missJ. hat geschrieben:
Was wäre, wenn du jetzt schilddrüsenhormone nehmen müsstest - wäre das genau so ein Problem, weil es auch Hormone sind, oder wäre das anders?
Das wäre eine völlig andere Situation. Denn in dem Fall ist das Fehlen der Hormone ja die Krankheit, somit ist die Gabe der Hormone eine direkte Therapie.
In meinem Fall fehlen keine Sexualhormone. Im Gegenteil, ich hab davon genügend, die großartige Arbeit leisten

Therapiert wird hier nur Symptom (verstärkte Blutung) und dessen Folge (Eisenmangelanämie). Die eigentliche Grunderkrankung kann im Alltag gar nicht bahandelt werden.
Und nur weil etwas "Hormon" heißt, verteufle ich es nicht per se. Das Vitamin D, das ich meinen Kindern im Säuglingsalter gab, ist auch ein Prohormon.
Übrigens war der Arzt gar nicht so bockig. Ich hatte nur das Gefühl, dass er noch nicht so oft Patientinnen hatte, die die Pille von vornherein ausschließen. Immerhin hat er nach den Gründen gefragt und auch zugehört.