@Tracey
was hast du denn damals in dieser Kinderklinik für eine Therapie gemacht? Ich persönlich finde eigentlich Verhaltenstherapie sehr sinnvoll, weil man da eben lernt, die Situationen trotzdem zu meistern, auch wenn man sich unwohl fühlt. Also man lernt mit Ängsten umzugehen.
Was auch immer du damals für eine Therapie gemacht hast, kannst du nicht ein paar Dinge, die du damals gelernt hast wieder in deinem Kopf hervorkramen und dich so schonmal anfangen ein wenig selbst zu therapieren? Vielleicht hilft dir das zumindest am Anfang erstmal.
Falls du damals die biologischen Zusammenhänge über Angst gelernt hast, solltest du wissen, dass dir nichts passieren wird, weil dein Körper dich durch die Angst schließlich beschützen will. Es wäre ziemlich sinnlos, wenn man umkippt obwohl man doch jetzt für Kampf oder eben Flucht vorbereitet wird. Das alles in die Tat umzusetzen ist leider meist nicht so einfach wie es klingt, aber es ist möglich.
Mögliche köperliche Ursachen sollte man dennoch vorher ausschließen lassen.
Übrigens solltest du dir weniger Gedanken machen, was deine Eltern für Kommentare abgeben, z.B. wozu du ein Auto hast - ich finde, das klingt zumindest schon nach ein bißchen "Druck", den du dir selbst machst. Vielleicht legst du zu viel Wert auf die Meinungen anderer über dich?
Vielleicht gefällt dir ja auch dein Leben so wie es ist aber du machst dir selbst zu viel Stress, ernährst dich vielleicht nicht sonderlich gut, trinkst zu wenig, rauchst zu viel, schläfst zu wenig, vielleicht erfreust du dich auch zu wenig an den kleinen Dingen des Lebens ...
Angst hat viele Gründe aber nur einen Sinn: dass man sein Leben in eine positivere Richtung verändert
