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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 2. Februar 2012 21:02 
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Inventar

Registriert: 24. August 2010 14:19
Beiträge: 2328
NFP seit: 2010
Neytiri hat geschrieben:
Zitat:
Dennoch finde ich persönlich wichtig, dass er mit auswerten könnte, wenn ich aufgrund einer schwierigen Temperaturkonstellation oder meinen Schleimproblemen unsicher bin.
Bei der Temperatur kann ich das nachvollziehen. Aber beim Schleim? *kopfkratz* :mrgreen: Versteh mich nicht falsch, ich kann mir das nur gerade nicht vorstellen. Willst du ihm den ZS zeigen?

Hihi :mrgreen: Nein, so meinte ich das nicht.
Ich habe nur in den vergangenen Zyklen gemerkt, dass ich grade, wenn ich GV in der hochfruchtbaren Zeit habe, nicht wie sonst ohne GV freigeben könnte, weil da noch tagelang was aus mir heraus läuft (schätze, es ist die Beschichtung des Kondoms gepaart mit Erregungsschleim und ZS *nixweiss* ). Hier würde ich dann gerne zusammen entscheiden, ob man freigibt oder nicht.

Allerdings muss ich in die Materie "Verhüten mit NFP" wohl auch erst reinwachsen. Die ersten vier Zyklen hab ich nicht verhütet und irgendwie war mir da das Verhütungsthema auch nicht so wichtig.
Das kam dann erst in den letzten Zyklen auf, in denen ich aber auch nur unregelmäßig Sex hatte, aber eben dort hab ich schon bemerkt, dass mir der Schleim da durch das Kondom echt einen Strich durch die Freigabe macht (und ich gebe gerne frei ;-) ).
Da kann ich mir selber wohl nur als Mantra geben: Ausprobieren. ;-)

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Gut feelings are guardian angels.
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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 2. Februar 2012 21:27 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 7. Januar 2012 01:24
Beiträge: 276
*mann* und ich sind auch noch nicht so lange zusammen, darum ist bei uns noch alles frisch und die Testphasen laufen noch ein wenig.

Ich hatte schon bevor sich eine Beziehung anbahnte mal beiläufig verlauten lassen, dass ich keine Pille nehme und den Nuvaring im Januar abgesetzt habe. Dazu hat *mann* nichts gesagt (warum auch?).
Als wir uns annäherten *freunde* habe ich ihm ein wenig von NFP erzählt und dass ich dabei sei "mich da reinzufuchsen" *lesen* *pc*

_________________
Liebe Grüße, Seife :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 2. Februar 2012 21:38 
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alte Häsin

Registriert: 17. Januar 2010 20:31
Beiträge: 1256
Wohnort: Ostseeküste
NFP seit: 12/2009
Meghann hat geschrieben:
Ich hole den Thread mal aus aktuellem Anlass wieder hoch.

Meine Frage zielt ganz direkt auf den Anfang einer Beziehung und auf das Besprechen des Verhütungsmittels ab.
Wie war das mit euren (neuen) Männern?


Ich hatte *mann* schon von NFP erzählt, ehe wir überhaupt zusammen waren (bzw. von meinen Monsterzyklen), fand er sehr interessant. Er war beeindruckt, dass ich es durchhalte, beinahe jeden Morgen die Temperatur zu messen. Vertrauen in meine Zuverlässigkeit hatte er sofort, Vertrauen in die Methode auch, sobald ich sie erklärt hatte. Selbst auswerten klappt nicht so ganz, aber ich lass nicht locker. :mrgreen:

Über die Verhütung neben NFP mussten wir zum Glück nie diskutieren. 1. Stand ja gar nicht fest, ob ich psychisch so bald "sexuell fit" sein würde. 2. Hatte seine Ex auch nicht die Pille genommen und er war an Kondome gewöhnt. Ausgemessen hat er sich auch sehr bald. 3. Würde er fast alles Sichere zulassen, solange ich nur die Finger von hormoneller Verhütung lasse. *sonne* 4. Respektierte er sofort, dass ich keine Eingriffe in mir/mich will, und daher Spiralen, Gynefix etc wegfallen. Ähnliches gilt fürs Dia. Mein Körper, meine Regeln.

