Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber weiß auch nicht, wo es evtl. sonst passen könnte.
Ich bin jetzt 39 und beobachte Veränderungen in meinem Zyklus, von denen ich mir unsicher bin, ob ich sie evtl. der Prämenopause zuordnen kann:
Seit ich NFP mache und meinen Zyklus beobachte (also seit ca. 14 Jahren) habe ich ein ziemlich klares Schema, in der Tieflage geht es mir gut, ich habe mehr Energie, zum Eisprung hin zunehmende Libido, in der Hochlage Heißhunger, weniger Energie, Tendenz zu schlechter Stimmung und PMS. Dieses Muster war all die Jahre sehr konstant und ich konnte mich darauf verlassen.
Seit einigen Zyklen beobachte ich jetzt ein völlig entgegengesetztes Schema: in der Tieflage weniger Energie und Tatkraft (schlimmer Hang zum Prokrastinieren), Libido um den ES am höchsten ist unverändert geblieben, in der HL viel mehr Energie (sowohl im Vergleich zur TL als auch im Vergleich zum HL-Niveau von früher).
Daneben gibt es eine leichte Tendenz zu kürzeren Zyklen, früher waren es eher so 28-32 Tage, jetzt bin ich bei 25-28 Tagen Zykluslänge. Ob ich in jedem Zyklus einen ES habe, kann ich nicht sicher sagen, weil ich keine Temperatur messe.
Kennt dieses Schema jemand von euch auch so? Habt ihr irgendwelche Vermutungen, Erfahrungen oder Quellen dazu, auf welche hormonellen Vorgänge und Veränderungen dieses Muster hindeuten könnte? Ich würde es so gerne verstehen!
So, und jetzt kommen noch ein paar weitere Überlegungen: die Verhütungsfrage wird gefühlt für mich gerade wieder akut (wer im Forum quer liest, wird sich denken können, warum). Mit meinem

habe ich in den letzten Jahren werde verhütet noch konkret gebastelt, unser Kinderwunsch war immer irgendwie ambivalent und wir wollten es einfach so nehmen, wie es kommt. Mit 39 bin ich jetzt in einem Alter, wo ich mich frage, wie lange ich eine Schwangerschaft oder Kinder noch wollen würde und wann der Punkt kommt, an dem ich zu alt bin und ganz sicher nicht mehr schwanger werden möchte. Wenn ich diesen Punkt erreicht habe, brauche ich wieder eine zuverlässige Verhütung, das steht fest. Bei der offenen Prüfung aller möglichen Alternativen habe ich auch über die Pille wieder nachgedacht und hatte folgenden Gedankengang: In meinem früheren Zyklusschema habe ich die Pille nicht gut vertragen (habe mich halt dauerhaft gefühlt wie in der HL), besteht vielleicht die Chance, dass ich jetzt (wo ich mich ja in der HL besser fühle) besser damit klarkomme oder evtl. sogar davon profitiere? Hat jemand zufällig Erfahrung mit Pilleneinnahme in der Prämenopause?