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Hast du ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs?
Ja - ich würde nie mit einem Kupfer-IUP verhüten 28%  28%  [ 84 ]
Jain - ich habe schon ein komisches Gefühl dabei, würde aber deshalb die Verhütung mit einem Kupfer-IUP nicht generell ablehnen 20%  20%  [ 59 ]
Nein, ich habe keinerlei Bedenken 52%  52%  [ 156 ]
Abstimmungen insgesamt : 299
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BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 21:07 
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wohnt hier

Registriert: 1. Oktober 2007 14:12
Beiträge: 1711
Zitat:
Und welche naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind das?
Es gibt best. Punkte, an denen man Leben erkennen kann. Und die sind nach der Befruchtung noch nicht da. Punkt.


Aber man kann doch auch rational erklären, wann und warum Leben beginnt.

Ist es nicht so, dass schon die kleinste menschliche Zelle alle Anzeichen von Leben hat?


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 21:15 
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Inventar

Registriert: 24. April 2007 21:29
Beiträge: 2161
Ich persönlich habe keine ethische Bedenken, eine befruchtete Eizelle am Einnisten zu hindern. Aber ich toleriere die religiösen Ansichten anderer Menschen und käme gar nicht auf die Idee ihre Vorstellungen in Frage zu stellen. Ich finde das steht mir nicht zu.
22:10 Uhr: EDIT: Ach Du lieber Himmel wenn ich die vielen aktuellen Posts VOR meinem Senf-Dazugeben gelesen hätte weiß ich nicht ob ich so frei drauf losgeschrieben hätte :oops:

_________________
im 130.Zyklus


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 23:29 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Juni 2005 13:05
Beiträge: 3805
Ich hätte Probleme damit, da ich es als ein Wunder empfinde. Alleine schon das Verschmelzen...

_________________
Liebe Grüße,
Fluffles


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 16:03 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
fluffles hat geschrieben:
Ich hätte Probleme damit, da ich es als ein Wunder empfinde. Alleine schon das Verschmelzen...

Oh Fluffes das hast du sooo wunderschon und treffend zusammengefaßt.
Wer ein Kind ausgetragen, geboren und großgezogen hat muss vermutlich keine Sekunde darüber nachdenken wann Leben beginnt. Für mich beginnt Leben gefühlt schon mit dem Geschlechtsakt ansich. Die Verschmelzung von Samen und Eizelle ist da schon "nur" noch Nebenkriegsschauplatz... weil ich einfach unglaubliche Achtung vor dem Leben und dem riesengroßen Wunder, dem Geschenk Kind habe.

Was brauche ich dazu noch Wissenschaftliche Studien?
Was brauche ich dazu verschiedenste schlüssige und unschlüssige Erklärungen, wenn die Emotionen mir eigentlich schon "sagen", was Sache ist?

Fazit:
Eine Spirale wäre für mich einfach untragbar und für mich ist das auch (sorry für das Wort an dem sich jetzt sicherlich ganz viele stoßen werden, ist mir aber egal, denn ich bin eine intolerante Christin) Mord an ganz vielen Kindern.

_________________
Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 16:29 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
Beiträge: 5188
Dann ist ein Kondom zur fruchtbaren Zeit verwendet auch Mord. Kannst Du dem zustimmen? Ist es auch Mord, wenn Frauen mit Hormonstörungen eine FG erleiden? Schließlich hätten sie es ggf. mit Maximaltherapie verhindern können?

Mit einer Kuperspirale kommt es nur in Ausnahmefällen zur Nidationshemmung, schon vorher werden die Spermien lahmgelegt.

Ich empfinde auch schon das Verschmelzen als Wunder - und hatte trotzdem aufgrund der v.a. spermienlähmenden Wirkung schlussendlich keine Bedenken, mit einer Kupferspirale zu verhüten. EDIT: Sollte doch mal die Nidationshemmung greifen müssen, so finde ich Filüs Geschichte sehr stimmig in diesem Zusammenhang.

Smilla, die tolerante Christin ;-)

_________________
Moppimama 2008 Bild
Was du willst was man dir tu', das füg' auch anderen zu.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 17:16 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. August 2007 14:51
Beiträge: 4178
Wohnort: westlichstes Deutschland
Smilla hat geschrieben:
Dann ist ein Kondom zur fruchtbaren Zeit verwendet auch Mord. Kannst Du dem zustimmen?


