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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 13. März 2012 21:44 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Schmerztherapeut? Hab mich auch jahrelang durchgequält mit krassen Schmerzen - 3 Mal war der Kreislauf deswegen weg. 2 Mal hab ich mir dann selber einen Krankenwagen gerufen (einmal davon war ich im Auto unterwegs [kann froh sein, dass ich noch lebe :shock: - die Attacke kam ganz plötzlich] und das andere Mal allein daheim...). Hab mich auch immer mit Ibuprofen und Parcetamol und Buscopan durchgekämpft. Zum Schmerztherapeuten hab ichs leider nicht geschafft, aber wenigstens zu einem Psychotherapeuten, der dann mit meiner FÄ gesprochen hat. Seitdem nehme ich die ersten Menstage jeweils 1 oder 2 Diclofenaczäpfchen und verdammt - ich hab einfach keine oder fast keine Schmerzen mehr! *daumenhoch* Für die 3 oder 4 Tage Schmerzen mag ich einfach keine Pille nehmen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 14. März 2012 08:06 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 14. September 2010 11:13
Beiträge: 130
NFP seit: Seit 02/12 endlich so richtig!
Arme Quersax *trösten*
Ich kenne das noch von der Migräne, obwohls einem den Rest des Monats gut geht, hauen die Schmerzen immer so rein, das es alles andere versaut.
Wahrscheinlich hast du auch schon alles mögliche probiert, mir hilft bei Mens-Beschwerden immer Frauenmanteltee, oder als homöopathisches Mittel Cimicifuga. Ich weiß halt nicht, inwieweit du "daran glaubst" oder es mal probieren willst. Wenn Interesse da ist, würde ich die auf jeden Fall n Besuch bei ner Heilpraktikerin empfehlen, das hat bei mir Wunder gewirkt.

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute gute Besserung *freunde* Tu dir was gutes und lass dich nicht ärgern von der Arbeit!!

_________________
*Ich bin! Und plötzlich fällts mir ein - es ist was ganz besonderes zu sein* (Mia)
Seit 02/12 mit iButton unterwegs!
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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 14. März 2012 11:56 
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Inventar

Registriert: 18. Februar 2008 22:57
Beiträge: 2357
NFP seit: 2008
Danke ihr zwei! *knuddel*
Heute Nacht wars auch richtig fies. Bin auch gerade erst aufgestanden weil ich erst um 3.00 Uhr eingeschlafen bin. Und selbst da war die Nacht dann total unruhig. Bin dann um 6.00 Uhr mal aufgestanden weil ich dachte ich würde auslaufen und tatsächlich war alles vollgesaut. *zunge* Ich muss sagen, diesesmal ist es echt besonders heftig mit den Schmerzen, weil sie auch so lange da sind.

@Lenipopeni
Ich glaube schon daran, habe allerdings Angst vor ner Erstverschlimmerung *angst* Hab in 2 Wochen einen Termin bei meiner FÄ, da werd ich mir mal nen Hormonspiegel machen lassen, von irgendwas müssen die Schmerzen ja kommen. Die sind in den letzten Monaten immer schlimmer geworden hab ich das Gefühl. :-(

Mal schauen wie der Tag heute wird. Die Arbeit mit Kindern ist, wenn man Schmerzen hat, immer besonders anstrengend. :-(

_________________
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That´s me → Quersax
Music - it´s not what I do, it´s who I am! Bislang unerfüllter KiWu aber glückliche Hundemama *love*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 14. März 2012 13:07 
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alte Häsin

Registriert: 5. August 2009 18:40
Beiträge: 1410
NFP seit: 08/2009-12/2013
Wurde Endometriose bei dir schon gecheckt?
Alternativ würde ich dir eine Schmerzambulanz ans Herz legen, vor meinen Schwangerschaften waren meine Schmerzen auch Horror. Meine behandelnde Kiwu wollte mich schon in die Schmerzambulanz zum Einstellen schicken und das ist wohl auch besser als unmengen von nichtwirkenden Mitteln zu nehmen *knuddel*

