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 Betreff des Beitrags: Progesteron unwirksam bei Behandlung von PMS
BeitragVerfasst: 8. März 2007 19:14 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 26. Dezember 2005 22:01
Beiträge: 969
Hallo!

Ich bin ja zum Glück nur wenig betroffen, aber da hier des öfteren natürliches Progesteron als Behandlungsöglichkeit bei schwerem PMS erwähnt wird, dachte ich, dass dieser Artikel vielleicht ganz interessant ist, der verschiedene Studien zur Behandlung von PMS mit natürlichem Progesteron auflistet und auswertet. Entsprechende Studien mit Progestogen wurden ebenso ausgewertet:

Efficacy of progesterone and progestogens in management of premenstrual syndrome: systematic review

Diskussion der Ergebnisse ab Seite 6.

Die Studien beschränken sich auf Progesterongaben als Zäpfchen bzw. Tabletten. Cremes oder Gele bleiben außen vor, aber ich denke, die Ergebnisse lassen sich mehr oder weniger übertragen.

Keine der Studien konnte einen signifikanten Unterschied zu den Placebogruppen feststellen.

Des weiteren wird auf eine andere Studie verwiesen, die keinen (relativen) Progesteronmangel bei PMS-Leidenden im Vergleich zu Unbetroffenen feststellen konnte.

Insgesamt ist also eine PMS-Behandlung mit natürlichem Progesteron wohl eher als unwirksam zu betrachten.

LG
Setareh


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BeitragVerfasst: 8. März 2007 21:05 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
Hi

das sind auch meine persönlichen Erfahrungen. Hab auch versucht gegen mein PMS mit Progesteronsalbe aus den USA anzugehen. Und es hat nichts geändert. Muß dazu aber auch sagen, dass ich keinen Progesteronmangel lt. mehreren Hormonuntersuchungen habe.

Diese Studien gehen ja davon aus, dass PMS durch einen Mangel an Progesteron entsteht. Was ich aber so nicht bejaen wollen würde. Da spielen noch viel mehr Faktoren eine Rolle, sonst wäre ich mit super Progesteron nicht dermaßen PMS-geplagt...


Liebe Grüße, Mara.

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Unser tapferes Töchterlein, Willkommen auf der Welt! Mami und Papa sind so glücklich, dass es dich gibt.


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BeitragVerfasst: 8. März 2007 21:20 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 26. Dezember 2005 22:01
Beiträge: 969
Mara hat geschrieben:
Diese Studien gehen ja davon aus, dass PMS durch einen Mangel an Progesteron entsteht.


Ich würde eher sagen, dass diese Studien versuchen wollen, herauszufinden, ob eine Behandlung mit Progesteron überhaupt Sinn macht. Offensichtlich handelt es sich bei dem (relativen) Progesteronmangel als PMS-Verursacher nur um eine Hypothese, die nie bewiesen wurde.

Ich bin vorhin bei NCBI noch auf eine Studie gestoßen, die einen Zusammenhang zwischen erhöhten Östrogenlevel in der Lutealphase und Ausgeprägtheit des PMS herstellt. Leider war mir nur die kurze Zusammenfassung zugänglich. :-(
Die Beeinflussung der Östrogenlevel sind ja der andere Therapieansatz bei PMS, wo z.B. Präparate wie Bonasanit helfen sollen, aber das dürfte ja nichts Neues für dich sein.

LG
Setareh


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BeitragVerfasst: 9. März 2007 15:19 
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Moderatorin a. D.

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Setareh hat geschrieben:
Ich bin vorhin bei NCBI noch auf eine Studie gestoßen, die einen Zusammenhang zwischen erhöhten Östrogenlevel in der Lutealphase und Ausgeprägtheit des PMS herstellt. Leider war mir nur die kurze Zusammenfassung zugänglich. :-(
Die Beeinflussung der Östrogenlevel sind ja der andere Therapieansatz bei PMS, wo z.B. Präparate wie Bonasanit helfen sollen, aber das dürfte ja nichts Neues für dich sein.



Dieser erhöhte Östrogenlevel (den ich nachgewiesenermaßen in der HL auch habe) ist meiner Meinung nach tatsächlich Mithauptverursacher meiner starken PMS. Ich denk, wenn das hormonelle Gleichgewicht zw. Progesteron und Östrogen in der HL nicht stimmt, bedingt das i.d.R. PMS - mit ein paar weiteren Faktoren.

Bonasit hab ich noch nicht ausprobiert. Hab jetzt mal gegoogelt. Das ist ja einfach Vit. B6. Vielleicht wäre das mal ein Ansatz... Mit MöPf ging es mir auch schon besser, aber es hat halt meinen Zyklus "verlängert", was ich nicht wirklich wollte. Deshalb hab ich's wieder abgesetzt.


Liebe Grüße, Mara.