_________________
Didis Wikingerpatin - Mit Purzelkatze Lucy und gehandicaptem Katerchen Mauzi, im Gedenken an Felix Sr., Sova, Mulli, Lioba, Balthazar, Titus, Caspar, Felix Jr., Blacky, Miri und Moritz *wein* .


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 2. Februar 2012 22:02 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 7. Januar 2012 01:24
Beiträge: 276
Seife hat geschrieben:
*mann* und ich sind auch noch nicht so lange zusammen, darum ist bei uns noch alles frisch und die Testphasen laufen noch ein wenig.

Ich hatte schon bevor sich eine Beziehung anbahnte mal beiläufig verlauten lassen, dass ich keine Pille nehme und den Nuvaring im Januar abgesetzt habe. Dazu hat *mann* nichts gesagt (warum auch?).
Als wir uns annäherten *freunde* habe ich ihm ein wenig von NFP erzählt und dass ich dabei sei "mich da reinzufuchsen" *lesen* *pc*


Irgendwie habe ich eben zu früh abgeschickt und konnte nicht mehr editieren *zunge*

Hier die Fortsetzung:

Und weil ich gerade so gut in meinem Redefluss drin war, habe ich dann auch gleich weiter von Temperatur ( *mann* : *kopfkratz* ) und Schleim ( *mann* : *hä* ) erzählt. Und ich habe ihm klar erklärt, dass das eine das andere absichert und man im Zweifelsfall einen oder mehrere Tage länger verhütet als man müsste, aber dass es bei sorgfältiger Beobachtung und Auswertung ausgeschlossen ist, dass man zu früh freigibt.
Er fand das interessant, war aber skeptisch. Bevor wir zum ersten Mal *bett* , fuhr er für fünf Wochen in den Urlaub und wir redeten via Skype über Verhütung *rotwerd* Er sagte dann "Ich verstehe zwar noch nicht, was Dein Körper da macht, aber ich werde mich informieren, wenn ich wieder da bin und wenn Du dem ganzen vertraust, dann tue ich es auch" ( *weiblich* : *trampolin* ).
Als er aus dem Urlaub zurück ist hat er dann auch mal in N&S geschaut, allerdings haben ihn die Schleimbilder erschreckt ( *mann* : *erschrecken* ). Also habe ich ihm einiges erklärt und meine ersten beiden Zyklen gezeigt, erklärt wo die 1.h.M. ist, was die Hochlage ist usw. Er hat dann auch den Wert von dem Tag eingetragen und durfte gleich ein Kreuzchen machen. Das hat ihn gefreut *zustimm* Er fragte dann, ob er noch Platz lassen sollte für ein zweites *lach*

Wenn ich jetzt morgens messe oder wir telefonieren, fragt er immer, wie hoch die Temperatur war. Allerdings fragt er bei jedem Wert "Und was bedeutet das jetzt?" Er kennt die Termperaturniveaus nicht, könnte aber auf dem Blatt einiges erkennen und vermutlich auch relativ viel interpretieren. Beim Schleim vielleicht nicht, aber die Temperatur könnte er sicher alleine auswerten *kurve*