_________________
Line mit Teen-O (05/11) und Teen-A (06/12) unterwegs auf der Märchenstraße... Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 15. März 2012 13:29 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Endo ist halt auch nicht sooo einfach zu checken - eine Bauchspiegelung ist auch nicht ohne. Leider. Manchmal kann man wohl nen Schleimhautschatten an falscher Stelle im Ultraschall sehen, aber eben nicht immer und auch nicht überall. Ist halt auch so ein Für und Wider. Hätte ich KiWu gehabt, hätte ich es wohl machen lassen. Aber so sind die Schmerzen bei mir ja die einzige Indikation. Weiß ja nicht, wie das bei Quersax ist? Schmerzambulanz find ich im Übrigen ne gute Idee! Darf man sich nur net mit einem "Wie wärs denn mit der Pille?" abspeisen lassen. *zunge* Wenn man ein gescheites Schmerzmittel hat, dann hilft wirklich schon eine kleine Menge. Und man kann mit der Zeit auch runterreduzieren, weil die Schmerzerwartung und das (vermeindliche) Schmerzgedächtnis usw. weniger werden... So zumindest mein Eindruck. Hab zwischendrin immer mal wieder Menses gehabt, die wirklich harmlos waren. Das hatte ich davor lange Zeit nicht. *daumenhoch* Oh, und im Sommer sind die Schmerzen auch wesentlich besser, die Mens dafür aber auch stärker...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 17. März 2012 11:47 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
Beiträge: 570
NFP seit: Frühjahr 2011
@Quersax: Die Erstverschlimmerung muss nicht kommen. Ich hab die bspw. fast nie! Und wenn, ist das schnell wieder vorbei. Und danach geht es Dir besser *trösten* .
Ich hab gerade den HP gewechselt und ein neues Mittel für meine Eierstockzyste (wird aus mehreren Schlangengiften gewonnen) bekommen (dazu Salbe, Lymphmassage, Lichttherapie ... der neue HP arbeitet auf allen Ebenen). Bei dem Mittel hatte ich ausnahmsweise eine Erstverschlimmerung; zum Schweregefühl stechende Schmerzen in der Zyste. War ätzend, aber noch auszuhalten für ein paar Tage.
Dieses Mittel ist nur für Eierstockzysten bestimmt, es wirkt viel tiefer als die üblichen Mittel, die mein alter HP mir gegeben hat. Ich kann mir vorstellen, dass ich deshalb diesmal die Erstverschlimmerung hatte.
Und jetzt spür ich die Zyste schon so gut wie nicht mehr, es geht mir viel besser und ich hab das Gefühl, dass dieser HP sie endlich in den Griff bekommt und diese Mittel wirklich wirken und die Zyste ganz zurückbilden! *applaus*
Also ich würde es auf jeden Fall versuchen, trotz möglicher Erstverschlimmerung.
Gerade bei Zyklusbeschwerden kann das Wunder wirken, das lohnt sich!

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 25. März 2012 01:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. Oktober 2004 22:02
Beiträge: 392
Frau_G. hat geschrieben:
edit: @KH: Darf ich fragen, in welche Risikogruppe (o.Ä.) du ihrer Meinung nach fällst? Also wenn du es weißt und/oder sagen magst...


