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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 17:25 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
"Irgendwie Sonderfälle einbezogen" - das klingt für mich nicht nach fundierten Informationen.

Die Temperaturauswertung von Sensiplan wäre ohne den Schleim nicht besonders sicher. Die Temperaturmethode unterscheidet sich jedoch davon komplett. Die Temperaturmethode ist auch deshalb so sicher, weil viele Zyklen damit gar nicht auswertbar sind. Ein Anstieg über 3 Tage von 2/10 kommt in sehr vielen Zyklen nicht vor. Diese Frauen können dann keinen ungeschützten GV haben. Bei Sensiplan sind die Regeln für die Temperatur weniger streng, daher braucht man ein weiteres Östrogenzeichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 17:34 
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neu hier

Registriert: 18. Januar 2015 12:42
Beiträge: 13
Liebe Estreya, das mit dem Einbeziehen von Sonderfällen war meine Formulierung. Wie genau der Algorythmus das macht, weiß ich nicht. Sicher nicht "irgendwie" ;-)
Für mich ist letztlich wichtig, was dabei an Sicherheit herauskommt.
Was mich neugierig gemacht hat: Eure Erwähnung der Datenbank von sensiplan. Wer hat die eigentlich angelegt, also wer sammelt diese Daten und pflegt sie? Gibt es da auch Studien, die man nachlesen kann? Das würde mich interessieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 17:43 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Das freut mich, dass meine Beteiligung das schlechte Licht, in das das Forum hier im Thread etwas gerückt wurde, wieder aufhellt. Eigentlich erlebe ich dieses Forum als eines der kompetentesten und an sachlicher Diskussion interessiert (nicht nur was NFP angeht), auch wenn natürlich leidenschaftlich für sensiplan als Methode gefochten wird. ;-)

Ja, Beraterinnen wie auch beteiligte Forscher finden computerunterstützte Auswertung sicher eine gute Option, die zur Verbreitung und Massentauglichkeit beiträgt. Es bleibt zu hoffen, dass die Kernmethode dabei nicht weiterhin eine kuriose Nische bleibt, sondern dadurch irgendwann ihre angemessene Aufmerksamkeit erhält.
Das ist ja das Schöne auch an sensiplan, dass es keine Ware sondern Wissen ist, was man sich gegenseitig vermitteln kann – non-profit-Projekte finde ich in der heutigen Welt so wichtig. Eine sichere Verhütung sollte meiner Meinung nach für jede_n unabhängig von Geld möglich sein. Darunter fällt auch eine neutrale, faktenbasierte Informationslage in den Medien, die leider eher miserabel ist.

Wenn die Hersteller vom Ladycomp ihre Regeln offenlegen würden, wäre das toll.
Dann wäre auch die Äußerung des Herstellers nachvollziehbar, warum der Computer mehr Sonderfälle beachten kann.
Wenn noch nicht mal der Schleim miteinbezogen wird oder Angaben über Sonderfälle in ihrem Leben gemacht werden kann, wie kann der Computer die Situation besser beurteilen, als die „Besitzerin des Körpers“ selbst? Das bleibt ohne Offenlegung der Regeln leider eine BlackBox und nur das Vertrauen in den Hersteller.

Die Studien zu sensiplan laufen an den Unis Düsseldorf und Heidelberg. Führende Wissenschaftler_innen sind zB Dr.Frank-Hermman und Dr. Freundl. Alles weiter kann man im Netz recherchieren. Einen tollen Überblick über die Erkenntnisse aus den Studien (die auch die Zusammenhänge der Körperfunktionen und ihre Auswirkungen auf die Regeln erklären) gibt das Buch NFP heute.
Sie erstellen zum Beispiel gerade eine Studie speziell zu Anwenderinnen, die ohne Beraterin die Methode erlernen, also zB nur über das Buch oder das Web.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 17:54 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 8. Februar 2012 00:48
Beiträge: 121
thoe hat geschrieben:
Wenn die Hersteller vom Ladycomp ihre Regeln offenlegen würden, wäre das toll.
Dann wäre auch die Äußerung des Herstellers nachvollziehbar, warum der Computer mehr Sonderfälle beachten kann.
Wenn noch nicht mal der Schleim miteinbezogen wird oder Angaben über Sonderfälle in ihrem Leben gemacht werden kann, wie kann der Computer die Situation besser beurteilen, als die „Besitzerin des Körpers“ selbst? Das bleibt ohne Offenlegung der Regeln leider eine BlackBox und nur das Vertrauen in den Hersteller.

