorge machen, von einem ONS schwanger zu sein *nein* Aber dass ohne Kondom bei lockeren Geschichten gar nix läuft, war immer klar, und wenn (ganz selten) mal ein Kerl meinte, mich vom Gegenteil überzeugen zu wollen, hatte er dann eben Pech, da verging mir dann nämlich die Lust *zunge* *lach*
Ich hatte kaum Nebenwirkungen, zumindest nachdem ich nach Umzug endlich einen vernünftigen FA gefunden hatte, der mir wegen verringerter Libido dann eine dreiphasige Pille verschrieben hat. Wenn ich natürlich durch die Pille Probleme gehabt hätte, hätte ich sie sicher nicht so lange genommen *nein*

_________________
mit kleiner Frühstarterin - 09.06.2016 (35+2)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 7. November 2015 18:10 
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Beiträge: 15
NFP seit: 2012
Bisher hat mir noch kein Mann das Kondom verweigert und erinnert werden mussten die wenigsten (was ich bis zu einem gewissen Punkt verstehen kann). Das schließt Männer von 17 bis 37 ein, ich konnte da keinen großen "Kondomgenerationskonflikt" feststellen :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 8. November 2015 19:36 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 5. Oktober 2010 10:49
Beiträge: 644
NFP seit: 10/2010
Mittlerweile habe ich schon ein paar mehr Erfahrungen als bei meiner Antwort 2011 und ich stelle für mich fest, dass das insgesamt recht durchmischt ist, aber nichts mit dem Alter zu tun hat. Die untersuchten Jahrgänge reichen von *84 bis *92 (geschätzt) und es gab ein paar wenige, die bei Kondomen tatsächlich ein bisschen gemuffelt haben - geweigert hat sich aber keiner, das braucht bei mir auch niemand ernsthaft versuchen *lach* . Bei den meisten wars aber kein Thema *nixweiss*
Spätestens wenn man durchblicken lässt, dass man keine Pille nimmt, denken sie da auch ganz von selbst dran ;-) . Ich finde das ein wenig verrückt, dass die Angst vor Schwangerschaft viel größer ist als die vor Krankheiten. Das ist für mich echt SO wichtig - niemals nie könnte ich mit einem neuen Partner oder ONS oder so ohne Kondom schlafen. Ich hätte nicht nur vor Schwangerschaft Angst, sondern eben auch total vor allem was so übertragen werden kann, das ist ja nicht nur Aids. Aber ab und zu fragt der Mann doch noch "nimmst du die Pille" und allein die Frage regt mich schon so auf. Das kann dem Mann jawohl SO egal sein! Kondom muss so oder so drüber, das sollte doch selbstverständlich sein...

Mir ist da nur ein Zusammenhang aufgefallen: Männer die selber reisen, backpacken, in der Welt rumkommen, haben alle (!) von selbst dran gedacht und hatten selbstverständlich welche mit, die in der Regel sogar die richtige Größe hatten. Für die war das durchweg selbstverständlich *daumenhoch*

_________________
...macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt, in der Villa Kunterbunt - jetzt neu auch mit Stups (05/22) und Maus (09/25)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 8. November 2015 20:13 
Meine Sexualpartner sind alle recht vernünftig gewesen bei der Kondom- und Verhütungsfrage, unabhängig vom Alter. Die Spanne geht von 1965 bis 1982.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 8. November 2015 22:15 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 26. Mai 2013 18:39
Beiträge: 92
Bei mir sind auch so gut wie sämtliche Bettteiler von sich aus vernünftig gewesen, ich selbst war das halt in jüngeren Jahren nicht immer :D

Bei meinem ersten Freund wollte ich recht schnell die Pille nehmen und habe das dann auch getan. ER wollte mitunter aus Unsicherheit zusätzlich mit Kondomen verhüten, aber da war ich recht widerborstig und dagegen. Ich mochte die Pille und ich mochte es meinen Körper damit manipulieren und kontrollieren zu können. Deshalb habe ich die Pille auch weit über das Ende der Beziehung hinaus genommen bis ich irgendwann keine Lust mehr hatte und mir die Gynefix in den Kopf gesetzt habe.

Meinen zweiten festen Freund hatte ich dann vor vollendete Tatsachen gestellt und ihm gesagt dass er, sofern er seit seinem letzten HIV-Test keinen ungeschützten Verkehr mehr hatte, auf Kondome verzichten könne, wenn er wolle.