Wohl in die Checkt-es-nicht-Gruppe?
Diese Nachfrage klingt so, als sei das nicht so klar rübergekommen, was ich eigentlich sagen wollte. ;)
Also nochmal:
Ich will keine Pille. Ich wollte Portiokappe.
Die Frau Dr. hätte mir gerne eine Pille verpasst. Gehindert daran wurde sie nicht durch irgendwelche gesundheitlichen Risiken auf meiner Seite sondern durch meine Ablehnung.
"Leute wie ich" - tja, was meinte sie damit? Leute, die nix peilen in Verhütung? Die z.B. in der Stillzeit NFP machen? Die sich für Verhütung per Barriere entscheiden und keine Fragen ala "Was ist ein Diahragma???" stellen? Ich weiß es nicht.
Aber offensichtlich genügte die Zugehörigkeit zur "Leute wie ich"-Gruppe schon als "einfach so"-Begründung, um Pille zu verschreiben.
Und das ist die Moral von der Geschichte: Wie hat wohl diese Ärztin entschieden, dass bei mir ein triftiger Grund zur Annahme vorliegt, dass ich Verhütung nicht gebacken bekomme (ist ja in Deinem Bsp des FA auch ein triftiger Grund), und die Pille nicht "einfach so" verschrieben wird?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 25. März 2012 15:46 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 25. Oktober 2010 20:15
Beiträge: 981
NFP seit: 19.08.2010
Achso. Ich dachte eher an sowas Neofaschistisches ala "eine wie sie darf kein Kind kriegen" ... Das andere kam schon so rüber, wie nochmals ausgeführt! *daumenhoch*


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012 13:09 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
OT an:

Leute, ich muss nochmal die Diskussion vom März hochholen, z. Thema Risiko der Pille/pharmagesteuerte Ärzte:

Ich möchte hier mal ganz dringend eine Lanze brechen für alle Frauenärztinnen und -ärzte, die uns, angepasst an unsere Lebenssituation und unseren Verhütungswunsch, kompetent und sicher beraten! Denn die gibt es eben auch, und ich gehe davon aus, dass sie im Mengenverhältnis nicht wie die Stecknadel zum Heuhaufen stehen. (oder seid Ihr echt alle so unzufrieden mit Euren FÄ?)
Ich habe was gegen den Grundtenor, dass der Großteil aller FÄ so interesselos am Schicksal ihrer Patienten dargestellt wird und lediglich die Pillen verschreibt, die ihm die größten Geschenke der Pharmafirma sichert (die wenigsten Pharmafirmen machen so was übrigens noch, können die sich auch nicht mehr leisten, dürfen sie auch gar nicht mehr - o.k. ich weiß nicht, was inoffiziell läuft). Das ist ja fast eine Verschwörungstheorie!

Ich habe was gegen Angst- und Panikmache, wie sie leicht entstehen kann, wenn man solche Internetseiten wie "risiko-pille" liest. Ich will NICHT abwerten, was die Frauen dort an schlimmen Erfahrungen gemacht haben. Es ist aber wie in allen Foren, dass sich eben dort Keine einfinden wird, die nur positive Erfahrungen gemacht hat.

Dass bestimmte Pillen höhere Risiken haben als andere, ist mir auch klar. Dass man da auf die Beratung eines Arztes angewiesen, klar.

Ich bin jetzt aber mal ein bisschen teuflisch: *teufel* Wer den Eindruck hat, schlecht beraten zu sein, kann seinen Arzt wechseln oder sich eine zweite Meinung einholen, das kostet in unserem Gesundheitssystem nichts extra. Wer sichere Verhütung ohne eigene Denkleistung will, sollte sich meiner Meinung nach hinterher nicht über NW beschweren.
Und: wisst Ihr eigentlich, wie sehr Rauchen das Thromboserisiko erhöht, und wie viele Frauen, die Hormone nehmen, trotz Aufklärung darüber es nicht schaffen, entweder auf das Eine oder das Andere zu verzichten? (ich möchte hier wiederum nicht unterstellen, dass die Frauen, die Thrombosen und Lungenembolien erleiden, ja alle rauchen und daher selbst schuld sind - es geht mir hier um das Stichwort "Eigenverantwortung")

Mir ist völlig klar, dass es beim Pillenverkaufen um Geld geht - aber kein Angebot ohne Nachfrage!
Ich weiß auch, dass viele FÄ schlecht informiert sind, ich weiß auch, wie lückenhaft z. T. die Ausbildung vor allem im Studium ist etc. pp. Ich finde halt nur, dass das oft sehr verkürzt hier rüberkommt. Und ganz ehrlich: so viel mehr verdient kein Gynäkologe, wenn er viel die Pille verschreibt - 1x pro Jahr einen zusätzlichen Kontakt, falls die betreffende Frau tatsächlich 2 x pro Jahr zur Vorsorge geht, wie bei Einnahme von Hormonpräparaten empfohlen. (Was man dafür bekommt, könnte ich raussuchen, ich sage Euch, es ist nicht viel...)

