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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 14:31 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 16. Oktober 2009 09:38
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Sorry, aber 3 Freundinnen sind auch nicht gerade repräsentativ *lach* Ich sage ja auch nicht, dass tatsächlich jede Frau mit NW zu kämpfen hat, aber dass diese ev. doch weiter verbreitet sind, als man so landläufig der Meinung ist, weil die Pille halt oft recht locker-lässig verschrieben wird, ohne dass die Frauen klar darüber informiert werden, was das für ihren Körper bedeuten kann.

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Denn der Gedanke an dich ist ein gutes Gefühl. Deine großen Momente sind meine. Rainer von Vielen - Der Gedanke an dich
Foxy mit Herrn Fuchs, dem kleinen Fux (11/22) und Wuffl.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 14:41 
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wohnt hier

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Foxy Lady hat geschrieben:
Sorry, aber 3 Freundinnen sind auch nicht gerade repräsentativ *lach*


Eeeeeben! Darauf will ich ja gerade hinaus 8-) Es ist eben keinen randomisierte Studie! Das Forum ist ja purer BIAS wenn ihr versteht worauf ich hinaus will!

Foxy Lady hat geschrieben:
Ich sage ja auch nicht, dass tatsächlich jede Frau mit NW zu kämpfen hat, aber dass diese ev. doch weiter verbreitet sind, als man so landläufig der Meinung ist, weil die Pille halt oft recht locker-lässig verschrieben wird, ohne dass die Frauen klar darüber informiert werden, was das für ihren Körper bedeuten kann.


Das glaube ich auch -aber hier sehe ich eben die Verantwortung bei den Frauen sich selbst zu informieren und beim Fachpersonal nachzufragen, womit wir wieder beim Anfang wären *undweg*

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Liebe Grüße von Samson, die seit Zyklus 131 wieder zur Verhütung durch die Gegend kurvt. *messen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 14:51 
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Kurven-Rätslerin

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Samson hat geschrieben:
Foxy Lady hat geschrieben:
Das glaube ich auch -aber hier sehe ich eben die Verantwortung bei den Frauen sich selbst zu informieren und beim Fachpersonal nachzufragen, womit wir wieder beim Anfang wären *undweg*


Und dann werfe ich wieder ein das die viele Frauen als Jugendliche damit angefangen und das eine 14jährige nicht die Tragweite eines Langzeitmedikamentes überblicken kann (Ausnahemen gibt es immer ;) ).

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Arthur ließ sich den Gedanken durch den Kopf gehen, erkannte widerstrebend, daß er vernünftig war, faltete ihn zusammen und steckte ihn weg
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 14:53 
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Catelyn hat geschrieben:
Samson hat geschrieben:
Foxy Lady hat geschrieben:
Das glaube ich auch -aber hier sehe ich eben die Verantwortung bei den Frauen sich selbst zu informieren und beim Fachpersonal nachzufragen, womit wir wieder beim Anfang wären *undweg*


Und dann werfe ich wieder ein das die viele Frauen als Jugendliche damit angefangen und das eine 14jährige nicht die Tragweite eines Langzeitmedikamentes überblicken kann (Ausnahemen gibt es immer ;) ).


Eben worauf ich dann wiederum sage - wie AkZee es eben gesagt hat - sind solche Mädchen dann auch reif dafür, wenn sie die Tragweite ihres Handelns nicht nachvollziehen können diese Handlung auszuüben?
EDIT: aber wie auch bereits gesagt: ich sehe hier die Verantwortung neben den Frauen auch bei den Pharmazeuten aufzuklären über Wirkungen oder Nebenwirkungen.