Finde ich nicht, aber ich empfinde auch nicht den Geschlechtsakt an sich als Lebensbeginn. Ich sehe den Lebensbeginn so, wie er im Embryonenschutzgesetz definiert ist:

Zitat:
Embryo im Sinne des Gesetzes ist nach § 8 bereits die befruchtete, entwicklungsfähige Eizelle.


Also ist Kondom kein "Mord", Spirale aber (eventuell) schon. Obwohl es schon merkwürdig ist, daß die befruchtete Eizelle außerhalb einer Gebärmutter mehr Rechte hat als die im Eileiter/im Uterus...

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<-- nicht Melona!
zu müde zum Messen mit leerem Blatt. Bild 8-)
Manchmal kann schon ein einziger Buchstabendreher den besten Text urinieren.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 17:59 
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NFP-Guru

Registriert: 17. April 2006 18:20
Beiträge: 2601
Smilla hat geschrieben:
Dann ist ein Kondom zur fruchtbaren Zeit verwendet auch Mord. Kannst Du dem zustimmen? Ist es auch Mord, wenn Frauen mit Hormonstörungen eine FG erleiden? Schließlich hätten sie es ggf. mit Maximaltherapie verhindern können?

Mit einer Kuperspirale kommt es nur in Ausnahmefällen zur Nidationshemmung, schon vorher werden die Spermien lahmgelegt.

Ich empfinde auch schon das Verschmelzen als Wunder - und hatte trotzdem aufgrund der v.a. spermienlähmenden Wirkung schlussendlich keine Bedenken, mit einer Kupferspirale zu verhüten. EDIT: Sollte doch mal die Nidationshemmung greifen müssen, so finde ich Filüs Geschichte sehr stimmig in diesem Zusammenhang.
*unterschreib*

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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 18:02 
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NFP-Königin

Registriert: 24. Mai 2007 08:12
Beiträge: 7551
NFP seit: 2007
Wo ich ja mal wieder einwerfen muss, dass es aus juristischer Sicht sowieso kein Mord sein kann. Nur so der Richtigkeit wegen. *undweg*

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Bayala mit weltbester Tochter 11/2010, ☆☆ im Herzen 08/2020 (10. SSW) und Rumpelsöhnchen 09/2021


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 18:24 
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NFP-Guru

Registriert: 17. April 2006 18:20
Beiträge: 2601
jetzt hast du mir mein edit versaut *zunge* ;-)

ich wollte noch sagen, dass ich meinen Krümeln gesagt habe, dass sie einfach noch ein paar Jahre warten müssen, aber ich mich jetzt schon auf sie freue
liest sich total *nichtallehaben*

Als ich zwischen den Jahren mal kurz Panik geschoben hatte, schwanger zu sein, weil ich so extrem ausgeprägte HL-Symptome hatte, die ich sonst so nicht kenne (inkl. möglicher Einnistungsblutung) hab ich dem Krümel auch gesagt, dass es jetzt noch nicht geht, und sollte er schon da sein, wieder gehen soll, und in ein paar Jahren nochmal anklopfen. klingt noch viel *draufhau*

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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 18:30 
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Kurvenjunkie

Registriert: 13. Dezember 2006 23:11
Beiträge: 1752
Zitat:
Nein ich habe keinerlei Bedenken


Muss aber auch dazu sagen, dass mich dieses Thema bisher noch nie interessiert hat und ich mich noch nie ausführlich damit beschäftigt hab.

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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 20:20 
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Moderatorin a. D.

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Beiträge: 12465
Wohnort: Allgäu
NFP seit: März 2006
So, nachdem es jetzt wieder ums Thema an sich geht, möchte ich auch meinen Senf dazu abgeben! ;-)

Für mich käme sie auch nicht in Frage, da auch für mich das Leben mit der Verschmelzung beginnt und wenn Eizelle und Samen zusammengefunden haben und daran gehindert werden das zu tun, wofür sie bestimmt sind, ist das für mich in meinem Körper nicht tragbar.