OT aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012 13:47 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Wenn du aber erstmal ALLE Gyns in deiner Umgebung abklappern musst,bis du mal einen guten findest, is das auch nix oder ? Und wenn wegen den Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung (Pilze, Blasenentzündungen,Schmierblutungen etc. pp.) die Damen häufiger vorbeikommen, dann verdient der Arzt ja auch mehr oder ?
Ich war erst bei einer FA und wollte was hormonfreies, habe explizit nach der GyneFix gefragt (viele in meiner Familie haben Krampfadern-ohne Rauchen- und mein Großvater musste jahrelang Marcumar nehmen)und sie meinte,das sei nichts Anderes als eine Kupferspirale und ich solle doch die Pille nehmen, die sei ja heute so niedrig dosiert (wie erwähnt, sie hat keine Familienanamnese gemacht und ich geh davon aus,ich hab eh ein erhöhtes Thromboserisiko) und die Frauen der Urvölker hätten ja auch so selten ihre Tage,die Pille sei somit viel gesünder :roll:
Danach war ich bei nem anderen Gyn wegen der GyneFix , er hat sie mir dann auch zweimal gelegt, ohne Kurs bei Contrel oder Übungspaket-weil er is ja ein Halbgott in weiß,er kriegt das hin. Anschließend hat er mir eine Multiload gelegt und meinte, er hätte mir extra die größere gelegt,damit die ja nicht rausgeht,obwohl die Kleinere auch gereicht hätte. Die Kupferspirale ging dann nach grade mal 4 Monaten raus. Ich wollte dann weiterhin nichts mit Hormonen und er sagte wortwörtlcih "so wie sie gebaut sind,werden sie sowieso gleich schwanger" (ich hatte durch diese ganze Odysee schon 1 Jahr komplett nur mit Gummis verhütet und ich war nicht ein einziges Mal bei ihm oder sonstwo wegen Pille danach oder gar noch Abtreibung) und riet mir allen Ernstes,obwohl ich ihm fast schon unter Tränen sagte,dass ich keinesfalls Hormone will wegen Thrombose und Depressionsneigung, dass bei mir NUR NOCH Mirena oder Implanon gingen!
Hiernach habe ich mich ja wegen Sterilisation schlau gemacht und war da auch noch bei zwei Gyns (wegen Preis warens zwei) und bevor die zur Steri ja sagten (sagten beide im Endeffekt ja,der 2. hat mich dann operiert,mit 20 und kinderlos ;-) ) und JEDER wollte mir trotz meinem wiederholten "nein zu Hormonen" die Mirena auflabern...der erste laberte sogar was von "was sie da so im Internet lesen,dürfen sie gar nicht glauben" (achso, wenn ich also im Internet mal die Packungsbeilage zu dem Müll finde, wo die einem sonst kein Gyn trotz Aufklärungsregelung seit 2007 zeigt, dann is das also auch Quark ??) - und,der Arzt diagnostizierte mir Lichen Sclerosus, meinte so "ach,das is nich weiter schlimm,aber beobachten sies mal,wenns größer wird,müssen wirs rausschneiden" :twisted: :twisted: der hätte mich eiskalt genital verstümmelt (der Lichen fing nen fingerbreit unterhalb der Klitoris an) und das,obwohl ich später durch eigenrecherche gelesen habe, dass rausschneiden nix bringt,weils wiederkommt...
Ich glaub, nach der Story kann man verstehen,warum ICH persönlich nichts von Gyns halte....da hätte jeder einzelne ohne mit der Wimper zu zucken meine Gesundheit und mein Leben riskiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012 14:12 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 2. Mai 2011 15:09
Beiträge: 914
NFP seit: April 2011
Cielle, vielen Dank für Deinen Beitrag! *sonne*

Mondscheinkind hat geschrieben:
Ich glaub, nach der Story kann man verstehen,warum ICH persönlich nichts von Gyns halte...