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Liebe Grüße von Samson, die seit Zyklus 131 wieder zur Verhütung durch die Gegend kurvt. *messen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 14:58 
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Fingerwundschreiberin

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@Catelyn: genau *zustimm*

@Samson: *lichtaufgeh* ah okay, jetzt weiß ich wie du das meinst *lach* Trotzdem bin ich der Meinung, dass man die FÄ nicht ganz aus der Verantwortung nehmen kann. Schließlich vertraue ich im Generellen drauf, dass ich den Leuten, die etwas studiert haben und damit über das Thema hoffentlich mehr wissen als ich, im Großen und Ganzen schon glauben schenken kann. Und wenn die mir dann nur von der Pille und dem Ring erzählen und das der ach so gut vertragen wird, dann zweifle ich das erst mal auch nicht an.

edit: Samson war schneller. Ich schick trotzdem erst mal so ab. Achja, und ich denk' deine Quotes sind ein bissl durcheinander gekommen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 15:07 
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Mädels ich finde die Diskussion total spannend und mag deshalb auch weiterreden, aber ich muss jetzt leider zur Arbeit.

Foxy Lady: natürlich, die Ärzte tragen ebenfalls die Verantwortung - vorhin ging es aber eher darum, dass Frauen wissen sollten WIE ein Medikament wirkt - und da denke ich, dass die Pharmazeuten da eher die Spezialisten sind als die Ärzte - Falls dem nicht so ist, bitte ich um Aufklärung, denn denken heißt ja schließlich nicht wissen :mrgreen:
Außerdem würden so die Ärzte entlastet werden - schließlich haben wir davor ja bereits erwähnt, dass der Arzt nicht bei jedem Medikament immer Wirkmechanismus und sämtliche NW erklären kann bei jeden Patienten, weil die meisten Medikamente ja eh relativ gut vertragen werden ect - siehe vorherige Posts.

Aber ich bin ja sowieso nicht der Meinung, dass man Mädchen schon mit 14 mit der Pille vollstopfen sollte (außer eventuell bei Akne als Indikation). Sie sind da meist einfach noch zu jung, zu jung für die Pille und zu jung für Sex. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 15:33 
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Hochlagenjunkie

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Samson hat geschrieben:
Aber ich bin ja sowieso nicht der Meinung, dass man Mädchen schon mit 14 mit der Pille vollstopfen sollte (außer eventuell bei Akne als Indikation). Sie sind da meist einfach noch zu jung, zu jung für die Pille und zu jung für Sex. *nixweiss*

Das sehe ich prinzipiell auch so. Zusätzlich halte ich es für schlecht, in einen Zyklus einzugreifen, der sich noch nicht stabil entwickelt hat. Aber, wir dürfen da nicht nur von 14-Jährigen, relativ aufgeklärten, vernünftigen, schlauen Mädchen ausgehen. Es gibt auch die anderen, die die Tragweite einer selbstgeregelten Verhütung entweder nicht verstehen oder einfach zu naiv oder zu leichtsinnig oder beides sind, um konsequent nicht-hormonell zu verhüten (sei es durch Daueranwendung von Kondom oder Dia oder Auswertung von NFP).
Und wenn gerade diese Mädchen dann schwanger werden und etliche Abtreibungen haben oder überforderte Teenie-Mütter werden, dann sollen sie doch bitte lieber die Pille nehmen!
Da liegt aber die Pflicht bei den Eltern (und den Frauenärzten?), einzuschätzen, wie reif und verantwortungsvoll das Mädchen ist.
Ich finde, man muss dabei halt das kleinere Übel wählen und dann kann es schon sinnvoll sein, einem wirklich jungen Mädchen die Pille zu verschreiben, obwohl ich es das eigentlich für falsch halte. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 15:44 
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alte Häsin

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Also mei FA hat mir schon mit 14 die Pille verschrieben aber halt aus dem Grund das ich echt heftige Mensen hatte.
Er hat aber auch klar gemacht (und das über mehrere Jahre immer mal wieder) das ich dazu halbjährlich zu ihm kommen muß, weil es ein Medikament ist und er ein Auge drauf haben muß. Wenn ich mal bei meiner HÄ ein Rezept holen sollte z.B. weil er im Urlaub ist wäre das okay aber nie 2x hintereinander. Sonst würde er da einen Riegel vorschieben.
Ob das jetzt für ihn machbar wäre sei dahin gestellt aber so hat er mir klar und deutlich zu verstehen gegeben, das es nicht nur Smarties sind. Er hat dabei weder NW aufgezählt noch die Wirkweise beschrieben aber das finde ich nicht so wichtig.
Hatte ich mal mit NW zu tun, hat er sie auch ernst genommen und dann schließlich auch die Spirale empfohlen.
Leider mußte er über NFP nur schmunzeln. Aber man kann nicht alles haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 16:03 
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Hochlagenjunkie

