Hallo zusammen!
Heute melde ich mich mit einem unerfreulichen Update.
Ich hab mir die Gynefix am 24.6. legen lassen (ich hatte Euch am 28.6. darüber berichtet) und ich hatte danach dauerhaft die wohl durchaus nicht ungewöhnlichen Schmierblutungen.
Einige Tage vor dem Einsetzen meiner Blutung entwickle ich sowieso immer Schmierblutungen, nach dem Legen der GyneFix bekam ich nun statt dessen (quasi also als Steigerung der SB) eine leichte, hellrote Blutung. Je näher meine eigentliche Monatsblutung rückte, desto stärker wurde die allerdings. Schließlich hatte das die Außmaße einer Periodenblutung angenommen, doch das Blut war weiterhin ganz hellrot; ich konnte definitiv ausschließen, dass es sich dabei um meine Monatsblutung handelte. Eigentlich wollte ich bis zum Einsetzen der Periode keine Tampons benutzen, weil es mir wichtig war, die seltsame Art der Blutung genau beobachten zu können. Doch die war jetzt so stark, dass das mit Binden kaum zu managen war.
Mich begleitete seit dem Legen auch ein ständiges "Grummeln" im Unterbauch; ich konnte nie hundertprozentig ausblenden, dass da die GyneFix war. Nie stark genug für ein Medi, aber definitiv genug, um immer wieder darauf aufmerksam zu werden. Aber ich sagte mir, dass der Körper sich eben an den Fremdkörper gewöhnen und ich mir Zeit geben muss.
Die Schmerzen nahmen aber in dem Maß zu, wie auch die Blutung sich steigerte. Zwei Tage vor meiner errechneten Periode (die sehr pünktlich kommt), ging eine größere Menge Schleimhautgewebe ab; so, wie ich das im Prinzip auch von meiner Mens kenne, ABER anders als bei der Periode war diese nicht dunkelrot-blutig, sondern ganz hellrosa und auch die damit einhergehende Blutung war zwar reichlich, aber weiterhin ganz hellrot. Was für mich aber am absolut auffälligsten war, war der sehr markante, unangenehme Geruch.
Ich muss sagen, ich fand das alles bis dahin schon ungewöhnlich und irritierend, aber jetzt war ich echt beunruhigt.
Im Normalfall hätte ich schon längst zum Hörer gegriffen und meine FÄ angerufen, aber ich war im Urlaub und saß ohne Netzverbindung in den Bergen fest.
Am nächsten Morgen, ein Tag vor der errechneten Periode, wechselte ich morgens den Tampon und daran hing die GyneFix.
In dem Moment hab ich echt ein paar Tränchen verdrückt.

Wenn man lange symptothermal verhütet hat, dann kennt man seinen Körper recht gut und was da in den letzten Tagen so in mir vorgegangen war, hatte mich doch ziemlich verstört. Dass nun all das darin mündete, dass die GyneFix ausgestoßen wurde, hat mich schon ziemlich geknickt.
Was dann für mich aber der absolute Knaller war: Die Kette war raus und in meinem Körper herrschte Ruhe!
Ich hatte weder noch Schmerzen, noch blutete ich! Ich war vollkommen "trocken", kein Tropfen Blut floss mehr und auch die SB waren auf der Stelle verschwunden. Am Tag meiner eigentlichen Blutung passierte also absolut gar nichts mehr und
als einen Tag darauf noch einmal eine ganz leichte SB einsetzte, war die schon bald darauf endgültig verschwunden.
Als ich endlich Gelegenheit hatte, zu telefonieren, rief ich meine FÄ an. Ich schilderte das Problem und wir sind so verblieben, dass ich Mitte Sept., nach ihrem Urlaub, zu einem klärenden Gespräch plus Untersuchung zu ihr gehe. Sollte es erneutes Einsetzen aus ihrer Sicht möglich und erfolgversprechend sein (und ich das auch wollen), dann würde ich lediglich die Materialkosten von 90 Euro zahlen müssen.
Hat jemand von Euch ähnliches erlebt?
Lt. Kontrollröntgen saß die GF nach dem Legen lehrbuchmäßig, ich verstehe nicht, weshalb das passiert ist.
Ich kann mir auch absolut keinen Reim auf das hellrote Blut und das alles machen. Nach meiner Beobachtung hatte ich eigentlich überhaupt keine richtige Blutung - allerdings wirkt die GF ja nicht auf den Hormonspiegel; wie also wäre das alles zu erklären?
Würde mich freuen, wenn Ihr die eine oder andere Idee hättet.
