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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2022 21:09 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Zitat:
aber die Natur wird sich schon was dabei gedacht haben, für uns Menschen eine Menopause ausgebildet zu haben und uns nicht wie viele Tiere bis kurz vor dem Tod Nachwuchs in die Welt setzen zu lassen.


Ja, die Hoffnung hab ich ja auch immer Püppi weil ich wie oben geschrieben nix nehmen kann. Also versuche ich (was mir aber grade wirklich schwer fällt) mit den üblichen Verdächtigen die Schäden so gering wie möglich zu halten, sprich ich bewege mich im Rahmen meiner Möglichkeiten (Rücken uvm), esse wenig Zucker, usw, das was man halt von jeder "Bild der Frau" her schon kennt.

Das mit dem Nachwuchs ist ja eine Sache. Der weibliche Mensch wird diesbezüglichz mit ca. spätestens Mitte 40 abgeschaltet, der männliche Mensch bzgl. seiner Fertilität eher weniger.
Frauen sind- wenn die Brut aus dem Haus ist- für die Natur nicht mehr wirklich interessant. Sie altern vor sich hin und können auch leichter mal einen Defekt ausbilden- das stört den Fortbestand von uns Menschen eher weniger.

Jetzt kann man der Natur kein Schnäppchen schlagen im Sinne von "ich nehm XY und bin dann wieder 25". Aber tatsächlich kann man den Alterungsprozess erleichtern. Ob man dadurch Lebensjahre gewinnt wage ich zu bezweifeln. Aber mehr Lebensqualität während des Alterns ist sicherlich nicht zu verachten.

Zitat:
Ich bin sowas von fest entschlossen, nach Möglichkeit niemals wieder künstliche Hormone an oder in meinen Körper zu lassen!


Ja, mit vielem ist man sowas von entschlossen. Kenn ich. Ändert sich unter Umständen. Wenn Du Lust hast mach Dich mal schlau über synthetische Hormone und bioidentische Hormone - was der Unterschied ist und warum die Pharma Hormone an Menschen verfüttert die nicht bioidentisch sind (patentrechtliche Gründe), das ist ein Riesenfeld. Ich habe nie (bis auf 4 Wochen mal) die Pille genommen weil ich den Gedanken meinen Körper mit diesen Hormonen zu verarschen nicht ertragen konnte. Und ich bin froh dass ich die Pille nicht genommen habe. Da war ich auch sehr stringent und hab mich nicht davon abbringen lassen.

Aber ich war immer neugierig und hab mich schlau gemacht. Bioidentische Hormone sind m.M.n. dadurch dass sie den körpereignen Hormonen entsprechen ein guter Weg sich zu helfen mit Lebensqualität alt zu werden.

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Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2022 22:02 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4146
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Bin ja schon seit 2009 in der Postmenopause, also schon länger dabei, aber vertrocknet fühle ich mich wirklich nicht. :lol: Allerdings etwas raumgreifender. Und immerhin haben Frauen eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung als Männer, wenn da nach der Menopause alles mehr oder weniger nur abbauen würde, wäre das ja nicht so.

Die Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Libidoverlust usw. hätte ich nicht gebraucht, aber inzwischen kann ich auch damit leben und habe inzwischen gute Schmerzmedikation, mit der es mir wieder besser geht.
Wenn ich könnte, würde ich vermutlich die bioidentischen Hormone ausprobieren, aber bei mir ist das Risiko erhöht , da ich ja hormonpositiven Brustkrebs hatte, was u.a. auch ein Grund für die Eierstockentfernung war. Es gibt sehr viele Frauen in ähnlicher Situation, da dieser Krebs recht häufig ist, und da muss es auch irgendwie gehen. Aber es ist da schon auch Leid da.

_________________
Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2022 22:49 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Tuscany hat geschrieben:
Bin ja schon seit 2009 in der Postmenopause, also schon länger dabei, aber vertrocknet fühle ich mich wirklich nicht. :lol: Allerdings etwas raumgreifender. Und immerhin haben Frauen eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung als Männer, wenn da nach der Menopause alles mehr oder weniger nur abbauen würde, wäre das ja nicht so.

Die Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Libidoverlust usw. hätte ich nicht gebraucht, aber inzwischen kann ich auch damit leben und habe inzwischen gute Schmerzmedikation, mit der es mir wieder besser geht.
Wenn ich könnte, würde ich vermutlich die bioidentischen Hormone ausprobieren, aber bei mir ist das Risiko erhöht , da ich ja hormonpositiven Brustkrebs hatte, was u.a. auch ein Grund für die Eierstockentfernung war. Es gibt sehr viele Frauen in ähnlicher Situation, da dieser Krebs recht häufig ist, und da muss es auch irgendwie gehen. Aber es ist da schon auch Leid da.


