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BeitragVerfasst: 25. Oktober 2007 23:29 
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neu hier

Registriert: 20. Mai 2007 12:27
Beiträge: 10
Imandra hat geschrieben:
Mit Pille hast du keinen Zyklus. ;)


Die habe ich ja auch Ende Mai wieder abgesetzt. :)


Gruß
Manuela


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3. November 2007 00:51 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 5. Juli 2007 20:19
Beiträge: 762
Wohnort: Reinbek bei Hamburg
Suchfunktionsniete - "chilfä":

Wo hier im Forum gibt es Hinweise und Links darüber, wie die reine Temperaturmethode funktioniert?

Interessiert mich einfach nur mal allgemein und ich weiß, dass jemand hier neulich was drüber geschrieben hat. Aber wer und wann und warum ... das verließen sie ihn...

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_________________
Panbea, 31, STM seit 07/2007, KiWu


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BeitragVerfasst: 3. November 2007 01:07 
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NFP-Guru

Registriert: 17. August 2005 17:06
Beiträge: 2715
Frag mal Staubwolke, die hat sich das Heft vom Doering besorgt die kann dir genaue Infos geben.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3. November 2007 02:35 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 6. Mai 2004 18:24
Beiträge: 4697
NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Ich kann nur davon abraten. Ich habe anfangs nur den Ladycomp benutzt, der ja rein nach der Temperaturmethode arbeitet. Dabei ist eine klassische Fehlinterpretation passiert. Ich hatte wohl durch eine Krankheit gestörte Werte. Der Ladycomp hat mir eine Hochlage von 24 Tagen ausgewertet.
Was auch nach den Regeln korrekt war. Ich wußte damals noch nicht viel über NFP und habe es geglaubt.

Es ist zum Glück nichts passiert und ich war nicht schwanger. Aber das war mir dann auch eine Lehre.
Hätte ich damals schon den Schleim beobachtet wäre mir das sicher nicht passiert.

Die Themperaturmethode ist halt einfach eine Einzelsymptommethode, die fehleranfällig ist.
Bei der sympto-thermalen Methode kontrolliert ein Symptom das andere und es ist somit sicherer.

Ich persönlich würde Dir das Buch NFP heute empfehlen. Da sind die verschiedenen Formen (Billings, Döring und sympto-thermal) gut erklärt.

Ob die Sicherheit der Themperaturmethode reicht, muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

_________________
lg Martini - Homebase reloaded
Sterilisiert mit Freestyle-Kurve zur Beobachtung
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BeitragVerfasst: 3. November 2007 14:30 
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Moderatorin

Registriert: 11. April 2005 22:30
Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Martini hat geschrieben:
Ich kann nur davon abraten. Ich habe anfangs nur den Ladycomp benutzt, der ja rein nach der Temperaturmethode arbeitet. Dabei ist eine klassische Fehlinterpretation passiert. Ich hatte wohl durch eine Krankheit gestörte Werte. Der Ladycomp hat mir eine Hochlage von 24 Tagen ausgewertet.
Was auch nach den Regeln korrekt war. Ich wußte damals noch nicht viel über NFP und habe es geglaubt.


Es ist dann aber wohl eher nicht die Schuld des Ladycomps (weiß jetzt nicht, welche Regeln genau er anwendet) oder der Methode gewesen. Störfaktoren erkennen und entsprechende Werte ausklammern müssen wir immer selbst tun, egal ob wir per Hand auswerten oder ein Computer das für uns macht. Und da es nur ein Symptom ist, gibt es keine Absicherung durch das zweite wie bei der STM; deshalb muss man vielleicht bei der Temperatur noch penibler sein, was mögliche Störfaktoren betrifft?

Ich könnte die meisten meiner Zyklen übrigens so gar nicht auswerten, weil die Temperaturregeln strenger sind und ich selten so einen Anstieg fabriziere.

@Panbea:
Such mal unter Stichwort "Temperaturmethode" und mit Staubwolke als Autor, damit müsstest Du einen Thread finden, in dem das ausführlich thematisiert wurde.