Meinen aktuellen Partner kenne ich nun seit guten 2 Monaten. Anfangs haben wir selbstverständlich mit Kondomen verhütet, aber er hat mich recht bald gefragt ob ich bereit wäre die Verhütung zu übernehmen :D Damit habe ich, da ich selbst kein großer Kondomfan bin, kein Problem. Die Tatsache dass hormonelle Verhütung für mich nicht mehr in Frage kommt, sondern maximal Kupfer-IUPs, hat ihn erst einmal sehr verblüfft, aber er hat dann ein wenig recherchiert und das für okej befunden. Er meinte, er selbst würde auch nicht hormonell verhüten wollen, so es denn die Möglichkeit für Männer gäbe :D

Ich habe dann vorgeschlagen die Kosten für Spirale + Einlage halb/halb zu teilen, aber er wollte wenigstens den finanziellen Part ganz übernehmen. Fand ich nett und kannte ich nicht so <3

Ausserhalb von Beziehungen habe ich schon lange nicht mehr über Sinn und Unsinn von Kondomen diskutiert. Kondome sind nun mal die einzigen Verhütungsmittel die sowohl vor ungewolltem Nachwuchs als auch vor ungewollten Geschlechtskrankheiten schützen und jeder verantwortungsbewusste Mensch sollte beim Herumvögeln welche benutzen. Punkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 16. November 2015 13:13 
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Registriert: 18. September 2013 18:39
Beiträge: 12
Wohnort: Im Norden
NFP seit: Juli 2013
Ich muss sagen, die meisten Männer, mit denen es an die Frage der Verhütung / des Schutzes ging, haben von sich aus Kondome benutzt.(* 1980 und 1989) Sie hatten immer welche dabei oder haben gefragt, ob ich welche da hab.
Nur einmal kam die Frage bei einem ONS "Nimmst du die Pille?" und auf mein "Ja" wollte er einfach so, das hab ich dann mangels Kondomen unterbunden (seit dem hatte ich immer selber auch Kondome, bis dahin war es für mich immer die "Aufgabe" des Mannes für die Kondome zu sorgen, ich nahm ja schließlich die Pille).
Bei meiner ersten Beziehung war selbstverständlich, dass ich irgendwann die Pille nehme (für mich gab es kein anderes sicheres Verhütungsmittel) und wir dann irgendwann auf Kondome verzichten (ohne Test, da wir beide noch keinerlei Erfahrungen hatten).
Bei meiner zweiten Beziehung war klar: Zu Beginn Kondom und erst nach HIV Test ohne. Ich wurde ein bisschen seltsam angeschaut, aber der Test wurde ohne zu murren gemacht.
Aktueller *mann* : Kondome war klar, HIV Test war klar. Wenn es Alternativen zur Pille gibt, um so besser, ansonsten hätte 50% bezahlt. Jetzt: NFP und er kennt so ein bisschen auch die Regeln.

Also, für die meisten Männer in meinem Umfeld war klar, immer zu Beginn mit Kondom, egal ob die Frau noch Hormone nimmt / Spirale hat.
NFP wird von einigen Frauen in meinem Umfeld als positiv angesehen, andere Sehen es nur als Möglichkeit den Kinderwunsch zu unterstützen.

_________________
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Krümeline (07/2014) und Fröschlein (1/2017) an der Hand und
Sternchen im Herzen (1/2016)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 17. April 2016 14:58 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 21. März 2011 15:00
Beiträge: 64
Bei mir war es durchwachsen, aber zumeist waren Kondome bei der Hand und der Umgang damit auch sicher (abgesehen von meinem ersten Freund, da bin ich mir aber im Nachhinein sicher, dass die Kondome einfach nicht gepasst haben).

Ätzend war es mal bei einem ONS, der dann rumgejammert hat, dass er unbedingt "nur ganz kurz und er passt auch auf" ohne Kondom wollte. Er hatte halt auch ein bisschen viel getrunken und kam einfach nicht. Aber dieses Rumbetteln war so dermaßen abtörnend und ich war richtig froh, als der wieder weg war ^^ Mehr Sex und vor allem ungeschützten gab es jedenfalls nicht...
Und ein Partner von mir hatte es auch geschafft, NACH dem ersten Sex zu fragen, ob ich die Pille nehme. Ich meinerseits war da aber auch ein bisschen ärgerlich auf mich, dass ich nicht ein Kondom raus geholt habe. Ist zwar alles gut gegangen und ich kannte ihn auch schon ein bisschen länger, aber trotzdem...