Im Moment benutzen wir grundsätzlich ein Kondom, weil ich möchte, dass *mann* abklärt, dass er komplett gesund ist. Seine früheren *weiblich* *weiblich* haben nämlich alle die Pille genommen und *mann* musste sich nicht immer eintüten. Weil er Kondome aber nicht wirklich mag und ich sie auch nicht so prickelnd finde, soll ein Dia einziehen. Das findet *mann* gut. In der fruchtbaren Zeit werden wir wohl erstmal Dia und Kondom benutzen. *mann* wünscht sich wohl, dass ich in der HL das Dia weiter benutze, weil er nicht 100% glauben kann, dass keines seiner *Spermiumlachen* *sperma* ein befruchtungsfähiges Ei in mir finden wird :roll: Ich habe schon angedeutet, dass ich der Methode aber vertraue und keinen Wert auf Barrieren in der HL lege. Außerdem möchte ich meine Scheidenwände nicht ständig mit Dias und Tassen belasen, denn das Rein und Raus ist eben trotz glatter Materialien eine Belastung. Natürlich darf *mann* ein Kondom benutzen, wenn er möchte. Und er sagt, dass er das vorhat. Mich stört das nicht und wenn er sonst nicht entspannt dabei sein kann, helfe ich ihm gerne damit :D Vielleicht braucht er auch eine Weile, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass auch eine *weiblich* die keine Hormone futtert mal unfruchtbar sein kann *draufhauen*

Naja, wir haben ja noch ein wenig Zeit. Das perfekte Dia ist noch gar nicht gefunden und *mann* geht erst nächste Woche zum Arzt...

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Liebe Grüße, Seife :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 3. Februar 2012 07:15 
Estreya hat geschrieben:
Ich habe das nicht zur Diskussion gestellt und werde es auch in Zukunft nicht tun. Anfangs wurde bei den letzten Männern einfach ein Kondom genommen ohne die Frage, ob ich die Pille nehme oder nicht. Wenn das Ganze sich weiterentwickelt, würde ich später dann NFP vorschlagen bzw. habe ich bei 2 Männern gemacht. Ich bin da ganz gut darin, die Sicherheit überzeugend zu vertreten. Dia kommt für mich nicht in Frage, der PI ist nicht nachgewiesenermaßen der von Kondomen.

Das unterschreibe ich Wort für Wort. Erstaunlicherweise bin ich wohl auch sehr gut darin, die Sicherheit und die Zusammenhänge (trotz lückenhaften Wissens meinerseits :oops: ) so rüberzubringen, dass da niemand dran zweifelt - außer *mann* jetzt hab ich ja schon vor 4-5 Jahren meine kleine Schwester und in ihrem Sinne unsere Eltern von der Sicherheit von NFP überzeugt 8-)

*mann* jetzt mag keine Kondome, hat da eine absolute Blockade im Kopf :-( was ich echt schade finde, denn ich schlafe sehr gern mit ihm. Aber was sein muss, muss sein, und demnach war er auch derjenige, der erst vor ein paar Tagen wieder Nachschub besorgt hat. Ich muss mal gucken, wie ich ihn ganz zärtlich :lol: dazu bringe, dass wir "ihn" mal messen (wer da Tipps hat, bitte immer her!), vielleicht ist es ja wirklich wahr, dass exakt passende Kondome für ihn auch nicht so unangenehm sind wie eben nicht ganz richtige... *nixweiss* *durchdreh*


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 3. Februar 2012 09:37 
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Kurven-Rätslerin

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mir war es wichtig, dass er auch dahinter steht, weil ich am anfang noch unsicher war (v.a. wegen der kondome). ihm war/ist vor allem wichtig, dass es mir gut geht und das war unter der pille nicht mehr der fall. für ihn war glaube ich anfänglich auch ein wichtiger gedanke, dass er sich mit einem unfall anfreunden könnte, aber wie gesagt das war nicht der ausschlaggebende.

sollte ich noch einmal einen anderen partner haben würde ich definitiv das gespräch suchen und erklären, aber für mich käme keine andere methode mehr in frage. wenn sich der mann damit nicht wohl fühlen würde bliebe die einzige alternative durchgehend kondome (evtl. könnte man noch dia in betracht ziehen)

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Mit #1 (2/2015) und #2 (10/2018) in ohne Zeit für Zyklusbeobachtung


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 3. Februar 2012 11:24 
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Inventar

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NFP seit: 2010
Ich bin begeistert von euren Geschichten! :D Seife, deine Geschichte ist ja süß. ;-)