Ich denke, cielle möchte mit ihrem Beitrag doch gar nicht ausschließen, dass im Verhältnis zwischen Arzt und Patientin wirklich viel schief laufen kann. Es tut mir wirklich leid, dass das bei Dir offenbar der Fall war!

Trotzdem halte ich es für unangemessen, gleich auf _alle_ Ärzte zu schließen (womit ich nicht sagen möchte, dass Du das tust, auch wenn das "ALLE" in Deinem Beitrag recht betont ist). Ich bin auch mit niemandem, der in meiner Hausarzt-Gemeinschaftspraxis arbeitet, bisher hundertprozentig zufrieden gewesen, aber deshalb gehe ich nicht davon aus, dass es grundsätzlich keine kompetenten Allgemeinmediziner gibt. Und Verschwörungstheorien mag ich genauso wenig, ich finde z.B. solche Sätze sehr zynisch:

Mondscheinkind hat geschrieben:
Und wenn wegen den Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung (Pilze, Blasenentzündungen,Schmierblutungen etc. pp.) die Damen häufiger vorbeikommen, dann verdient der Arzt ja auch mehr oder ?

Ich finde es sehr schade, wenn Du wirklich davon überzeugt bist, dass alle Gynäkologen, die ihren Patientinnen die Pille verschreiben, das nur tun, um sie krank zu machen, so dass sie häufiger in die Praxis kommen müssen. (Würde der Arzt übrigens nicht umgekehrt an Schwangerschaftsvorsorge noch mehr verdienen? Wäre es dann nicht sinnvoller, alle Patientinnen mit möglichst wirkungsarmen Verhütungsmitteln auszustatten?)

Sicherlich wird es nicht gelingen, jemanden, der fest an das "Böse im Arzt" glaubt, vom Gegenteil zu überzeugen, und es soll ja auch niemand überredet werden, seine Meinung aufzugeben. Sicher liegt auch auf ärztlicher Seite einiges im Argen, und mir fällt selbst die eine oder andere spezielle Fortbildung ein, auf die ich meinen Arzt gern schicken würde...trotzdem bin ich überzeugt, dass er die Meinungen, die sich von meinen unterscheiden, nicht aus bösem Willen vertritt, und ich würde mich freuen, wenn das noch bei vielen anderen Arzt-Patientin-Paarungen der Fall sein könnte.

_________________
Du wirst ein Schnittchenschmierer sein, mein Freund, wenn ich mal nicht mehr da bin. (Element of Crime)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012 14:28 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 1. März 2012 11:03
Beiträge: 144
Ich halt auch nicht viel von Panikmache, aber aus eigener Erfahrung... Man wird einfach nicht ernst genommen mit seinen NW. Ich hatte Kreislaufprobleme, Depressionen, Haare am Brustansatz, stechende Schmerzen im Unterbauch. Jeweils in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Legen einer neuen Mirena. Antwort der Ärztin: Das kann nicht von der Mirena kommen. Ich: Und warum steht es dann als NW im Beipackzettel? Ärztin: Haben Sie mal gelesen, was da alles bei Aspirin drin steht? Das ist so selten, das kommt garantiert nicht daher. Es ist mir völlig klar dass ich keinen Beweis führen kann, dass das alles von der Spirale kommt. Aber wenn man am Ende die Liste der NW fast schon als Symptomliste ausschneiden und in den Anamnesebogen für mich einkleben hätte können ohne viel zu streichen dann finde ich es ehrlich gesagt krass, dass ein Zusammenhang völlig ausgeschlossen wird. Hat sie das so im Gefühl? Oder in der Glaskugel gesehen?

