beli hat geschrieben:
gabs diesbezüglich jetzt nicht schon häufiger die erkenntnis, das gyn´s schlicht nix anderes lernen...?
ich mein, wenn dia in der ausbildung kein thema ist bzw. falschinfos darüber weitergegeben werden (altertümlich, nicht spontan, nicht zeitgemäss), nfp => was ist das? und bezüglich "natürlicher zyklus" nur die lehrbuch variante... naja da kann man auch nicht mehr erwarten!
das fatale daran find ich nur, dass gyns und andere docs mit der einstellung aus dem studium rausgehen "ich weiss alles und meine patientinnen nix". das nehm ich ihnen nach wie vor übel - ansonsten glaub ich immer mehr an die theorie mit der "miesen ausbildung" bezüglich hormonfreier alternativen. wenn man ansetzen will, dann sinnvollerweise an den lehrplänen!
das unterschreibe ich voll und ganz.
ich habe das schon mal in einem anderen thread geschrieben... im studium kommen naturheilkunde und "natürliche" zu kurz, es hat immer einen touch von öko und spinnerei. es ist einfacher, "richtige" medikamente zu verordnen als sensibel in die "natürlichen" methoden zu gehen.
ich glaube nicht, dass alle ärzte denken "ich weiss alles, meine patientinnen nichts."
es könnte jedoch sein, dass durch die routine (wie viele patientinnen sieht ein FA täglich? 50 bis 100? ) die sensibilität abhanden kommt. und ganz ehrlich - gut informierte patienten sind eine last. patienten, die glauben, alles besser zu wissen (weil sie es in der apothekenumschau gelesen haben

) SIND nervig.
ich vermute, dass sehr viele FA sehr sehr wenig ahnung von nfp haben. klar - gelernt haben sie es mal. bloss wie viele frauen in D praktizieren diese methode?
ich selbst war TOTAL erstaunt zu sehen, wie viele - auch sehr junge frauen! sich trauen, nfp zu benutzen. hut ab.
denn auch ich habe die pille - bis vor wenigen monaten - für DAS ULTIMATIVE VERHÜTUNGSMITTEL gehalten. pille rein = sicherheit.
gottseidank bin ich eines besseren belehrt worden! (und freue mich auf die pillenfreie zeit

)