Ansonsten war Kondom immer Pflicht und einem Mann habe ich auch mal einen Link zum Kondomrechner geschickt. Der hatte zwar ohne zu Murren ein Kondom verwendet, meinte aber, die würden nicht ordentlich passen und seine Exfreundin hätte die nicht drüber gerollt bekommen (bei mir hats gut geklappt, saß aber tatsächlich etwas eng). Er hatte dann sogar nochmals geschrieben, dass er mal andere ausprobiert habe und die viel besser seien (war nur eine kurze Affäre, habe kurz später meinen Freund kennen gelernt). Da hab ich mich doch sehr gefreut ;)

Und auch wenn ich tw. in Beziehungen zwischendurch die Pille genommen habe, gab es nie Kritik, wenn ich sie abgesetzt habe und dann eben zu Kondomen gegriffen wurde.

Trotzdem gab es eben doch vereinzet Fälle, wo die Männer sicher auch ohne Kondom mit mir geschlafen hätten, hätte ich keinen entsprechenden Einwand gemacht. Ziemlich blauäugig, finde ich...

Mit einem schwulen Freund von mir hatte ich mal geredet, der der Meinung war, dass man als "aktiver Part" beim Analsex sich nicht wirklich anstecken könnte. Ich war ziemlich schockiert, habe ihm den Kopf gewaschen und drum gebeten, dass er diesen Irrglauben bitte ganz schnell ablegt. Soweit ich weiß, hat er sich das zu Herzen genommen *gott sei dank* und jetzt ist er ohnehin in einer monogamen Beziehung :)

Ich befürchte, es ist wirklich öfters Unwissenheit und mangelnde Aufklärung dabei und die Annahme, dass die Frau sich schon drum kümmert und "schon nix haben wird", wenn Mann nicht selbstständig zum Kondom greift.
Genauso war ich auch geschockt, dass meine Schwester auch diverse ONS ohne Kondom hatte. Eben auch mit der "dem sieht man doch an, dass da alles ok ist"-Argument.

Und meine Partner waren (über die Zeit) alle so zwischen 25 und 40 und einen Generationenunterschied habe ich nie bemerkt. Eben eher einen Unterschied zwischen aufgeklärt und gutgläubig/ unvernünftig.

_________________
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Mein Flohmarkt mit SheThinx Hiphugger Größe S


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 22. April 2016 17:09 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 2. August 2013 02:11
Beiträge: 358
NFP seit: 2013
Rückblickend gab es zwei Männer (*83 und *80), die Kondome abgelehnt haben. Beide haben dann zwar trotzdem eingewilligt mit Kondom Sex zu haben, aber rumdiskutiert haben sie trotzdem ständig, sogar während des Sex. Alle anderen (zwischen*82 und *92) hatten mit Gummis kein Problem bzw. haben auch von sich aus drauf bestanden. Die Frage nach der Pille kam allerdings von allen, bei manchen (tendenziell den jüngeren) eher wegen des doppelten Schutzes, bei anderen (tendenziell den älteren) wohl eher wegen der Möglichkeit, die Kondome wegzulassen.
Im Großen und Ganzen habe ich aber leider festgestellt, dass viele Männer die Pille irgendwie voraussetzen, zumindest in einer festen Partnerschaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 2. September 2016 21:43 
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Beiträge: 7
Ja die Herren, der Schöpfung...ich selber bin auch ein Mädel aus dem "Osten" und mit 16 Jahren nach Westdeutschland gezogen (nein ich möchte hier wirklich keine Verallgemeinerung zwischen Ost und West ziehen, sondern nur so erzählen wie es bei mir persönlich war).
Ich nahm von 14-23 die Pille ein und es gab nie Probleme, wahrscheinlich weil ich mir selber auch nie groß den Kopf gemacht habe bzw. immer längere Beziehungen hatte, weswegen irgendwann das Gummi neben der Pille wegfiel.
Problematisch wurde es erst mit 24, als ich die Pille absetzen musste.
Ich trennte mich damals von meinem damaligen Partner und hatte damals einige Bekanntschaften mir Männern (Jahrgang 1980-1986) die sowas von überhaupt keine Lust auf Kondome hatten, ja mich sogar versuchten einzuschüchtern und zu verlangen dass ich mir die Pille besorge, obwohl sie wussten dass ich diese nicht vertrug (ich solle mich nicht so anstellen, andere Frauen hätten auch null Probleme damit, ich würde mir das nur einbilden).
Oder sie hätten einen Riss am Bändchen erlitten und nun immer Schmerzen beim Sex mit Gummi. Oder sie würden nichts fühlen und dann gleich sein lassen können (okay nicht mein Problem^^)
Dass Männer die Verhütung selbst in die Hand nehmen hatte ich bisher bei komplett allen Männern aus Ostdeutschland (die hatten wenigstens immer Kondome dabei und auch vorher extra nochmal gefragt ob das für mich okay ist) und bei einem Partner im Westen der sich sterilisieren ließ weil er mit Gummi wirklich absolut nichts fühte und einem Anderen, der mich zum ersten Mal mit mysize bekannt machte und absoluter Pillengegner war.
Alle anderen waren es wohl gewöhnt dass sie ohne Konsequenzen jederzeit überall drauf durften *nichtallehaben* .