Genau das denke ich auch. Ich könnte einem Computer nicht vertrauen, wenn ich nicht genau weiß, welche Methode dahinter steckt... Grundsätzlich denke ich schon, dass ein Computer kompliziertere Zusammenhänge bei der Temperaturmethode berücksichtigen könnte, als ein Mensch. Zum Beispiel glaube ich, dass bei mir die Messzeit eine ziemlich große Rolle spielt, auch in dem Bereich, in dem die Werte noch nicht gestört sind. Ich habe mir schon mal überlegt, das auszuwerten, hatte dann aber keine Lust auf den Aufwand, da ich dann ja erst mal alle Werte meiner bisherigen Zyklen in ein Programm übertragen müsste, mit dem ich das auswerten kann. Solche Zusammenhänge könnte ein Computer automatisch erkennen und theoretisch könnte das auch bei der Auswertung berücksichtigt werden.
Ich fände es tatsächlich sehr interessant, den dahinter steckenden Algorithmus mal zu sehen! Und es würde mich auch sehr interessieren, wie dieser entwickelt wurde. Man kann sich das ja nicht einfach ausdenken, sondern bräuchte dafür wahrscheinlich zum Testen des Algorithmus schon eine große Datenbank mit Zyklen, die z.B. mit Sensiplan ausgewertet wurden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 18:25 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Mmh, das sehe ich (wieder) anders. Wenn unterschiedliche Messzeiten in Bereichen etwas ausmachen würden, in denen noch keine Störfaktoren vorliegen, wie soll ein Programm so etwas nachweisen? Und was wäre ein Störfaktor, wenn er gar nicht stört?
Unsere NFP basiert ja gerade auf denkenden Menschen und nicht auf reinen Messdaten. Wir dürfen nur nach bestimmten Regeln ausklammern.
Und das Gute an unserer NFP ist ja, dass wir nicht sklavisch jeden Tag zur gleichen Zeit messen müssen, da eben nicht alle Anwenderinnen messzeitabhängig sind (gerade mal 20%). Mit diesem Vorgehen haben wir bereits maximale Sicherheit (sicherer als Computer). Wenn wir unseren Alltag grundlos einschränken würden, wäre das eine Einschränkung, die die Methode wieder alltagsuntauglicher macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 18:53 
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neu hier

Registriert: 18. Januar 2015 12:42
Beiträge: 13
thoe, deine Zeilen zum Thema Wissen und non-profit-Projekte gefallen mir. Ich sehe das genau so - auch wenn ich u.a. davon lebe, etwas zu verkaufen. Es erinnert mich ein wenig an die Sache mit dem Wissen um Naturheilkunde, Kräuter usw.... Frauenwissen eben. Jede Frau muss Zugang zu einer gesunden und sicheren Methode haben, auch solche, die sich keinen Lady-Comp leisten können. Und ja, wir sollten alle dieses Wissen haben und uns nicht abhängig von Geräten machen. Dass ich trotzdem mit Begeisterung meinen Job mache, hat eben damit zu tun, dass viele Frauen anders eben GAR NICHt zur natürlichen Verhütung kämen. Wir erreichen auf diese Weise so viel mehr Frauen, und jede Einzelne, die sich selbst und ihre Umwelt nicht mehr mit Hormonen belastet, ist ein Gewinn.

Dass die Regeln vom Hersteller offen gelegt werden, ist wohl nicht zu erwarten, da ja ansonsten andere Hersteller das ganz schnell kopieren könnten. Das wäre natürlich sehr sozial, aber dann gäbs den Lady-Comp bald nicht mehr ;-)
Ich wünschte aber, ich wüsste mehr dazu, dann könnte ich besser erklären, warum beim Lady-Comp das Messen zu unterschiedlichen Tageszeiten usw. möglich ist. Ich glaube eigentlich, dass es Situationen gibt, wo die menschliche Auswertung besser sein kann, und umgekehrt auch solche, wo es der Computer besser hinbekommt.