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Ich wollte auch nicht sagen, dass es nur für die (sorry für die Wortwahl, hatte es vorhin so hübsch umschrieben) "dummen" Mädels gerechtfertigt ist, Dany. Da habe ich mich nicht gewählt genug ausgedrückt. Ich meinte damit nur, dass es eben Situationen gibt, wo die Pille auch in dem Alter nicht das Schlimmste ist.
Ich selbst habe die Pille auch wegen furchtbarer Menstruationsbeschwerden bekommen, allerdings mit 17. Meine Mutter war absolut dagegen (nun ist sie gegen NFP, was will sie denn? Ist mir aber zum Glück egal ;-) ). Ich bereue
die Entscheidung nicht. Laut der FÄ war das die einzige Möglichkeit, um aus dieser Hölle zu entkommen. Anhand meines Wissensstandes habe ich damals richtig entschieden, denn so wäre es nicht weitergegangen.
Der FÄ hingegen würde ich heute den Vorwurf machen, dass sie mir keine anderen Möglichkeiten aufgezeigt hat oder vielleicht mal mit mir über mögliche alternative, auch psychische, Gründe für meine Probleme gesprochen hat.
Die Pille wurde mit als Allheilmittel angepriesen und das war sie zunächst auch. Bis die ganzen NW anfingen, aber das ist eine andere Geschichte :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 16:18 
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Kurven-Rätslerin

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Elfe hat geschrieben:
[...] Aber, wir dürfen da nicht nur von 14-Jährigen, relativ aufgeklärten, vernünftigen, schlauen Mädchen ausgehen. Es gibt auch die anderen, die die Tragweite einer selbstgeregelten Verhütung entweder nicht verstehen oder einfach zu naiv oder zu leichtsinnig oder beides sind, um konsequent nicht-hormonell zu verhüten (sei es durch Daueranwendung von Kondom oder Dia oder Auswertung von NFP).
Und wenn gerade diese Mädchen dann schwanger werden und etliche Abtreibungen haben oder überforderte Teenie-Mütter werden, dann sollen sie doch bitte lieber die Pille nehmen! [...]

Ich wage aber zu bezweifeln, dass die Pille bei naiven oder leichtsinnigen Mädels die richtige Wahl ist. Wer naiv/leichtsinnig ist, wird auch mit der Pille nicht konsequent verhüten können.
Da würde ich eher zu einer Dauerverhütung raten, die nicht selbst angewendet werden muss (Kupfer-IUP oder eben hormonelle Langzeitverhütung).

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Effchen, verheiratet, zwei Schulkinder (10/2012 und 06/2015)
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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 16:27 
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alte Häsin

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Ohh Elfe das hast du falsch verstanden. Mein Text bezog sich nicht direkt auf deinen. Als ich abschicken wollte kammst du mir zuvor. Ich dachte nur nicht das du das so auffassen könntest und habe ihn nicht abgeändert. *freunde*
Ich denke letztendlich kommt es einfach (wie bei allem) auf die Kommunikation zwischen den Menschen an, egal welches Preparat verschrieben wird. Bei den Dauermedies die meine Tochter bekommt habe ich auch noch nie nach den NW gefragt und kenne auch nur bei den beiden Hauptmitteln die Wirkweise. Wir gehen 1/4 jährlich zur Kontrolle und das reicht mir. Da vertraue ich den Ärtzten einfach.