Ich kenne auch im Freundinnenkreis, und da hat auch jede schon einige Gyns durch, keinen, der keine Pille verschreibt wenn jemand raucht oder übergewichtig ist. Der Hinweis ist eher so "Sie sollten dann aber nicht so viel rauchen"... Aber dass man das auch ohne Pille nicht sollte ist glaub ich jedem klar. Mir selbst wurde mit 14 als übergewichtiger Raucherin ohne mit der Wimper zu zucken die Pille verschrieben - wieder ohne den nachdrücklichen Hinweis, dass man das nicht alles kombinieren darf und vor allem völlig ohne dass man mich auf Kondome hingewiesen hätte. Wenn man von einer erwachsenen Frau Eigenverantwortung erwarten kann, gut, aber von einem Kind? Was hindert den Arzt denn in so nem Fall zu sagen "Na dann kommen Sie wieder, wenn Sie das Rauchen aufgegeben haben"?

Es geht ja auch gar nicht darum, dass die Pille in allen Fällen das schlechteste Mittel der Wahl ist und dass es nicht auch jeder Frau zusteht, sich für das Präperat zu entscheiden. Aber sie sollte doch besser informiert werden und das Hormonzeug nicht wie Smarties hinterhergeschmissen bekommen. Ich unterstelle da auch keine boshafte Absicht. Es ist für viele Frauen einfach das simpelste, jeden Abend eine Pille einzuwerfen, für den Arzt ist das auch mit wenig Erklärarbeit verbunden, alle sind happy. So ähnlich wie bei Antibiotika, hilft oft viel, bei viralen Infekten zumindest placebohaft, Rezept ist schnell ausgestellt und der Patient erst mal zufrieden. Das wurde ja auch immer mal wieder zwischendurch verschrieben, bis es sich halt mal rumgesprochen hat, dass man sich sein Zaubermittel so selber zerstört. Gäb es dieses kleine Problem mit den Resistenzen nicht würde wahrscheinlich immer noch jeder Schnupfen mit AB kuriert...

_________________
Mit Frosch (07/13) und Maus (05/17)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 8. Mai 2012 09:27 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 21:59
Beiträge: 217
NFP seit: 2011, mittlerweile nur noch zum Beobachten
Danke dingsda! :D

Wie dingsda schon geschrieben hat: Ich will doch gar nicht in Abrede stellen, dass man schlechte Erfahrungen machen kann und auch häufig macht. Und in den Fällen, wo es so läuft, wie einige von Euch schreiben, ist das auch nicht hinnehmbar!
Ich hatte selber mal eine Gynäkologin, die mich fast in ein Art von Pilz-Verfolgungswahn getrieben hat, weil sie immerzu darauf bestanden hat, "das kommt nicht von der Pille". (sondern davon, dass ich ins Schwimmbad gehe, dass ich beim Duschen auch gleichzeitig meine Haare wasche, dass ich überhaupt so was wie Duschgel benutze, dass ich meine Wäsche nicht hygienisch genug wasche........... :roll: )
Und leider ist mir auch sehr bewusst, dass viele Gyns nicht genügend aufklären, bzw. nicht konsequent genug sind, wenn´s um bekannte Risikofaktoren geht.

Ich wollte nur mal die Waage ein bisschen herumreißen - es gibt ganz viele engagierte Gyns, ich glaub, die Suche lohnt sich. Und ich glaube auch, dass es sich lohnt, den "anderen" z. B. irgendwie mitzuteilen, "hey, ich fühl mich hier nicht ernst genommen, und deswegen werden ich den Arzt wechseln". Denn da gebe ich jedem Recht, man sollte sich schon ernst genommen fühlen und (nach gründlicher Information) selbst sagen dürfen, was man will, und dieser Wunsch sollte wertungs- und kommentarfrei akzeptiert werden.

