Mann, da seilt man sich kurz zwecks Eröffnung der Grillsaison ab und schon verpaßt man hier so einiges

.
Estreya hat geschrieben:
Nein Rotschopf, auf dich ist das nicht im geringsten bezogen.
Dann ist ja gut

.
Was ich vielleicht nochmal erwähnen sollte: Ich habe ja nicht mit irgendjemandem telefoniert, sondern direkt mit der AG NFP an der Uni Düsseldorf. Ich denke schon, daß die auf dem neuesten Stand sind. Wer sonst, wenn nicht die AG NFP selbst?
Und es scheinen auch nur wenige von uns (mich eingeschlossen) die neueste Ausgabe von "Natürlich und sicher" zu haben. Ich denke, sobald es eine neue Ausgabe gibt, sind die älteren zumindest mit Vorsicht zu genießen. Die Regeln wurden ja im Laufe der Zeit entwickelt und angepaßt - da kann sich schon mal was ändern.
Meena hat geschrieben:
Rotschopf hat geschrieben:
Gibt es denn einen Fall, in dem man sich schon feucht fühlt oder schon Schleim beobachtet hat, ohne daß sich der Muttermund auch nur im geringsten verändert hätte?
Also, ich bin der Meinung, dass das in meinem
letzten Zyklus der Fall war.
Und da hat sich am Muttermund nichts verändert? Am siebsten Zyklustag war er ja sehr weit oben - war er das vorher auch schon? Wenn sich der Muttermund da wirklich überhaupt gar nicht verändert hat, war das vielleicht so ein Fall, würde ich sagen.
Estreya hat geschrieben:
Es wäre ja sonst ein Widerspruch in sich, denn
Zitat:
Bei der Bestimmung von Anfang und Ende der fruchtbaren Zeit kann die Gebärmutterhalsuntersuchung das Schleimsymptom ersetzen.
der Satz ist absolut eindeutig! Auch am Zyklusanfang kann der Mumu den Schleim
ersetzen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Schleim nicht beachtet werden muss, wenn man nur per Mumu auswertet.
Daß der Schleim nicht beachtet werden muß, wäre aber nur dann der Fall, wenn sich dieser Absatz bezüglich der doppelten Kontrolle (Seite 149 in der neuesten Ausgabe) nicht sowohl auf Schleim und Muttermund, sondern nur auf den Schleim beziehen würde. Wenn sich dieser Absatz aber auf beides bezieht, dann gilt eben: Sobald man feucht fühlt, muß man von Fruchtbarkeit ausgehen. (Ich hab' dieses Buch jetzt nicht

- aber ich vermute, daß sich das auf beides beziehen soll.)
dieSanfte hat geschrieben:
Wenn sich diese "neuen Regeln" durchsetzen, muss N&S wirklich umgeschrieben werden.
Es ist ja vielleicht schon umgeschrieben - in der neuesten Ausgabe

. Aber wie gesagt - ich hab' die auch nicht und kann nur spekulieren, worauf diese Passage bezogen ist.
Estreya hat geschrieben:
Was ich auch noch idiotisch finde ist, dass Rotschopf schreibt, die Beraterin hätte gesagt, dass Fruchtbarkeit angenommen werden muss, sobald sich eines der 3 Zeichen ändert. Jemand, der den Muttermund gar nicht beobachtet hat also einen Vorteil - das kann echt nicht stimmen.
Abgesehen davon steht's ja auch in N&S: Die Sicherheit wird nicht erhöht, wenn man 3 Zeichen beobachtet, man hat nur weniger frei.
Ich glaub', da verwechselst Du was: Mit den drei Zeichen sind
Öffnung, Festigkeit und Lage des Muttermundes gemeint (nicht Muttermund, Schleim und Temperatur). Am Zyklusanfang müssen beim Muttermund alle drei einbezogen werden, zur Auswertung des Muttermundes nach dem Eisprung ja nur Festigkeit und Öffnung. Damit hat man also keinen Vorteil, wenn man den Muttermund nicht beobachtet.
aussie hat geschrieben:
Ich finde es trotzdem gut, dass sich Rotschopf die Mühe gemacht hat, bei einer Beraterin anzurufen

- und für deren "Meinung" kann Rotschopf ja nichts...
Mach' ich doch gerne

. Auch wenn ich dadurch immer wieder in schleimige Diskussionen verwickelt werde

. Aber ich finde das alles echt einleuchtend, wie es mir erklärt wurde. Selbst wenn ich mit dem Muttermund auswerten würde, könnte ich mir nicht guten Gewissens mit einem nassen Gefühl zehn Tage lang freigeben am Zyklusanfang

. Das würde mir wirklich widerstreben. Hättet Ihr da keine Zweifel?