Übrigens, es gab bei der Entwicklung natürlich auch Tests mit Eingabe des Schleims, auch mit unterschiedlichen Qualitäten. Aufgrund der Studienergebnisse hat man davon Abstand genommen, die Eingabe von Schleim oder anderen Merkmalen mit einzubeziehen, weil die Sicherheit des Lady-Comp auf Temperaturbasis deutlich höher war. Leider kann ich mich nur noch an ungefähre Zahlen aus dieser Studie erinnern. Die Fehlerquote bei Schleimeingabe war sehr hoch, auch bei erfahrenen NFP Frauen. Darum hat man von der Eingabe von Schleim etc. Abstand genommen und sich ganz darauf konzentriert, den Algorithmus für die Temperatur zu perfektionieren. Dass dadurch die Anwendung besonders einfach ist, nimmt sicher einigen Frauen auch die Hemmschwelle. Temperatur messen kann jede Frau, und Fehler können dabei so gut wie gar nicht passieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 18:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 8. Februar 2012 00:48
Beiträge: 121
Estreya hat geschrieben:
Mmh, das sehe ich (wieder) anders. Wenn unterschiedliche Messzeiten in Bereichen etwas ausmachen würden, in denen noch keine Störfaktoren vorliegen, wie soll ein Programm so etwas nachweisen?

Mit statistischen Auswertungen.

Estreya hat geschrieben:
Und was wäre ein Störfaktor, wenn er gar nicht stört?

Es wäre natürlich kein Störfaktor im Sinne von Sensiplan, aber man könnte quasi die Kurve glätten, indem man solche Informationen berücksichtigt.

Estreya hat geschrieben:
Unsere NFP basiert ja gerade auf denkenden Menschen und nicht auf reinen Messdaten. Wir dürfen nur nach bestimmten Regeln ausklammern.

Ja, weil ja alle möglichen auch nichtmessbaren Störfaktoren berücksichtigt werden. In dem Fall ist die subjektive Bewertung natürlich wichtig. Messbare Störfaktoren wie Messzeit oder Schlafdauer wären mit einem Computer viel besser auswertbar.

Estreya hat geschrieben:
Und das Gute an unserer NFP ist ja, dass wir nicht sklavisch jeden Tag zur gleichen Zeit messen müssen, da eben nicht alle Anwenderinnen messzeitabhängig sind (gerade mal 20%). Mit diesem Vorgehen haben wir bereits maximale Sicherheit (sicherer als Computer).

Das halte ich für eine äußerst gewagte Aussage! Natürlich ist die Sicherheit von Sensiplan sehr hoch und ich empfinde sie für mich auch als völlig ausreichend. Dass sie maximal, im Sinne von nicht mehr steigerungsfähig, ist, möchte ich aber stark bezweifeln.
Sicherer als der Computer ist die Sensiplan-Methode doch vor allen Dingen deswegen, weil sie nicht nur die Temperatur berücksichtigt und weil nichtmessbare Störfaktoren berücksichtigt werden können. Beides wäre theoretisch auch bei einem Computerprogramm als zusätzliche Information integrierbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 19:05 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Sensiplan ist auch ein Kompromiss von Sicherheit und Anwendung. Wenn du maximale Sicherheit haben willst, gib am Zyklusanfang nicht frei. Das hat aber rein gar nichts mit der Auswertung von Störfaktoren zu tun. Nuancen bei Messhöhen sind doch für die Sicherheit überhaupt nicht maßgeblich. Und es gab noch nie eine Schwangerschaft in der Hochlage - was willst du da noch maximieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 19:24 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Gummibaerchen44 hat geschrieben:
Natürlich ist die Sicherheit von Sensiplan sehr hoch und ich empfinde sie für mich auch als völlig ausreichend. Dass sie maximal, im Sinne von nicht mehr steigerungsfähig, ist, möchte ich aber stark bezweifeln.