Noch viel mehr Angst hätte ich davor, dass die Spirale ihren Job nicht tut und die Schwangerschaft weiterhin besteht und das Baby deswegen abgeht oder während der Schwangerschaft irgendwas deswegen schief geht. In meinem Geburtsvorbereitungskurs damals hatten wir eine Spiralenschwangerschaft und da gab es immer mal wieder Probleme. Zum Schluß ging glücklicherweise doch alles gut, aber die Sorgen von ihr möchte ich nicht haben.

Die Hebamme meinte damals auch, dass Spiralenschwangerschaften häufiger sind, sie hätten recht oft welche in ihren Kursen. Wenn ich recht informiert bin, zumindest wurde das damals kurz so erläutert, ist es während der Schwangerschaft nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen möglich, die Spirale zu ziehen, da das Kind mit abgehen kann und sie während der Schwangerschaft drin zu lassen, birgt auch weitere Risiken.

Noch ein Punkt - für mich ginge es gar nicht im Falle einer evtl. Befruchtung nach Verhütungsunfall die Spirale nachlegen zu lassen, um eine Befruchtung zu verhindern.

Viele Grüße

Bridget - die auch dieses Teil in sich nicht haben wollen würde *erschrecken*

_________________
Stolze Mama vom Großen (2000), dem Goißle (2008), Löwenbaby Johannes (2010 - 2011) und Sternenmädchen Elisa (16.SSW/2013)
But my darling this is not wonderland and you are not Alice.

Bild Only sightseeing for egg-catching.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 20:41 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Ich habe über den ethischen Aspekt noch nicht so recht nachgedacht, da ich mir sowieso keine Spirale legen lassen würde. Der Gedanke an einen solchen Fremdkörper behagt mir gar nicht.

_________________
In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 20:56 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 16. April 2006 15:56
Beiträge: 104
Obwohl ich Christin bin, hab ich keine ethischen bzw. moralische Bedenken, denn ich bin (obwohl ich Christin bin) auch keine absolute Abtreibungsgegnerin, sondern betrachte jeden Fall individuell ;-)
Für mich steht eine sichere, unkomplizierte Verhütung im Vordergrund, die meinen Körper nicht belastet und keine Nebenwirkungen bei mir hervorruft- und die habe ich in Form der Gynefix gefunden.

_________________
Millibär 06.2019
Mullemaus 07.2024


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 21:37 
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Kurvenjunkie

Registriert: 8. September 2006 19:00
Beiträge: 1907
Interessantes Thema! *daumenhoch*

Persönlich möchte ich keine Spirale, wegen potentieller Nidationshemmender Wirkung, und ausserdem, weil es, wie Bridschie schon geschrieben hat, unter Umständen zu Spiralenschwangerschaften kommen kann, meine Mutter kennt da erschreckend viele Fälle! *erschrecken*

Ich bin in keinster Weise religiös (und ja, trotzdem diese Meinung!), beschäftige mich aber aus persönlichen und studiumsbedingten Interssen stark mit Ethik und Moral! ;-)
Abtreibung hingegen erachte ich unter gewissen Bedingungen als gerechtfertigt, auch wenn dies, oberflächlich betrachtet, wenn man meinen Argumenten folgt, auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag.

Ich möchte mal ein paar Diskussionspunkte auf wissenschaftlicher (wie dies ja postuliert wurde ;-)) Ebene aufwerfen, die m.E. der Klärung bedürfen. Ich denke, die folgenden Überlegungen lassen die Diskussion sinnvoll weiterführen, und beruhen m.E. nicht auf Glaube (der ja hier diffamiert wurde), sondern auf Rationalitätsgründen, die sollten hoffentlich gelten:

- Ab wann ist Leben Leben? Unsere Christinnen hier haben schon darauf hingewiesen, dass für sie Leben mit der Verschmelzung von Samenzelle und Ei beginnt. Nun möchte ich all diejenigen, die lediglich von "Zellklumpen" sprechen, fragen, wie sie das genau halten: Wann beginnt denn bei euch das Leben? Wo macht ihr die Zäsur zwischen Zellklumpen und lebenswürdigem Leben?
Die Einnistung wird ja bei der Spirale verhindert, wenn das befruchtete Ei schon ein paar Tage alt ist. Die Befruchtung findet im Eierstock statt, und das Ei wandert dann die Eierstöcke entlang in den Uterus. Dort kann es sich dann nicht einnisten -- 6-8 Tage nach der Befruchtung (korrekt? NFP heute ist noch net angekommen ;-)). Zu diesem Zeitpunkt haben schon viele Zellteilungen stattgefunden (Morula-Stadium).