Zum Vermessen: Ich hab das damals mit meinem Exfreund ausprobiert, den ich allerdings schon länger kannte. Da habe ich es selber gemacht (mit einem Maßband von Ikea).
Bei einem ONS/einer Affäre habe ich vorher angesagt, dass er seinen Penis vermessen soll, ansonsten kann er sich jemand anderen suchen.
Ein dritter Mann jedoch hat dieses Verfahren komplett abgelehnt, obwohl er sehr gut bestückt war und viel zu kleine Kondome verwendete.
Ich würde also sagen, dass man einfach mal die Initiative ergreifen sollte und/oder den Mann dazu anleiten muss, wie er die Messung durchführt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 3. Februar 2012 15:38 
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alte Häsin

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Ich hab *mann* damals den Link zum Kondomberater geschickt und es ruhen lassen. Ein paar Tage später chatteten wir und plötzlich schrieb er völlig unvermittelt: "96,4". (hier offensichtlich Fakezahlen aus Gründen des Datenschutzes ;-) )
Ich: *hä*
Er: Na, du hast doch gesagt, ich soll mich vermessen... :oops:

Er brauchte dazu Ruhe und Abgeschiedeneheit. *lach*

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 8. Februar 2012 13:17 
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NFP-Gräfin

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Ich musste die Pille am Anfang aus medizinischen Gründen nehmen, somit war das Thema erst mal vom Tisch. Ich habe aber gleich am Anfang klar gestellt, dass mit der Pille alles an mir hängt und dass ich, wenn er nicht zusätzlich verhüten will mit Kondomen, nienieniemals hören will: "Du dumme Kuh, jetzt bist Du schwanger, wieso hast Du die Pille vergessen?", es sei denn, er möchte mich jeden Abend dran erinnern. Wollte er nicht und dass wir so für "meine" allfälligen Einnahmefehler beide die Verantwortung tragen war also geklärt. Ich habe dann auch einmal erbrochen, nicht dran gedacht und nachher Sex gehabt und da kamen von ihm auch keine Vorwürfe (er wusste es ausserdem, hätte also auch selber drauf kommen können). Irgendwann las ich von Verhütungscomputern, googelte, stiess auf NFP und sprach ihn an, weil ich die Pille nicht mehr nehmen wollte (obwohl ich keine spürbaren NW hatte). Er brauchte einen Moment Zeit, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, die Pille ist halt sehr bequem für ihn, aber es stand nie zur Debatte, dass ich nicht selber bestimme, welche Medikamente ich nehmen will.

Dann brauchten wir noch 'was für die fruchtbare Zeit, Lea war ihm zu unsicher, Dia kostet genug und anpassen ist in der CH offenbar eher schwieriger... Zäpfchen und Co. habe ich verweigert und CI ist mE gar keine Verhütungsmethode - also blieben wir da bei Kondomen, mit denen wir beide weniger spüren, aber so sehr stören sie uns nicht. Ich habe ihn mehrmals aufs Vermessen angesprochen, aber er hat's nicht gemacht. Von da her ist das für mich "sein Problem", ich habe auch einen stärkeren Kinderwunsch als er, ein Unfall wäre also für ihn schlimmer und er hat's ja in der Hand, ich wäre jederzeit bereit, angepasste Kondome zu kaufen und informiert habe ich ihn auch. Wobei unsere Kondome offenbar recht gut passen, denn Unfälle hatten wir noch nie (abrutschen usw.)

Ich habe ihn mehr oder weniger "gezwungen", die NFP-Regeln zu lernen und mit auszuwerten, damit nicht alles an mir hängen bleibt.

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SarahLou und Oliver haben eine grossartige, kleine, gebärdende Tochter (03/2021) mit einem Sternengeschwister (9. Woche, 07/2017).
Statistik und Zyklusnummer sind nicht korrekt wegen diversen Unterbrüchen. Mit AVA-Armband und Geratherm unterwegs Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 8. Februar 2012 14:49 
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NFP-Prinzessin

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Beiträge: 5884
Ich hab grade wieder frisch einen Herren kennen gelernt und es lief wie immer: wir verwenden ohne drüber geredet zu haben (seine) Kondome und er weiß nicht, ob ich hormonell verhüte oder nicht. Ich gerade in der Hinsicht immer an solche Männer, was ich gut finde!


