Hmm, also ich hab mir jetzt mal das oben verlinkte Paper
Postkoitale Kontrazeption - Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) e.V. und des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) e.V. angeschaut.
1. Warum ist das bunt eingefärbt? ^^
2. Gar nicht schlecht geschrieben, ich habe schon schlimmeres gesehen, die fehlenden Quellen an manchen Stellen sowie die Färbungen wundern mich aber schon.
3. Zum Thema Übergewicht und PiDaNa zitiere ich mal den wichtigen Abschnitt:
Zitat:
4.5 Übergewicht
Bei Frauen mit einem erhöhtem BMI nimmt die kontrazeptive Sicherheit ab, wie die Studie von Glasier et al., (2011) 135 zeigte (Tab. 6). Danach ist das Risiko einer Schwangerschaft für übergewichtige Frauen mehr als dreifach erhöht im Vergleich zu Frauen mit einem normalem Body Mass Index (odds Ratio (OR), 3,60, 95% Konfidenzintervall (CI), 1,96-6,53; < 0.0001), unabhängig davon ob sie Levonorgestrel (LNG) oder Ulipristalacetat (UPA) eingenommen hatten. Für übergewichtige Frauen lag das Risiko unter Levonorgestrel höher (OR, 4,41; 95% CI, 2,05-9,44, p = 0,0002) als unter UPA (OR 2,62, 95% CI, 0,89-7,00; ns). Für LNG und UPA steht das Schwangerschaftsrisiko im Zusammenhang mit dem Zyklustag, an dem der Geschlechtsverkehr stattfand. Frauen, die GV am Tag vor dem geschätzten Tag des Eisprungs hatten, haben ein vierfach erhöhtes Risiko für eine Schwangerschaft (OR, 4,42; 95% CI, 2,33-8,20; < 0,0001), verglichen mit Frauen, die Geschlechtsverkehr außerhalb der fruchtbaren Fenster hatten. Bei beiden Methoden wurden Frauen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr nach der Anwendung von ECs hatten, häufiger schwanger als jene ohne weiteren ungeschütztem GV im gleichen Zyklus (OR, 4,64; 95% CI, 2,22-8,96, p =0.0002).
Fazit: Obgleich Glasier et al. (2011) in England empfiehlt, dass man Frauen, die GV zum Zeitpunkt des Eisprung haben, idealerweise eine Kupfer-Intrauterinpessar anbieten sollte (Cave: "off-label; siehe "Spirale danach"), glauben die Autoren dieser Stellungnahme für Deutschland, dass man bei GV innerhalb des fertilen Fensters eher Ulipristalacetat als Levonorgestrel einsetzen sollte. Das gleiche trifft für adipöse Frauen mit einem BMI > 25 kg/m2 zu, denen die o.g. Autoren eher ein Intrauterinpessar oder UPA anbieten würden. Die "off-label" Anwendung von 2 Tabletten UPA (a 30 mg) bei stark adipösen Patienten muss man im Einzelfall in Erwägung ziehen. Bis 200 mg/Tag wurde UPA bei toxikologischen Untersuchungen ohne wesentliche zusätzliche Nebenwirkungen toleriert (Literatur ??). Eine Ausnahme stellen vielleicht übergewichtige Multipara (ohne Kontraindikationen für eine IUD-Einlage) mit dem Wunsch nach einer Langzeitkontrazeption dar, die zum Zeitpunkt des Eisprungs GV hatten. Alle Frauen sollten angewiesen werden, eine wirksame Empfängnisverhütung unmittelbar nach der Anwendung der "Pille danach" zu beginnen.
Mich stört die fehlende Literaturangabe an genau der wichtigen Stelle

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Ich hab ja schon 4kg abgenommen, aber zaubern kann ich leider auch nicht
Mal abgesehen von dem Übergewichtsproblem würde ich für mich persönlich ein "IUP danach" ausschließen, die PiDaNa habe ich mit 16 schonmal genommen und hatte nur Zwischenblutungen als Nebenwirkungen und ich bin nicht schwanger geworden, deshalb wird das vermutlich mein Notanker sein, sollte mal wirklich was passieren. Allerdings sind meine Eisprünge relativ gleichmäßig und auch meine Zykluslänge ist recht stabil, sodass ich das je nach Situation und Zyklustag entscheiden werde.
Bisher fahren wir aber mit den MySize Gummis sehr gut und hatten erst eine Panne, die wir sofort bemerkten, dass ich gar nicht sooo große Befürchtungen habe, dass das Gummi reißt (

), aber man muss sich ja am besten schonmal vorher Gedanken machen.