Hallo Leute
Ich bin seit einiger Zeit stille Mitleserin und wollte mich heute auch mal mit meinen Erfahrungen zu Wort melden.
Ich habe mir vor 7 Tagen die Gynefix in Karlsruhe bei einem Arzt einsetzen lassen, der schon jahrelange Erfahrung mit der Gynefix hat (wie das war, lass ich mal lieber weg). Seit dem ersten Abend hat mich der Faden sehr unangenehm gepiekst. Ich habe mehrmals versucht ihn vorsichtig irgendwie zu verschieben, da er sich scheinbar irgendwo "verkeilt" hatte, denn angeblich soll der Faden ja irgendwann weicher werden und sich anschmiegen. Dieses fiese Stechen war aber unerträglich. Mein Partner hat mir irgendwann sogar helfen müssen und hat es geschafft ihn weiter nach hinten zu schieben. Alles klar, dachte ich. Aber Pustekuchen. Nun lag der Faden irgendwie so blöd quer, dass es nun noch mehr schmerzte und ich auch nicht mehr an ihn heran kam
Der Gynefix-Arzt hat den Faden nun kurzfristig zu einer Schlaufe gefaltet und das Ende wieder in den Muttermund zurück geschoben, so wie es auch der Hersteller empfiehlt. Dabei stellte er allerdings auch einen Keimbefall fest, wogegen er mir etwas verschrieb. Was für Keime das sind hat er nicht untersucht. Ich nehme ja an, mein vieles Faden-Fummeln trotz gewaschener Hände hat was damit zu tun....
Na klasse. 7 Tage Gynefix, 7 Tage Beschwerden inkl. Keimbefall. Ich hatte mir das alles irgendwie besser vorgestellt
Und jetzt mache ich mich völlig verrückt. Ich hatte zwar ein Beratungsgespräch, aber als ich dann zur Gynefix-Einlage kam, gings sofort rauf auf den Stuhl und 5min später war auch schon alles vorbei. Es wurde kein Abstrich genommen oder ein Chlamydien-Test verlangt. Und heute war ich auch viel zu Banane als nochmals danach zu fragen... ich werde nun den Keim behandeln und dann nochmal zu meiner "normalen" Frauenärztin gehen um das ganze nochmal kontrollieren zu lassen und auch einen Chlamydien-Test zu machen (die weiß noch gar nicht dass ich die Verhütung gewechselt habe

)
Bringt so ein nachträglicher Test überhaupt etwas? Hat jemand von euch auch solche Erfahrungen auch gemacht? Und wieso testet ein Arzt der sie seit mehr als 10 Jahren legt sowas denn nicht? Ich bin auch so blöde und hab nicht selbst danach gefragt, irgendwie war/bin ich total neben der Spur was das angeht momentan... Überhaupt hat der Arzt eine "Das wird schon"-Einstellung, mir ziemlich suspekt. Dafür scheinbar sehr viel Erfahrung... Und doch hab ich Angst dass es genau die alteingesessenen Hasen sind, die alles etwas locker sehen und ich dann die leidtragende bin.
Sorry für den langen wirren Text, mir schwirrt da einiges durch den Kopf. Ich hoffe auf erleuchtenden Erfahrungsaustausch