Soweit ich das verstanden habe, ist der PI eigentlich sogar 0,2.
Und soweit ich das einschätze, ist da wirklich nicht noch mehr Methodensicherheit möglich. Nur andersherum ist es wohl so, dass die Regeln runtergeschraubt werden (wie zB die Umstellung bei analogen Thermis auf 3 Minuten Messzeit statt 5, Änderungen bei -8-Regel), weil sie die angegebene Sicherheit nicht beeinträchtigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 19:27 
Hier ist ja einiges los in der Zwischenzeit :-) Die Diskussion finde ich interessant. Schön, dass du dich eingeschaltet hast, Lesa, da ist doch wenigstens jemand dabei, der wirklich Ahnung hat. Ich bin sehr gespannt, ob der Link noch kommt, den du erbeten hast. Wenn er nicht kommt, hatte ich recht ;-)

Was die Sache mit der maximalen Sicherheit betrifft: Ideal wäre es doch, wenn man die wenigen wirklich fruchtbaren Tage so weit eingrenzen könnte, dass maximal viele unfruchtbare Tage dabei herauskommen, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt ist. Und ich denke schon, dass Computer dazu beitragen können. Ich war mit der Länge meiner Rotphase beim Lady-Comp eigentlich immer sehr zufrieden. Klar möchte man manchmal gerne NOCH mehr "grün", aber das würde man wahrscheinlich auch dann noch wollen, wenn es wirklich nur noch 6 Tage im Zyklus wären...

Übrigens: Bei NFP geschludert habe ich unter anderem, weil meine FRAUENÄRZTIN zu mir sagte, bei diesen extrem langen Zyklen, die ich habe, dürfte ich ruhig die ersten 20 Tage als unfruchtbar annehmen *lach*


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 19:57 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Inala, vielleicht könntest du schildern, wie Computer das machen sollten. Schließlich hängt die unfruchtbare Zeit am Zyklusanfang mit dem Zeitpunkt der ersten höheren Messung zusammen. Und diese lässt sich nicht durch bessere Messmethoden verschieben oder verändern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 20:13 
Das stimmt natürlich, ich meinte auch eher die Auswertung insgesamt von problematischeren Zyklen, die auch von Hand nicht so einfach auszuwerten sind und wo der Computer vielleicht trotzdem enger eingrenzen kann, weil er durch die "Erfahrung" von den vielen Zyklen, mit denen er gefüttert ist, einfach mehr Ahnung von Zyklusverläufen hat als ich mit meinen paar Zyklen je haben werde. Das wäre für mich "Maximierung".


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 20:17 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
thoe hat geschrieben:
Soweit ich das verstanden habe, ist der PI eigentlich sogar 0,2.
Und soweit ich das einschätze, ist da wirklich nicht noch mehr Methodensicherheit möglich. Nur andersherum ist es wohl so, dass die Regeln runtergeschraubt werden (wie zB die Umstellung bei analogen Thermis auf 3 Minuten Messzeit statt 5, Änderungen bei -8-Regel), weil sie die angegebene Sicherheit nicht beeinträchtigen.

Die 0,4 stammen lt. NFP heute aus einer Zeit, wo prinzipiell die ersten 5 Tage als unfruchtbar angenommen wurden. Von den damals 3 an ZT 5 entstandenen Schwangerschaften hatten 2 zuvor schon eine frühe ehM (offenbar vor ZT 13). Daraufhin wurden dann erst die Regeln dahingehend erweitert, dass von Anfang an bei früher ehM minus 8 verwendet werden muss, um auch diese Fälle abzudecken.
Insofern haben wir jetzt wohl schon mehr Methodensicherheit als 0,4.
Vielleicht war das gemeint auf dieser Veranstaltung?

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 20:20 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
@ Inala, bei problematischen Zyklen ist das Gefühl der Frau gefragt (laut Regeln). Ich denke, dass kein Computer der Welt das Gefühl der Frau nachahmen kann. Zudem muss Frau ihre Zyklen mit ihren eigenen Werten vergleichen - nicht mit denen anderer Frauen.

@ Sopherl, genau :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Verhütungscomputer? Cyclotest2, Ladycomp
BeitragVerfasst: 19. Januar 2015 20:24 
Hmmm, Verhütung nach Gefühl? Also ich weiß nicht!
Vergleich nicht mit den Zyklen anderer Frauen - jein. Die Regeln von Sensiplan sind auch aufgrund der Zyklen anderer Frauen entstanden, oder? Und trotzdem wendest du sie an.


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