kuapi, das klingt ja wirklich doof bei dir

Ich hoffe, dass du den richtigen Weg für dich findest!
Stestina hat geschrieben:
Ich bin jetzt bei ZT 76 und ich spüre richtig wie sich was tut!
Habe meinen typischen Eisprung-ZS, Brustsymptom ging schon los, also sollte die Temperatur demnächst steigen

Endlich!
Und, hat sich schon was getan?
Ich bin gerade an ZT 81, aber leider tut sich bei mir gar nichts, außer dass ich schon den ganzen Zyklus über Schmierblutungen habe
Ich habe eine Kupferspirale, die kommt wohl dann in einem Monat raus und hoffe, dass es mit den Blutungen besser wird. Ich habe auch ohne Spirale bei längeren anovulatorischen Phase oft SBs gehabt, aber mit ihr ist es auf jeden Fall häufiger. Andere Probleme mit der Spirale habe ich zum Glück keine gehabt, aber diese häufigen Blutungen sind nicht so prickelnd. Dann gehe ich sowieso erstmal für ein Jahr ins Ausland und werde meinen Freund kaum sehen. Danach wird es mit der Verhütung wieder spannend, durch die seltenen Eisprünge (schon ganze zwei dieses Jahr) habe ich auch kaum Freigabezeit.
Hat jemand Erfahrungen mit
Zink als Nahrungsergänzungsmittel was den Zyklus angeht? Auf sämtlichen Internetseiten wird immer wieder davon geredet, wie wichtig Zink für das Funktionieren des Zyklus sein. Ich überlege mir, ob eine Substitution vielleicht bei mir und anderen helfen könnte?
Ich habe zwar schon mehrmals Zink im Blut bestimmen lassen, aber nun gelesen, dass man einen Zinkmangel so nicht diagnostizieren könne, und der Blutwert kaum Aussagekraft habe.
Ich habe leider relativ wenig gefunden, was für mich gut belegt klingt, vielleicht findet ihr ja noch mehr? Mich würde vor allem Studien interessieren, bei denen Frauen mit Oligo-/Anovulation Zink verabreicht und die Auswirkungen auf den Zyklus beobachtet wurde.
Zitat:
Inwieweit auch ein Zusammenhang zwischen Zinkmangel und Fertilitätsstörungen besteht, wurde zwischen 1991 und 1994 an 610 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch untersucht.
Bei den Frauen wurden neben der Zinkkonzentration in den Erythrozyten, im Serum und im Urin unter anderem die Hormonspiegel und die renale Auscheidung von Schwermetallen (Quecksilber, Blei, Cadmium, Kupfer) bestimmt. Laut Gerhard zeigte sich dabei, daß mit zunehmender Schwermetallbelastung auch die Zinkausscheidung im Urin erhöht war; offenbar werde das Spurenelement zum Ausschwemmen der Schwermetalle benötigt.
Je größer die Menge an ausgeschiedenem Zink, desto niedriger waren die Estradiol- und Progesteronkonzentrationen der Frauen. Fast die Hälfte derjenigen, die stark erhöhte Zinkmengen im Urin aufwiesen, hatte einen anovulatorischen Zyklus; bei mäßig erhöhten Zinkwerten traf dies auf knapp 30 Prozent der Frauen zu.
Quelle:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... 2-15-1997/https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22147014Hier eine Studie an Mäusen, nach der ein Zinkmangel zu Störungen in der Eireifung führen kann. (Wenn ich das richtig verstanden habe, ich bin keine Biologin/Medizinerin.)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30732885[/code]
Das ist eine Metaanalyse, bei der herauskam, dass Frauen mit PCOS niedrigere Zinkspiegel als andere Frauen haben.