Hallo an alle hier verbliebenen.
Ich dachte ich berichte hier auch mal wieder, falls es jemanden interessiert.
Mein Zyklusmonitoring ist für dieses Jahr abgeschlossen, endlich.
Blutwerte habe ich aktuell von ZT 5, ES-1 (entspricht ZT 48) und jetzt auch abschließend von HL 8 (entspricht ZT 58 und ich vermute 10 Tage nach ES).
Die Blutwerte sagen mir, dass ich einen normalen Zyklus habe. Werte passen für die entsprechende Phase und liegen im Normbereich, nur eben sehr lange Zyklen.
Es ist also immer noch unklar, weshalb ich so selten und wenn so spät im Zyklus einen ES habe.
Ich bin halt echt ratlos und die Ärztin in der Kiwu war auch ratlos, woran es liegt.
Die einzige Information die ich noch bekommen habe ist, dass Sie es oftmals sieht, dass Frauen mit PCO und so vollen Eierstöcken wie bei mir, eine gewisses Level an Stimulation mit LH und FSH benötigen, damit ein ES stattfinden kann.
In so einem Fall würde ich aber denken, dass dann auch LH und FSH Konzentration bei einem ES deutlich über dem Normbereich liegen müsste

, dachte ich. Da das aber nicht der Fall bei mir ist, kann ich mir nicht vorstellen, das dies der Grund ist.
Ich habe noch Blutwerte von einem ZT 88 in einem Zyklus, wo noch kein Ei gereift war. Hier lag der LH und FSH in einer ähnlichen Konzentration vor wie im aktuellen Monitoring wo ein Ei gereift war. Das heißt, manchmal reift ein Ei, manchmal aber nicht. Die entsprechenden Hormone werden gebildet. Warum die Eierstöcke darauf reagieren oder eben nicht ist unklar.
Das frustriert mich ehrlich gesagt doch ein wenig. Ich weiß nicht was ich da noch machen soll. Hat hier noch jemand einen Rat oder Erfahrungen?