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 9. Februar 2012 21:56 
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NFP-Guru

Registriert: 28. März 2010 22:17
Beiträge: 2558
@ Estreya

Da hast du es ziemlich gut getroffen würde ich sagen.

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Die Erde ist ein Nudelsieb


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 13. Februar 2012 17:09 
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nicht mehr ganz so neu

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Beiträge: 59
NFP seit: 10.01.2011
Am Anfang unserer Beziehung habe ich auch die Pille genommen. Da ich aber wusste dass ich mit diesem Mann irgendwann Kinder haben möchte und ich wusste das sich der Zyklus pp etwas hinziehen kann hatte ich mit ihm NFP besprochen und wir haben dieses Neuland zusammen erkundet
Kinder sind noch immer kein Thema ;-)
Funktioniert einwandfrei *daumenhoch*

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Sternli mit grossen Krümelchen *14.05.2014* und kleinem Knöpfchen *20.07.2016*

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 13. Februar 2012 17:39 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 7. April 2011 10:49
Beiträge: 875
NFP seit: 13.09.2011
Am Anfang haben wir Kondome genommen, ich wusste noch nicht wirklich was von NFP, bzw nur in der Theorie. Ich fand es reizvoll, habe mich aber nicht näher damit beschäftigt. Als es ernster wurde bin ich zurück zur Pille und nach einigen Monaten habe ich ihm von NFP erzählt. Er war eigentlich direkt einverstanden, hatte weniger Zweifel an der Sicherheit als ich und es war für ihn völlig verständlich, dass ich meinen Körper nicht länger mit Hormonen belasten möchte. Wir verhüten in der Tieflage weiterhin mit passenden MySize Kondomen (er hatte kein Problem damit sich auszumessen). Bis auf wenige Kleinigkeiten könnte er meinen Zyklus auch selbst auswerten. Er hat mein N&S gelesen, er fand und findet den Schleim nicht eklig, er freut sich wie ein kleines Kind auf die ausgewertete Hochlage (ich auch *trampolin* ) und hat meine Kurve in den Bookmarks. Wenn ich mal vergesse einen Wert einzutragen, fragt er mich abends, wie die Temperatur ist/war. Er hat mehr Vertrauen in den Zyklusanfang als ich und ist generell ein sehr logisch/rational denkender Mensch, der sagt: Die Regeln ergeben einen PI von 0,4 am ZA somit ist das Ding recht sicher und wir können gerne bis ZT5 freigeben :mrgreen: - Ich bin mir da manchmal nicht so sicher, aber er steht da souverän drüber. Ok, ich höre auf zu schwärmen, aber ich hätte mir keinen besseren Partner aussuchen können, echt *heartbeat*

Würde er was gegen NFP haben, oder der Sache nicht trauen, dürfte er gern durchgängig Kondome benutzen. Auch wenn das nicht meine Vorstellung einer perfekten Sexualität wäre, würde ich nicht wegen dem Wunsch meines Freundes zurück zu den Hormonen oder mir etwas einsetzen.

_________________
muhkuh mit Millie (12/2016) und Vanilli (06/2020)


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 14. Februar 2012 10:18 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 18. Januar 2011 14:40
Beiträge: 59
NFP seit: 10.01.2011
muhkuh hat geschrieben:
Ok, ich höre auf zu schwärmen, aber ich hätte mir keinen besseren Partner aussuchen können, echt *heartbeat*

Würde er was gegen NFP haben, oder der Sache nicht trauen, dürfte er gern durchgängig Kondome benutzen. Auch wenn das nicht meine Vorstellung einer perfekten Sexualität wäre, würde ich nicht wegen dem Wunsch meines Freundes zurück zu den Hormonen oder mir etwas einsetzen.


