
dass du mit deiner Figur wieder zufriedener bist.
Bei mir war die Pillenfigur erstmal OK – ohne hätte ich vielleicht nie Hüften bekommen! (hey, das ist eines der wirklich positiven Dinge, die ich über meine Pillenzeit sagen kann)
Aber mit der Zeit bin ich ganz schön aufgeschwemmt, besonders im Gesicht fand ich das unschön und wenn ich alte Fotos angucke, dann erschrecke ich auch manchmal.
Summerkiss hat geschrieben:
ABER: ich hatte nun 7 Tage Pillenpause und die ersten 4 Pillenpausen Tage waren ein AUf und Ab. Ich war nur am rumheulen, hatte Migräne, etc... dann folgten 3 super tolle Tage (gute Laune ohne Ende, aber ohne Grund).
… Nur ich habe so Angst, da es mir schon einmal schlecht ging ohne Hormone.
Also ich weiß nicht, ob du die Pillenpause mit einer hormonfreien Zeit vergleichst (das liest sich in dem Post ein wenig so), aber ich möchte dir Mut machen, die hormonfreie Zeit anzunehmen.
In der Pillenpause sind das Entzugssymptome, ähnlich, wie Du es vielleicht später auch vor oder während der Mens haben wirst (kann aber auch anders werden). Das fässt man dann oft unter dem Begriff PMS zusammen – und ja, dazu gehören nicht nur negative Gefühle, sondern die Schwankungen können bei manchen Frauen auch bis zu euphorischen Stimmungen gehen. Ich schätze beides inzwischen und kann es verbinden mit Klarheit (zB in der Partnerschaft) und Kreativität.
Allgemein kann es aber auch einfach ein wenig dauern, bis sich dein Körper wieder auf seinen eigenen Rhythmus eingependelt hat. Es ist hier von ca 9 Monaten die Rede, die der Körper braucht, um frei von künstlichen Hormonen zurück zum natürlichen Zyklus zu finden.
Und vielleicht musst Du auch erst lernen, mit dem Zyklus umzugehen.
So erging es mir zumindest: Da ich ab 16 die Pille nahm, hatte ich beim Absetzen Anfang 30 überhaupt keine Ahnung, wie ich so „ticke“ und wie ich damit umgehen soll, dass es eben libido-stärkere Phasen gibt, Phasen, in denen ich viel esse, eher zu Aufschieberei neige, ausgeglichen oder unausgeglichen bin etc.
Und ich kann mir vorstellen, dass es genau die Phase zwischen 16 und 25 Jahren gewesen wäre, wo ich mich da hätte reinfinden können.
Vielleicht kannst du die kommenden Veränderungen erstmal annehmen und beobachten und mit NFP hättest Du ein gutes System, deinen Körper und deine Stimmungen zu beobachten und über dich zu lernen.
zB: Wenn ich weiß, dass ich die nächsten Tage PMS bekommen könnte, dann kann ich ggf eben auch mein Leben ein wenig danach ausrichten: mit mehr Zeit für mich und zum Entspannen, ich verschiebe potentielle Streitgespräche auf später und stocke meinen Schoki-Vorrat auf.
Oder wenn der ES kommt und ich auf fremde Männerhintern schiele, dann weiß ich auch, dass das eben „nur“ Hormone sind und nicht, dass ich meinen Partner langweilig finde.
Alles Gute