Prinzipiell lese ich die Aufzählung der PB auch erst, wenn ich glaube es handle sich um eine NW. Ich gehöre nämlich leider auch zu den Mensche, die sonst fast alles bekommen, was da steht.
Schöner wäre es natürlich schon, wenn die FÄ genauer kontrollieren würden ob die Pille in Frage kommt und hinterher auch regelmäßigere Checks machen würden. Ich finde eine Ptientin alle 6 Mon zu sehen und lediglich den BD zu prüfen reicht nicht aus.

Effchen aber wer darf entscheiden wann man reif genug dafür ist? Und nach welchen kriterien wird das beurteilt?
Eine Tochter die mit ihrer Mutter zum FA geht, weils ernst wird ist reif genug. Ein unreifes Mädchen wird wahrscheinlich gar nicht das Gespräch suchen und dann ist es vllt. schon passiert. War bei meiner Schwester damals so, die geistig nicht so fit ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 16:28 
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Fingerwundschreiberin

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NFP seit: Oktober 2009
Elfe hat geschrieben:
Aber, wir dürfen da nicht nur von 14-Jährigen, relativ aufgeklärten, vernünftigen, schlauen Mädchen ausgehen. Es gibt auch die anderen, die die Tragweite einer selbstgeregelten Verhütung entweder nicht verstehen oder einfach zu naiv oder zu leichtsinnig oder beides sind, um konsequent nicht-hormonell zu verhüten (sei es durch Daueranwendung von Kondom oder Dia oder Auswertung von NFP).


Öhm, für mich klingt das grad so, als hätte man als ca. 14 jährige keinen Plan von nichts, wenn man sich die Pille verschreiben lässt und das finde ich ziemlich anmaßend! Ich war glaub' ich 16 oder 17 als ich mir die Pille verschreiben hab lassen und ich war weder dumm, nicht interessiert noch sonst was. Ich hab' damals einfach sowohl über die Schule (und das ist nun mal in dem Alter sicher eine der Hauptinformationsquellen), über Heftchen wie die Bravo, meine Eltern und vor allem auch den FA einfach die Information bekommen, dass das in meiner Situation (auf keinen Fall schwanger werden) einfach die beste Verhütungsmethode ist! Und meine Eltern sind insgesamt gut aufgeklärte Eltern, aber sie sind natürlich was die Verhütung angeht sicher vor allem in einer Zeit geprägt worden, wo die Pille einfach das neue super Ding war! Daher, allen Frauen - egal welchen Alters - Intelligenz und Aufgeklärtheit abszuprechen nur weil sie hormonell verhüten, find' ich ich echt nicht okay!

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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 18:17 
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NFP seit: 10/2012
Aussagen, die sinngemäß "Wer die Packungsbeilage nicht liest / lesen kann, sollte die Pille nicht nehmen" enthalten, finde ich total daneben, eventuell sogar ableistisch und / oder klassistisch.
Meine Oma läuft mit jedem Brief, den sie von nem Amt, der Versicherung o.ä. bekommt, zu mir oder zu meiner Schwester, weil sie die Briefe nicht versteht. Wäre da die korrekte Antwort: "Dann sollte sie halt keine Rente kriegen / nicht krankenversichert sein!" ? Ich klaube nicht. Wenn eine Person etwas nicht versteht, hat sie mMn das Recht, dass es ihr erklärt wird. Auch die PB der Pille. Und dann kann sie die entsprechende Konsequenz daraus ziehen, sich also für oder gegen die Pille entscheiden.

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Düse weg! Begründung und Abschied hier. Macht's gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 6. März 2014 19:19 
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Düse hat geschrieben:
Aussagen, die sinngemäß "Wer die Packungsbeilage nicht liest / lesen kann, sollte die Pille nicht nehmen" enthalten, finde ich total daneben, eventuell sogar ableistisch und / oder klassistisch.
Meine Oma läuft mit jedem Brief, den sie von nem Amt, der Versicherung o.ä. bekommt, zu mir oder zu meiner Schwester, weil sie die Briefe nicht versteht. Wäre da die korrekte Antwort: "Dann sollte sie halt keine Rente kriegen / nicht krankenversichert sein!" ? Ich klaube nicht. Wenn eine Person etwas nicht versteht, hat sie mMn das Recht, dass es ihr erklärt wird. Auch die PB der Pille. Und dann kann sie die entsprechende Konsequenz daraus ziehen, sich also für oder gegen die Pille entscheiden.