*daumenhoch* Das klingt ja nicht schlecht *sonne*

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Sternli mit grossen Krümelchen *14.05.2014* und kleinem Knöpfchen *20.07.2016*

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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und die Wahl des Verhütungsmittels
BeitragVerfasst: 27. Februar 2012 01:22 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Januar 2012 20:45
Beiträge: 124
NFP seit: Januar 2012
Bei mir ist es ähnlich wie bei der muhkuh. :sonne:

Mein Freund und ich haben von Anfang an neben der Pille noch Kondome verwendet, aus dem einfachen Grund, dass wir noch keinen HIV-Test gemacht haben. Irgendwie war es dann für uns beide wohl nicht SO dringlich (ich mag Kondome eigentlich gar nicht, hab' mich jetzt aber dran gewöhnt), dass bis heute der Test noch aussteht.
Naja, jedenfalls hatte ich schon seit Jahren, seit ich zum ersten Mal auf einem Sexualpädagogik-Workshop davon gehört habe, leicht den Wunsch, eigentlich lieber NFP machen zu wollen, als weiter die Pille zu nehmen. Dieser Wunsch wurde mit der Zeit immer etwas stärker und mein anfängliches "ich vertraue mir selbst nicht so ganz, dass ich auf diese Methode verlassen könnte" wurde in letzter Zeit schwächer. Vorher war das für mich immer so der Wunsch für die Zeit, in der ich z.B. schon ein Kind hätte und ein zweites grundsätzlich geplant wäre, aber nicht unbedingt zu dem Zeitpunkt... also der Gedanke war, dass ich NFP machen würde, wenn ein Kind zwar nicht wirklich geplant, aber trotzdem prinzipiell erwünscht oder zumindest nicht dramatisch wäre. Naja. Dann bin ich im Internet nochmal auf die oft positiven Nebenwirkungen beim Absetzen der Pille gestoßen und der Wunsch abzusetzen erwachte erst richtig. Ich hab das dann meinem Freund erzählt, und er fand es gut. Weil er meint, dass er sich selbst nicht vorstellen kann, sich jahrelang mit Hormonen vollzupumpen. Weil er sagt, dass er eh Kinder von mir möchte, eigentlich eher schnell als in fünf Jahren und dass er - sollte ich mich dafür entscheiden, jetzt auch zu wollen - es natürlich besser findet, wenn sich mein Körper dann schon wieder eingependelt hat und man vielleicht dadurch Chancen hat, bei Kinderwunsch schneller schwanger zu werden. Und weil er es schön findet, dass wir jetzt so ein "gemeinsames Projekt" haben. Wir haben schon gemeinsam N&S gelesen, da steht ja auch was darüber drin, dass es auch die Kommunikation in der Beziehung stärkt und dass eben beide mehr mit der Verhütung konfrontiert werden, wenn man NFP macht. Und er fand den Gedanken schön. Jetzt fragt er mich jeden Tag nach der Temperatur, ich erzähl ihm vom Schleim (nicht detailliert, meist nur die Kategorie oder jetzt eben, dass ich überlege, wann wohl der Umschwung kommt und dass er jetzt schon etwas anders ist als vorher trotz gleicher Kategorie, blablubb)... und wenn ich die Auswertung abgeschlossen hab, werd' ich es natürlich auch erzählen. Wobei wir voerst so oder so bei Kondomen bleiben und dann nicht freigeben werden. :-)

Ich find's total gut und seine Haltung zu und sein Umgang mit der Verhütung bestärken mich darin, dass ich mir den richtigen Mann gesucht hab. :-) Ich fühl' mich dadurch einfach irgendwie viel sicherer und gelassener, ich hab' das Gefühl, dass nicht mehr alles auf mir allein lastet - auch wenn ich eigentlich viel, viel mehr mit der Sache zu tun hab, als er - und fühle mich dadurch einfach... unterstützt. Gefestigt. Keine Ahnung. :-)


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