- Nun meinen hier einige, für sie gäbe es auf dieser Grundlage keine moralischen Bedenken. Aber: Wann macht ihr dann die Zäsur, wann wird aus dem Zellhaufen Leben, das Würde (gefährlich konnotierter Begriff, ich weiss) und Lebensrecht besitzt?
Und: Ist eine solche Zäsur gerechtfertigt? Wann? Nach der Ausbildung des Primitivstreifens? Nach der Ausbildung von neuronalen Strukturen? Bei der Entwicklung von Bewusstsein (wann auch immer das ist)? Bei der Entwicklung von Schmerz- und Leidensfähigkeit? Wie rechtfertigt ihr diesen Wechsel von Klumpen zu plötzlichem Leben? Kann man nicht dagegen argumentieren, dass eine solche Ansicht kontraintuitiv ist? *Ta-taaa* Plötzlich ist der Klumpen schützenswertes Leben? Ist dies einleuchtend?

- Ich denke, weitere Argumente können noch angeführt werden: Wie gesagt, kann man den Würdenbegriff bemühen, und dann begründen versuchen, dass der Embryo aus Kontinuitäts-, Identitäts- oder Potentialitätsgründen ebenfalls schon Würde besitzt. (Ich weiss, dass ich mich damit auf Glatteis begebe & die komplexe wissenschaftliche Diskussionen dazu schon ganze Bücher füllt, und dass ich all den Argumenten hier nicht gerecht werden kann).

- Das Potentialitätsargument hat für mich persönlich grosse Schlagkraft: Nehmen wir an, ich habe eine Spirale, und ein Ei wird befruchtet. Es kann sich aber nicht einnisten und stirbt ab. Ich hätte dann das Gefühl, dass ich den Verlust eines Wesen, das die Potentialität besessen hat, ein einzigartiger, eigener, spezieller Mensch zu werden, verschulde -- und das möchte ich persönlich aus Gewissensgründen nicht. Ich will das Kind, das zu mir kommt, mit all seinen Eigenheiten, und wenn es zu mir gefunden hat, will ich ihm die Möglichkeit zu dieser Entwicklung zur Einzigartigkeit geben.

- Was mich ausserdem interessieren würde: Wie stehen die Befürworterinnen der Spirale hier generell zum moralischen Status des Embryos? Seid ihr alle pro humanembryonale Stammzellenforschung bzw. gar Klonen von Zellen? Müsstet ihr da theoretisch nicht pro sein? *hä* (Ich meine diese Frage ernst!! Wo genau besteht der Unterschied zwischen der potentiell Nidationshemmenden Wirkung der Spirale und der Forschung mit befruchteten menschlichen Stammzellen? *völlig verwirrt bin und nachdenken gehe*) *augenverdreh*


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 08:26 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. Juli 2004 09:13
Beiträge: 4619
NFP seit: 01/2004
Quietsch hat geschrieben:
Die Einnistung wird ja bei der Spirale verhindert, wenn das befruchtete Ei schon ein paar Tage alt ist. Die Befruchtung findet im Eierstock statt, und das Ei wandert dann die Eierstöcke entlang in den Uterus. Dort kann es sich dann nicht einnisten -- 6-8 Tage nach der Befruchtung (korrekt? NFP heute ist noch net angekommen ;-)). Zu diesem Zeitpunkt haben schon viele Zellteilungen stattgefunden (Morula-Stadium).
Die Eiwanderung und die Befruchtung findet im Eileiter statt. Im Eierstock reifen die Eizellen lediglich ;-) Beim Eisprung selber stülpt sich dann der Eileiter über den Eierstock um das gehüpfte Ei aufzunehmen

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Nobody dies a virgin... Life fucks us all. K. Cobain.
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