Viele Grüße
Lola

_________________
In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. November 2007 02:37 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 6. Mai 2004 18:24
Beiträge: 4697
NFP seit: Anfang 2004 mit Unterbrechungen
Nein die Schuld des Ladycomps war es natürlich nicht. Das wollte ich damit auch gar nicht sagen.
Es war mein Fehler, weil ich die Regeln nicht genau kannte, bzw. nicht gedacht hätte, daß die Krankheit meine Werte stören könnte.

Ich gebe Dir recht, daß bei der Temperaturmethode noch penibler sein muß, was Störungen angeht.

_________________
lg Martini - Homebase reloaded
Sterilisiert mit Freestyle-Kurve zur Beobachtung
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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 30. Mai 2013 20:49 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 30. April 2013 17:02
Beiträge: 91
Wohnort: BY
NFP seit: Mai 2013
Ich entstaube mal diesen Thread, da genau zu diesem Thema bei mir grade eine Frage aufgekommen ist.
Bin gerade am Durchforsten von "NFP Heute" (5. Auflage, S. 110 f.) auf folgende Passage gestoßen:

Zitat:
Ovulationszeitpunkt und Temperaturkurve
In der Untersuchung von Gnoth et al. fand der Eisprung in 53% der Fälle 1 oder 2 Tage vor dem Temperaturanstieg statt, in weiteren 27% am Tag der ersten höheren Messung selbst. Barbato und Pravettoni bestätigten diese Schwankungsbreite mit 84% der Ovulationen in diesem Zeitraum. In beiden Untersuchungen fanden sich auch noch einige Ovulationen am Tag der 2. höheren Temperaturmessung.
[zwei neuere Studien wurden von den Autoren aufgrund methodischer Fehler/Unzulänglichkeiten ausgeschlossen].
Es folgt eine Abb. "Wo liegt die Ovulation auf der Basaltemperaturkurve" (bzgl. o.g. Studien).
Dabei zeigt sich, dass die meisten Ovulationen auf den Tag vor der 1. hM fallen (33% bzw. 29%), gefolgt vom Tag der 1. hM (31% bzw. 27%), 2. hM (7% bzw. 11%). Bei beiden Untersuchungen finden 0% aller Ovulationen am Tag der 3. hM statt. Die restlichen % fallen auf die restlichen 3 Tage vor der 1. hM

Dies ist ja insofern nur logisch, da der nach der Ovulation kollabierte Follikel sich in den Gelbkörper umwandelt, der nun verstärkt Progesteron abgibt, was wiederum den Temperaturabstieg herbeiführt. Dessen Intensität ist wiederum von der Menge an abgegebenem Progesteron abhängig.
______________________
So, nun meine Fragen:

- kennt jemand weitere seriöse Studien, die den Zusammenhang von Basaltemperatur und Ovulation untersuchen?
V.a. würde mich dabei interessieren, ob das Verhältnis der Menge an Progesteron vor und nach der Ovulation im Zusammenhang damit steht, ob einzelne Ovulationen auch am Tag der 3.hM stattfinden (könnte mir das z.B. bei einem flachen Temperaturanstieg gut vorstellen).

- Wertet hier jemand nach den Regeln der Temperaturmethode aus? (den Thread von Staubwolke habe ich nicht gefunden)
Der Logik von oben folgend sollte das alleinige Symptom der Temperaturveränderung TL zu HL (beruhend auf dem Verhältnis der Progesteronmenge) bei genügend großem Unterschied der Temperaturniveaus auch allein sicher auswertbar sein, oder?
(Regel: Anstieg < 48h UND 3 aufeinanderfolgende Werte mind. 0,2° über den Werten der vergangenen 6 Tage -Nfp Heute, S.129)

- Kennt ihr Studien oder Erfahrungsberichte bzgl. des Auswertens mit alleinigem Beobachten der Basaltemperatur (ohne Schleim- und Zervixbeobachtung), wobei sich die Regeln für die Temperatur nach der STM richten?
_______________________

So, ich würde mich tierisch freuen, wenn ich ein paar Gedankenansätze/Meinungen/Erfahrungen/Studien von euch bekomme! :-)

