Honigkatze hat geschrieben:
Wenn ich dann folgendes lese:
www.persona.verhuetung.net hat geschrieben:
Während des ersten Anwendungszyklus fordert der Computer 16 Tests an. (Tag 6 und Tag 9-23).
Diese Tests helfen PERSONA, sich ein Bild von Ihrem Zyklus zu verschaffen. In jedem folgenden Anwendungszyklus fordert der Computer nur 8 Tests an.
kostet mich der Spaß ja mindestens 200€ pro Jahr
Das finde ich besonders dreißt. So viel Geld für so wenig Sicherheit. Mit Coitus Interruptus wäre man von der Sicherheit nicht schlechter dran und es kostet nichts...
Für beides gilt: Das Prinzip funktioniert, aber eben nicht gut genug, wenn man eine sichere Verhütung braucht. Sieht man ja ganz klar an den Zahlen. Beides ist was für halbherzige Verhütung. Wenn man nicht sicher verhüten, sondern nur die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft reduzieren will sind solche Ausgaben aber unverhältnismäßig.
Es gibt bessere natürliche Methoden, viele davon kosten auch sehr wenig.
Die sympthothermale Methode, mit selbstständiger Auswertung oder Auswertung nach Beratung, ist die sicherste natürliche Verhütung. Und eben nicht nur sicher für eine natürliche Methode, sondern mit einer Sicherheit die sich vor anderen bewährten Methoden nicht verstecken muss.
@ Estreya
Siehe oben. Das Prinzip funktioniert, die Auswertungsregeln taugen nicht viel.
Ich wollte damit nur sagen, die Methode hat noch einen Spielraum um besser zu werden, wenn man verändern
würde, wann der Computer Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit signalisiert. Was macht der Computer aus den gemessenen Werten? Was zeigt er deswegen an, wie groß ist der Sicherheitspuffer, was zeigt der Computer an, wenn etwas nicht einzuordnen ist? Schwächen der Hormonmessung als solches sind ein eigener Punkt, solange es nicht direkt in die Auswertung einbezogen werden kann.
Wie ich schon angeführt habe, ist eine so enge Eingrenzung der fruchtbaren Tage, wie sie der Computer teilweise vornimmt, selbst mit deutlich besseren Methoden (wie tägliche Ultraschallkontrollen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung) erst im Nachhinein, mit eindeutiger Feststellung, dass der Eisprung erfolgt ist, möglich. Alles andere sind Annäherungen.
Die höhere Anzahl der fruchtbaren Tage die man bei NFP hat ist nötig um eine gute Sicherheit zu haben. Man kann eben nur eingrenzen, mit der STM erstaunlich gut, aber eben nicht exakt genug um nur die
tatsächlichen fruchtbaren Tage zu ermitteln.Man braucht Spielraum.
Persona grenzt eben, trotz größerer Ungenauigkeit, auf 6 oder mehr Tage ein. 6 Tage sind niemals ausreichend für eine gute Sicherheit.
Fazit: Aussagen zur Sicherheit, wenn etwas verbessert wird, kann man schlecht vorher machen.

Ich sehe aber Verbesserungspotential, wenn man denn in Forschunng investieren würde und längere fruchtbare Phasen für den Nutzer auch mit einfließen um die Sicherheit zu erhöhen.
Und jetzt genug OT