Ich fühle mich schon vertrockneter. Ja und diese Gelenkschmerzen....boah. Schlafstörungen durfte ich was ein Glück hinter mir lassen. Schmerzmedikation muss ich wg. meiner Gesichtsschmerzen auch nehmen.

Liebe @Tuscany, bei Deiner Krebsart würde ich auch ganz stringent keine Hormone nehmen. Eingefleischte bioidentische Hormonfans raten zwar auch dazu aber das wäre mir echt zu jocker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 04:56 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Januar 2009 23:15
Beiträge: 350
NFP seit: 01/09
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich körperlich abbaue, aber fühle mich mit 37 eigentlich noch recht jung. :mrgreen:

Gestern Abend habe ich die erste Kapsel mit mikronisierten Progesteron genommen. Mal schauen, wie das wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 07:34 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Nada hat geschrieben:
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich körperlich abbaue, aber fühle mich mit 37 eigentlich noch recht jung. :mrgreen:

Gestern Abend habe ich die erste Kapsel mit mikronisierten Progesteron genommen. Mal schauen, wie das wird.


Ja liebe Nada, ich glaub Du bist in einem Superalter *zustimm* *sonne*

Mit 35 hab ich auch so die ersten "Hormonveränderungserscheinungen" gehabt....im Sommer 2003 (das war ein ganz wunderschöner Sommer :verliebt: ) bekam ich das erste Mal Brustspannen und hab daraufhin von meiner Gyn Agnus castus erhalten. Von mikronisiertem Progesteon hat man da noch nicht wirklich was gewusst.

Aber jetzt mal von diesen leichten Hormonschwankungen abgesehen- die dreißiger waren für mich persönlich eine wunderbare Zeit.

Ich drücke die die Daumen liebe Nada, das Progesteron macht bestimmt vieles leichter *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 13:38 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
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Fluffi hat geschrieben:
Frauen sind- wenn die Brut aus dem Haus ist- für die Natur nicht mehr wirklich interessant. Sie altern vor sich hin und können auch leichter mal einen Defekt ausbilden- das stört den Fortbestand von uns Menschen eher weniger.

*rofl*
Danke für diesen Lacher, Du hast sowas von recht!

Mit Hormonen werde ich mich nicht beschäftigen, brauche ich ja nicht, mir geht es gut, fast sogar schon besser als mit 30.
Mir ist das total wichtig zu betonen, weil ich möchte, dass hier neben den sicherlich belastenden Beschwerden auch die Gegenseite vorhanden ist!
Ich bin in der Menopause, fühle mich super und der Weg dahin war auch echt okay - es MUSS also nicht schlimm werden und sein!

@Flossenfisch
Warum willst Du zum Arzt? Ich finde es mit 45 jetzt nicht sooo ungewöhnlich, dass der Zyklus schon mal den Aufstand probt. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 14:52 
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Moderatorin a. D.

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Flossenfisch, ich würde wahrscheinlich sicherheitshalber zum Arzt gehen, um abchecken zu lassen, dass es tatsächlich "nur" die Hormone sind (und keine Zyste o.ä., will Dir keine Angst machen, aber eine ausbleibende Blutung kann ja auch mit 45 unterschiedliche Ursachen haben). Du könntest sicherheitshalber einen Hormonstatus machen lassen, um zu wissen, was Sache ist - dann weißt Du auch, wie Du eventuelle zukünftige Zyklusunregelmäßigkeiten für Dich verbuchen kannst).

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 15:36 
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NFP-Königin

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Die Blutuntersuchung kann auch der Hausarzt machen.

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 15:46 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Januar 2009 23:15
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NFP seit: 01/09
Fluffi hat geschrieben:
Nada hat geschrieben:
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich körperlich abbaue, aber fühle mich mit 37 eigentlich noch recht jung. :mrgreen:

Gestern Abend habe ich die erste Kapsel mit mikronisierten Progesteron genommen. Mal schauen, wie das wird.


Ja liebe Nada, ich glaub Du bist in einem Superalter *zustimm* *sonne*

Mit 35 hab ich auch so die ersten "Hormonveränderungserscheinungen" gehabt....im Sommer 2003 (das war ein ganz wunderschöner Sommer :verliebt: ) bekam ich das erste Mal Brustspannen und hab daraufhin von meiner Gyn Agnus castus erhalten. Von mikronisiertem Progesteon hat man da noch nicht wirklich was gewusst.

Aber jetzt mal von diesen leichten Hormonschwankungen abgesehen- die dreißiger waren für mich persönlich eine wunderbare Zeit.