Um Fragen vorzubeugen: ich möchte weiterhin regelkonform nach der STM auswerten und keine Werbung für unkonformes Auswerten machen, mich interessiert einfach der Zusammenhang! Und für die Zukunft (abhängig davon, was ich mir noch an Infos diesbezüglich aneigne) könnte ich mir auch die Auswertung nach der Temperaturmethode vorstellen...
Desweiteren bin ich mir darüber im Klaren, dass man aus 2 Studien noch keine allgemeingültige Regel herleiten kann, deswegen meine Fragen hier. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 09:51 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
Wohnort: moon
NFP seit: 11 2004
Der Thread zur Temperaturmethode ist dieser. :-)

Ich denke, im Prinzip wäre die Auswertung nach Sensiplan-Temperaturregeln auch ohne Schleimbeobachtung ziemlich sicher und es gäbe so gut wie keine Eisprünge am Tag der 3.hM.

Praktisch ist die Schleimbeobachtung aber auch dafür da, um die Sicherheit auch bei gestörten Temperaturverläufen abzusichern, die man ohne die doppelte Kontrolle vielleicht nicht bemerken würde.

_________________
Seit 11 2004 im ca. 225. Zyklus Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 10:10 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. Januar 2013 21:55
Beiträge: 117
Schau mal, auf dieser Seite hier hab ich die folgenden Veröffentlichungen gefunden:

Döring, Gerhard:
Temperaturmessung als einfaches Hilfsmittel zur Zyklusanalyse, in: Geburtshilfe und Frauenheilkunde (1949), Heft 9, S. 757.

Döring, Gerhard:
Physiologie und Pathologie der Basaltemperatur bei der Frau und ihre diagnostische Bedeutung, in: Fortschritte der Medizin (1965), Heft 83, S. 885-887.

Döring, Gerhard:
Über die Zuverlässigkeit der Temperaturmethode zur Empfängnisverhütung, in: Deutsche medizinische Wochenschrift (1976), Heft 92, S. 1055.

Döring, Gerhard:
Über ungewöhnliche Basaltemperaturkurven, in: Geburtshilfe und Frauenheilkunde 18 (1958), S. 1124-1132.

Döring, Klaus-Peter:
Zur Geschichte der Rhythmusmethode zur Empfängnisverhütung. Medizinische Dissertation München 1978.

Riedel, Eva:
Die Bestimmung der Schwangerschaftsdauer des Menschen mit Hilfe der Basaltemperaturmessung. Medizinische Dissertation München 1964.


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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 13:35 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 30. April 2013 17:02
Beiträge: 91
Wohnort: BY
NFP seit: Mai 2013
@ mooncat: danke für den Thread zur Temperaturmethode :-)
Das mit den Störungen im Anstieg ist wohl die Crux bei der Methode, aber ich denke, erfahrene Anwenderinnen haben da einen genügend guten Überblick. Bevor ich mich da rantrau, lass ich erstmal noch ein paar Zyklen vergehen ;-)

@Floriane: danke für die Literatur, auf den Seiten der AG NFP hab ich mich auch schon umgesehen. Leider scheint's wirklich keine aktuellen Studien zu geben

Primär fänd ich's halt interessant zu wissen, ob wirklich NIE Eisprünge am 3.hM stattfinden.. dazu wären halt größere Stichproben als in den og Studien schön... Eventuell ließe sich dann die ein oder andere Regel lockern :twisted:


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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 13:45 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. Januar 2013 21:55
Beiträge: 117
Zitat:
Primär fänd ich's halt interessant zu wissen, ob wirklich NIE Eisprünge am 3.hM stattfinden.. dazu wären halt größere Stichproben als in den og Studien schön... Eventuell ließe sich dann die ein oder andere Regel lockern :twisted:


Auch ein ES an Tag 2 kann halt am Tag 3 noch gefährlich sein, denn das Ei ist bis zu 12 Stunden nach dem ES befruchtungsfähig. Ein ES am Abend der 2hM kann am morgen der 3hM also befruchtet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: funktioniert NFP ohne Schleimbeobachtung ??
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013 16:38 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 30. April 2013 17:02
Beiträge: 91
Wohnort: BY
NFP seit: Mai 2013
ooops, stimmt, da hatte ich jetzt einen Denkfehler drin :oops:
Deswegen gibt's dann wohl überhaupt den dritten Tag, womit sich meine Frage zum Tag der 3.hM eh erledigt hat


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