@Kostenübernahme: Danke für die Info.
@sicher fühlen: würde ich meiner Tochter die Reife von Herzen zutrauen, dann würde ich nicht hormonelle Methoden empfehlen. Wäre ich aber unsicher, dann schon. Wenn meine Tochter 15, 16 ist, dann wäre das Ganze vielleicht schonmal wieder was ganz anderes, aber ich denke hier an 13 jährige, die Geschlechtsverkehr haben. In vielen Dingen sind die ja einfach auch noch halbe Kinder (jetzt mal das Gros meinend, aber natürlich nicht alle über einen kamm scheren wollend

), was 2 Jahre später ja wieder ganz anders aussehen KANN....
Ich weiß, dass auch unter der Pille Schwangerschaften auftreten, sogar viele, was man immer so hört, wenn plötzlich jmd schwanger ist

. Trotzdem sind dort ja einige Mechanismen am Wirken, die das Eintreten einer SS auch dann potentiell hemmen, wenn mal ein Einnamefehler begangen wurde, also quasi noch ein doppelter Bode (Ei muss erstmal reifen, der Schleimpfropf durchgängig sein, plus die GSH gut genug aufgebaut (plus richtige Zellteilung Pipapo wie bei jeder SS auch- also drei zusätzliche Faktoren, die versagen müssen). Bei NFP ist dann in der kritischen Zeit nichts von den dreien da. Die Befruchtung hat sozusagen freie Fahrt und muss dann halt nur so klappen, dass die SS stabil ist.
Wenn ich mir das so durchdenke, scheint mir die Pille in diesem Fall doch schon viel sicherer. Oder nehmen wir die 3 Monatsspritze, um auch noch Einnahmefehler zu vermeiden.
K.a., kenne ein paar Gynäkologen (3) im Bekanntenkreis, die sind nicht per se Pro Hormone. Ich habe sie beim Überlegen, ob ich die Pille weiter nehme unabhängig voneinander mal gefragt, und alle haben gesagt, dass selbst bei einem Einnahmefehler der Pille diese 3 Sicherheitsnetze in so einer quasi schon zufälligen Weise beeinflusst sein müssen, dass überhaupt eine Chance auf SS besteht. Es wird zwar immer von TroPi Kindern geredet (ich bin ein TroSpi Kind by the way

), aber die Ärzte haben alle angenommen, dass die Einnahmefehlerrate bei allen Anwendergruppen in allen Zyklen nicht unbedingt niedrig ist . (vielleicht gibts Studien, die das Gegenteil beweisen, k.a.). D.h.: Die vielen wahrgenommenen TroPi Kinder resultieren laut den dreien nicht aus einer hohen SS- Wahrscheinlichkeit bei einem Einnahmefehler oder vielen Fehlerhaften Pillen, sondern dadurch, dass viele Menschen Einnahmefehler machen, bzw die Pille wirklich komplett falsch einnehmen (also jeden 2. Tag vergessen usw.).
Das ist dann wohl das, wonach ich gehe. Die Pille ist ja nun auch ein Massenverhütungsmittel und es sind ja, obwohl jeder Fälle kennt, nicht an jeder Ecke TroPiKinder

Das ist halt meine Gedankengrundlage dafür, dass ich bei meiner potentiellen ganz jungen Tochter aus Vorbeugung erstmal Hormone zur Verhütung in Betracht ziehen würde.