Ich drücke die die Daumen liebe Nada, das Progesteron macht bestimmt vieles leichter *zustimm*

Dankeschön! *sonne*

Hast Du beruflich mit Frauen in den (Vor)Wechseljahren zu tun oder woher kommt Deine Einstellung zu bioidentischer Hormonbehandlung?

Ich habe mich seit dem Absetzen der Pille bisher total gegen Hormone (als Verhütungsmittel) gewehrt, aber der Leidensdruck war/ist jetzt doch sehr hoch und die Theorie mit der Östrogendominanz erscheint mir schlüssig. Bei meiner Schilddrüse substituiere ich fehlendes L-Thyroxin, daher will ich Progesteron auch eine Chance geben (es scheint ja nicht mehr ausreichend vorhanden zu sein).


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 15:56 
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NFP-Königin

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... zumal diese Dominanzsituation meist wirklich sehr zeitlich begrenzt ist.
Mir hat das Progesteron für gut ein Jahr sehr gut getan, aber als die ES dann wirklich weitestgehend ausblieben und das Blutbild Werte der Menopause aufwiesen, stand ich vor der Frage, ob ich nicht auch Östrogen eine Chance geben soll.

Ich habe ja mein gesamtes Frauenleben keine Hormone genommen, nie hormonell verhütet. Für mich war die Hemmschwelle hin zu den bioidentischen Hormonen irre hoch. Ich habe die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen und horche da sehr genau in mich hinein. Ich hoffe einfach auf eine gutes Nutzen-Risikoverhältnis.

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 16:30 
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Inventar

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Zitat:
Mit Hormonen werde ich mich nicht beschäftigen, brauche ich ja nicht, mir geht es gut, fast sogar schon besser als mit 30.
Mir ist das total wichtig zu betonen, weil ich möchte, dass hier neben den sicherlich belastenden Beschwerden auch die Gegenseite vorhanden ist!
Ich bin in der Menopause, fühle mich super und der Weg dahin war auch echt okay - es MUSS also nicht schlimm werden und sein!

Mir geht es auch ganz normal. Nicht mal mehr Hitze seit Jänner. Bin zwar noch nicht post Menopause, erwarte sie aber für nächstes Jahr. Jetzt, wo die Mens nur mehr 7x statt 15x im Jahr kommt (seit über 1 Jahr ist jeder 2. Zyklus deutlich überlang), nerven mich die normal langen Zyklen dazwischen zunehmend. Wie hab ich das nur jahrzehntelang ausgehalten, noch dazu mit Durchschnittslänge 24 Tage?!?

Ich sehe es so: Mit Beginn der Pubertät kommt für Mädchen der hormonell bedingte Leistungsknick, was die Kraft angeht, da bleiben sie plötzlich hinter den Buben zurück. Das ist der Preis, den wir Frauen für die Erhaltung der Art zahlen. Und jetzt fällt das halt dann wieder weg. Wer weiß, was dann möglich ist! Mein Körper konnte als Kind ohne viel Geschlechtshormone, ich erwarte auch für die Zukunft nichts anderes.

Bioidentische Hormone ist die eine Sache. Die andere die Feedbackschleife, die normalerweise im Körper die Ausschüttung der Hormone ganz fein regelt, zyklusmäßig, tageszeitenmäßig, bedarfsangepaßt. Das kann man nicht so einfach 1:1 nachmachen. Sehe ich bei den (ebenfalls bioidentischen) SD-Hormonen zur Genüge, wie mühsam es sein kann, das halbwegs vernünftig hinzukriegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 17:11 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 642
Sopherl hat geschrieben:
Jetzt, wo die Mens nur mehr 7x statt 15x im Jahr kommt (seit über 1 Jahr ist jeder 2. Zyklus deutlich überlang), nerven mich die normal langen Zyklen dazwischen zunehmend. Wie hab ich das nur jahrzehntelang ausgehalten, noch dazu mit Durchschnittslänge 24 Tage?!?

DAS sehe ich mittlerweile genau so. :lol: [Gesendet an Zyklustag 133 oder so.] Edit: Ende Mai hatte ich die letzte Mens. Mir fehlt nix.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 18:26 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
@Nada: Ja, ich habe jahrelang mit Menopausenmädels zu tun gehabt (Gynpraxis), und dann, als ich merkte es betrifft mich selbst bin ich in das Thema "bioidentische" intensiv eingestiegen, hab auch erlebt dass ein Großteil der Frauen provitieren konnten. Nicht alle, aber viele.

