Ja, vermutlich muss man das - wie so vieles - individuell entscheiden. Ich würde vermutlich auch kein Risiko eingehen wollen, wenn ich diese Empfehlung hätte und finde die Information trotzdem wichtig.
Schnecke, genau diese Gedanken hatte ich auch. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und erschrecke nicht mehr.
Ich habe bisher auch auf Therapien in jeglicher Form verzichtet.
Meine Beschwerden waren nie so einschränkend, dass ich das Gefühl hatte, etwas unternehmen zu müssen.
Hitzewallungen gibt es ganz selten noch, wobei ich mir immer mehr unsicher werde, ob es hormonell bedingt ist oder mir einfach mal nach Bewegung warm wird. Allerdings kommt es oft noch plötzlich und dann eben intensiv (wenn auch wesentlich abgeschwächter als früher).
Ich schlafe halbwegs normal und empfinde keine Trockenheit.
Vielleicht wäre meine Stimmung mit Hormonen anders, aber auch da habe ich keinen Leidensdruck und nutze andere Strategien. Ich glaube auch nicht, dass ich damit Grundsätzliches ändern würde...
Alles andere erkläre ich für mich persönlich als natürlichen Prozess, der zum Altern dazugehört. Wenn es mir damit schlecht gehen würde, wäre ich sicher auch auf der Suche nach Lösungen.
Was positiv ist:
Ich habe knapp 10 Kilo abgenommen, seitdem mein Hormonhaushalt so ist, wie er jetzt ist, und ich habe keine Probleme, das Gewicht zu halten. Ich glaube, dieses Gewicht hatte ich vor ungefähr 10 Jahren zuletzt und musste dafür wirklich kämpfen. Jetzt ist es einfach gewesen und gleichzeitig stabil.
Vermutlich aber auch, weil Muskeln sich gleichzeitig abgebaut haben - aber ich arbeite daran.