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 2. September 2016 22:17 
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Registriert: 17. Mai 2016 16:04
Beiträge: 31
Interessantes Thema!
Ich muss sagen ich habe in meiner ersten Beziehung nach einer Kondompanne mit der Pille begonnen (er 85er Jahrgang).
Die habe ich beibehalten bis in die Beziehung mit meinem Mann hinein.
Die Gefährten in der Zwischenzeit waren alle 85/86er "Jahrgänge" (klingt irgendwie witzig:D) und ich muss sagen selbst bei meinem einzigen jemals stattgefundenen ONS habe ich immer offen über Verhütung gesprochen - wenn nicht im Bett wo/mit wem dann?
Finde das betrifft beide Seiten und die Männer haben mir da auch zugestimmt. Ich selbst fand bei kurzen Beziehungen den Schutz wichtig. Mein Mann ist einer der wenigen mit dem ich ohne Kondom und nur mit "Pillenschutz" geschlafen habe bis ich dann 2011 die Pille abgesetzt habe!
Generell hane ich in allen Beziehungen einige Monate abgewartet bis ich überhaupt an "ohne Kondom" gedacht habe. Wenn die Beziehung nicht lange genug hielt gab es das dann einfach nicht und es gab auch keine Beschwerden darüber.

Keiner hatte sich blind auf die Pille verlassen, alle haben von sich aus ein Kondom angesprochen beim ersten intimen Kontakt.
Da hatte ich auch sehr verantwortungsvolle Männer muss ich sagen. Von Freundinnen habe ich da aber auch ganz andere Stories gehört mit CI ohne Pille und Kondom beim ONS weil er das so wollte *kopfkratz* Nein Danke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer & Verhütung - Generationenfrage?
BeitragVerfasst: 3. September 2016 10:27 
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Registriert: 1. Juli 2016 14:50
Beiträge: 21
Also ich (95 Jahrgang) hatte einen ONS der mich sehr überrascht hat.. als ich damals das Kondom aus der Schublade geholt habe, war dieser ganz perplex und meinte "Das ist aber vorbildlich von dir, die meisten wollen es immer ohne haben", kann das bis heute nicht verstehen, wie man so naiv in einen ONS gehen kann und nicht verhüten kann.

Abgesehen davon gingen glaube ich alle meiner "Beziehungen" davon aus, dass ich die Pille nahm. In meinem Freundeskreis oder auch Freundinnenkreis waren alle pro Pille und haben meine Kontraargumente nie verstanden, bzw. haben mich dann gefragt, wie man denn sonst außer Pille verhüten würde..wäre ja alles unsicher.

Aber mein jetziger Freund ist da anders, der hat die Pille nie als selbstverständlich angesehen, interessiert sich für NFP und meine Gynefix und die Entscheidung für diese und gegen die Pille.

Jedenfalls habe ich so den Eindruck, dass ONS sich damit zufrieden geben, wenn jemand die Pille nimmt. Es ist ja selbstverständlich dass jede Frau die nimmt, in deren Augen. Verhütungssache ist glaube ich oft Frauensache, zumindest bei jungen unbekümmerten Männern :D.


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