Interessant finde ich meine eigene Entwicklung zu dem Thema. Irgendwo hier im Forum findet man noch Einträge von vor 10 Jahren wo ich propagiere dass ich mich ganz gelassen den Wechseljahren hingeben werde, das dieselben ein natürlicher Prozess seien, dass ich genervt bin von Personen die einem warnen wollen vor den Beschwerden die kommen können. Jetzt verstehe ich was die Person mit andeuten wollte.... *pfeif*

Aber damals ging es mir prima, ich war guter Dinge, 45 und hatte natürlich schon komische Zyklen. Ich dachte ich bin bald durch und mach mir nicht ins Hemd.

Was ich gelernt habe ist dies: Es kann sich jederzeit irgendetwas ändern an meiner Befindlichkeit- und damit kann auch die Notwendigkeit entstehen anders zu denken. Natürlich hilft es gelassen zu bleiben, egal was kommt. Aber die Gelassenheit ist in gewissen Situationen ganz schnell weg und man will einfach nur

- mal wieder ne Nacht vernünftig schlafen
- sich morgens nicht fühlen als sei man von einer Abrissbirne getroffen
- keine Energiedefizite mehr erleben durch den dauernden Wechsel zwischen heiß und kalt
- nicht zum 8. Mal innerhalb von 10 Monaten eine Blasenentzündung abarbeiten weil es halt einfach an Östrogen fehlt
- nicht alle 2 Wochen beim Osteopathen auf der Liege rumhängen

Dass man grau, schlaff und faltig wird, dass die Krampfadern sprießen und die Hämorrhoiden quälen, dass sich vielleicht noch ne Nesselsucht dazu gesellt und die Haare ausfallen -das alles ist Schmuck am Nachthemd und echt gut auszuhalten.

Und ich bin eine von den Frauen die nicht geschwitzt haben wie ein Ochse, mir ist nie die Brühe gelaufen, ich habe auch nie mein Nachthemd durchgeschwitzt. Ich hatte "nur" Wallungen- aber die haben mir schon gereicht denn es ist so dass bei jeder einzelnen Wallung das Tagesenergiedepot brutal geplündert wird. Das sagt einem aber keiner. Es heißt immer nur "Jo Wallungen, stell Dich nicht so an" oder so ähnlich.

Ich hab erlebt dass Frauen die so drauf waren wie ich gerade durch die Anwendung bioidentischer Hormone wieder zu einem normalen Leben zurück gefunden haben. Das ist echt toll.

Aber es muss auch anders gut gehen- und ich bin auf dem Weg. Jetzt lass ich mir in Kürze erstmal die Schilddrüse rausnehmen. Das kam auch noch dazu, ich hab seit Jahren einen Knotenstruma, immer kurz vorm OP, und jetzt isses halt soweit. Hmpf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2022 18:37 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
Io_ hat geschrieben:
Sopherl hat geschrieben:
Jetzt, wo die Mens nur mehr 7x statt 15x im Jahr kommt (seit über 1 Jahr ist jeder 2. Zyklus deutlich überlang), nerven mich die normal langen Zyklen dazwischen zunehmend. Wie hab ich das nur jahrzehntelang ausgehalten, noch dazu mit Durchschnittslänge 24 Tage?!?

DAS sehe ich mittlerweile genau so. :lol: [Gesendet an Zyklustag 133 oder so.] Edit: Ende Mai hatte ich die letzte Mens. Mir fehlt nix.

Ich hab heuer bisher nur zweimal menstruiert und mir fehlt es auch gar nicht.

Fluffi, sehr gut zusammengefasst *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2022 15:54 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 28. August 2013 06:28
Beiträge: 240
NFP seit: 09/2013
Jetzt muss ich doch mal hier fragen, weil Ihr Euch ja so viel mit den Hormonen auskennt... - ich denke ich kann mich mit meinen 43 Jahren hier auch mal einreihen. Ich habe noch ganz regelmässige Zyklen (also mal länger und mal kürzer, war aber schon immer so) und laut Temperatur auch immer mit Eisprung. Aber ich habe seit 3 Jahren sehr starke Blutungen bekommen, was ja schon ein erstes Anzeichen ist... und seit ein paar Wochen schlafe ich plötzlich ganz furchtbar *motz*

Jetzt habe ich hier Progesteron liegen, weil ich es von meiner FA eigentlich zum Probieren gegen die starken Blutungen bekommen habe... - aber bisher noch nicht genommen wegen "Hormone und so" *erschrecken*
Ich will es aber vielleicht jetzt doch probieren... - aber kann ich da überhaupt einen Mangel haben? Wenn ich noch eine normal lange Hochlage von 12-14 Tagen habe? Oder ist es dann eher unwahrscheinlich?

Bin hin und her gerissen, was ich tun soll

_________________
Makkaroni schreibt hier und kurvt hier: Bild
"Zahme Vögel träumen von Freiheit, wilde Vögel fliegen!"


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