Eben nicht - wenn sie die Briefe nicht versteht soll sie zum Experten (in diesem Fall die Beamten) und sich das erklären lassen.

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Liebe Grüße von Samson, die seit Zyklus 131 wieder zur Verhütung durch die Gegend kurvt. *messen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhütungsmythen
BeitragVerfasst: 7. März 2014 00:51 
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Estreya hat geschrieben:
Ich denke nicht, dass explizit jede einzelne Form der Stimmungsveränderung aufgeführt werden muss. Dass die Pille sich auf Stimmung/Psyche auswirken kann, kann man de PB ja gut entnehmen, da Depressionen und Schwankungen aufgeführt werden.
Jaaa gut, da hast du (bzw. Samson auch) wohl recht. Ich habe mich nur mit meinen Symptomen nicht wiedergefunden, da wäre vllt. eine noch allgemeinere Formulierung, z.B. "Veränderung der Stimmungslage (auch chronisch) möglich", (für mich) besser gewesen, um mich wiederzufinden.
Samson hat geschrieben:
Ich halte dagegen mit 3 Freundinnen, die behaupten während der Pille keine Nebenwirkungen gehabt zu haben und ihre Meinung auch nach dem Absetzen nicht geändert haben und deshalb auch nach einiger Zeit wieder zurück zur Pille sind - und genau das meine ich mit nicht repräsentativ!
Sind das deine einziogen Freundinnen? ;-) Oder hast du auch noch welche mit anderen Aussagen? Klar ist meine "Studie" nicht repräsentativ. Aber es wäre schon ein Zufall, wenn ausgerechnet ich die 8 Frauen aus 1000 MIT NW kennen würde :mrgreen:
Samson hat geschrieben:
Bzgl Packungsbeilagen - ich habe mir jetzt einige durchgelesen von verschiedenen Herstellern und interessant ist, dass es Pillen gibt, bei denen bei weitem nicht so viele NW aufgelistet sind wie bei anderen. Komisch irgendwie, oder?!
*zustimm*

Ich habe das Gefühl, wir sind uns relativ einig in dem Punkt, dass für eine Frau, die Beschwerden hat und sich informieren möchte, entweder vom Arzt oder von der Packungsbeilage aufgeklärt werden sollte, ob es sich um eine NW handelt, richtig? *zusammen*
Meiner Meinung nach hapert es bei beidem. Die Auflistung der NW ist nicht (immer) vollständig, die Ärzte nicht genug informiert, um NW zu erkennen. Und auch über das Internet ist es relativ schwierig, über SB und Wassereinlagerungen hinaus die möglichen (leichten) NW herauszufinden.

Ich denke, dass man, gerade weil die Pille allgemein so ein "Saubermann"-Image hat, bei vielen Beschwerden nicht daran denkt, dass man ja schon lange täglich ein Medikament nimmt, an dem es liegen kann. Dass so wenige Frauen NW haben, kann ich nicht glauben. Dementsprechend fände ich einen Hinweis schon beim Verschreiben richtig und wichtig, dass bei evtl. auftretenden NW der Arzt aufgesucht werden sollte (und man sie nicht "aushalten" muss, die Pille ist schließlich harmlos :roll: ), dass die NW teilweise erst nach längerer Einnahme auftreten können, und dass es auch (noch nicht erforschte?) NW gibt, die nicht in der PB stehen (und diese dann zu melden).

Mein Wunsch. Auch für intelligente, mündige Patientinnen.

Und dann noch ein Hinweis auf hormonfreie Verhütungsmethoden als Alternativen :-D

_________________
starfish ist nach 7 Jahren nebenwirkungsvoller Pillenzeit endlich befreit und cruist in Zyklus Bild


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