Also, wir könnten ja hier mal das OT schließen, oder? Ich wünsche Euch jedenfalls einen schönen sonnigen Tag! *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 14:39 
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Registriert: 17. April 2012 09:47
Beiträge: 30
Wohnort: NRW
NFP seit: April 2012
Mietze hat geschrieben:
...am meisten hat mich aber entsetzt, was für ein emotionaler zombie ich wieder war und wie das leben deswegen an mir vorbeigerauscht ist. und selbst ex-nt hat ziemlich schnell gemerkt, dass ich anders war und meinte ganz traurig "ich kenn dich gar nicht wieder.", zumal ich echt schweeeeer in stimmung zu bringen war sextechnisch und er den direkten vergleich hatte und gar nicht verstanden hat, wie er mehr als nur eindeutige sexuelle andeutungen machen konnte und ich nur mit "och, joooo..." geantwortet habe. *zunge*


meinst du mit "emotionaler Zombie" emotions- bzw. gefühlslos? Würde mich "beruhigen, wenn dieses Gefühl jemand mit mir teilt.
Ich nehme jetzt seit ca. 1 Monat keine Hormone mehr und ich fühle mich.. emotionaler, leichter, freier, glücklicher *lach* Vorher habe ich sehr oft gedacht das ich irgendwie auf nix reagiere.. mich ließ so vieles einfach "kalt", was mich eigentlich über glücklich machen sollte, nicht nur Sex (es gab zwar Ausnahmen aber in den letzten 1-2 Jahren wars ganz extrem" und ich hab mich nie richtig glücklich gefühlt, war oft depri, Heulanfälle usw. ich habe mich oft gefragt "wieso bist du so gefühllos" und jetzt.. nach 1 Monat ohne Hormone.. kommen diese Gefühle wieder (wie ich sie von früher kenne :shock: ) ich kann das echt schwer beschreiben .. als wärs alles ganz neu..

ABER gleichzeitig plagt mich jetzt die PANIK, dass NFP versagen könnte.. und jetzt bin ich etwas verzweifelt.. lieber ungewollt schwanger + mit Angst oder lieber gefühlsZombie? Oder hört die Panik irgendwann auf? Der Pille habe ich immer so bedingungslos vertraut, dabei gibts da auch soviele "unglücke" *kopfWand*

_________________
Diese Signatur entsprach nicht den :arrow: Signaturregeln. Das Moderatorinnenteam bittet darum, die Signatur entsprechend anzupassen. Vielen Dank!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012 14:52 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
Dieses Zombie-Gefühl unter der Pille beschreiben hier viele, ich fühle mich emotional auch deutlich unbeschwerter seit dem Absetzen, du bist damit also nicht allein *freunde*
Zur Panik: Ich kann nur erzählen, wie´s bei mir war; das Vetrauen in NFP kam unheimlich schnell mit der größer werdenden Sicherheit beim Auswerten, und dass mein Körper zuverlässig funktioniert vor allem mit Tempi-Anstieg und BS. Und dadurch, dass du die Körperzeichen kontinuierlich beobachtest, hast du ja auch immer die Sicherheit, dass dir Ungewöhnliches sofort auffällt.
Ab dem 2. Zyklus hatte ich da echt keine Bedenken mehr, und ich war unter der Pille ne ziemliche Schwangerschaftspanikerin ;-) Die Panik ist mit NFP komplett weg. Und solange du unsicher bist musst du ja nichts probieren, was dich in Panik stürzen könnte, gib dir einfach ein bisschen Zeit, deinem Körper da zu vertrauen. Wenn sich die Angst dann nicht gibt, kannst du immer noch weitersehen *sonne*

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Sit with your pain, cradle it close, lean in and listen, take it slow. Sit with your pain, cradle it close and when you‘re ready let it go -Fia-


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