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BeitragVerfasst: 9. März 2007 15:26 
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NFP-Gräfin

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Mara hat geschrieben:
Bonasit hab ich noch nicht ausprobiert. Hab jetzt mal gegoogelt. Das ist ja einfach Vit. B6. Vielleicht wäre das mal ein Ansatz...
huhu :-)

vit. B6 hat mir mein letzter FA gegen PMS empfohlen *daumenhoch* habs auch ne zeitlange genommen, und eine veränderung bemerkt. ich denke mal, einen versuch ist es wert. er hat mir derzeit die von hevert empfohlen *daumenhoch*

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liebe grüße von sommermädchen mit Maus (2007)


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BeitragVerfasst: 9. März 2007 15:29 
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Moderatorin a. D.

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Hi

danke!

Die Frage ist nur, kann ich die so einfach nehmen? Oder sollte da ein Mangel diagnostiziert sein? Kann ich da zu viel davon bekommen oder "spült" der Körper das zu viel einfach wieder raus?

Wär schon schön, würde ich mal was gg. (und nur gg.) meine PMS finden...


Liebe Grüße, Mara.

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BeitragVerfasst: 9. März 2007 15:39 
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NFP-Gräfin

Registriert: 10. April 2005 23:14
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Mara hat geschrieben:

danke!

Die Frage ist nur, kann ich die so einfach nehmen? Oder sollte da ein Mangel diagnostiziert sein? Kann ich da zu viel davon bekommen oder "spült" der Körper das zu viel einfach wieder raus?
er hat bei mir nix getestet oder so.. hat nur gemeint, ich soll das mal ausprobieren, als ich ihn auf nat. prog. angesprcohen hab. er hielt vitamin b6 für wirksamer und nat prog nur angebracht wenn progesteronmangel eben feststeht. hier ist mal die packungsbeilage, eine überdosierung stellst du recht schnell selbst fest, da solles die arme und beine kribbeln ;-) er hat mir eine am tag empfohlen. und nein, ein zu viel spült der körper nicht selber wieder raus..

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liebe grüße von sommermädchen mit Maus (2007)


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BeitragVerfasst: 9. März 2007 16:33 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 26. Dezember 2005 22:01
Beiträge: 969
linalena hat geschrieben:
und nein, ein zu viel spült der körper nicht selber wieder raus..


Doch, doch, die B-Vitamine sind wasserlöslich und sie werden "ausgespült" (was aber nicht mit Nebenwirkungsfreiheit gleichzusetzen ist). Erkennbar an der gelben Färbung des Urins. ;-) Die empfohlene Dosis zur PMS-Behandlung überschreitet die normale Empfehlung übrigens deutlich. Ich glaube, in Bonasanit sind 100 mg/Tablette, und man soll in der HL zwei nehmen? *kopfkratz* Beim Kauf eines Präparats also auf den B6-Gehalt gucken.

Mara hat geschrieben:
Mit MöPf ging es mir auch schon besser, aber es hat halt meinen Zyklus "verlängert", was ich nicht wirklich wollte. Deshalb hab ich's wieder abgesetzt.


So gings mir auch. Im zweiten MöPf-Zyklus prompt 4 Tage mehr. :roll: Wollte ihn dann nur noch in der Hochlage nehmen, aber irgendwie fühlte ich mich unter dem Einfluss von MöPf unwohl. *nixweiss* Hab ihn dann kurz vor Zyklusende abgesetzt.


LG
Setareh


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BeitragVerfasst: 9. März 2007 17:05 
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NFP-Gräfin

Registriert: 10. April 2005 23:14
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Setareh hat geschrieben:
Doch, doch, die B-Vitamine sind wasserlöslich und sie werden "ausgespült" (was aber nicht mit Nebenwirkungsfreiheit gleichzusetzen ist). Erkennbar an der gelben Färbung des Urins. ;-)
komisch... dann steht in der packungsbeilage (siehe link oben) wohl nicht das richtige drin *hä*
Zitat:
Prinzipiell können bei den B-Vitaminen Überdosierungen auftreten, da der Körper überschüssige Mengen nihct ohne weiteres ausscheiden kann.

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liebe grüße von sommermädchen mit Maus (2007)


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BeitragVerfasst: 9. März 2007 17:07 
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Moderatorin a. D.

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Hab jetzt mal die Packungsbeilage durchgelesen.


Setareh hat geschrieben:
linalena hat geschrieben:
und nein, ein zu viel spült der körper nicht selber wieder raus..


Doch, doch, die B-Vitamine sind wasserlöslich und sie werden "ausgespült" (was aber nicht mit Nebenwirkungsfreiheit gleichzusetzen ist). Erkennbar an der gelben Färbung des Urins. ;-)


Da steht aber drin, dass der Körper zu hohe Dosen nicht ohne weiteres ausscheiden kann... Was jetzt nun *hä* .

Boah, ich glaub, ich werd da erst mal meinen FA fragen, bevor ich das eigenmächtig einnehme. Da ist guter Rat teuer.

@Setareh: dann hast Du tatsächlich die selben Erfahrungen mit MöPf bzgl. der Zykluslänge gemacht. Interessant. Und wenn ich dann bedenke, wieviele mit langen Zyklen MöPf einnehmen, da wird mir ganz anders :roll: .


Liebe Grüße, Mara.

Edit: tja, linalena, da stehen wir beide jetzt vor einem Rätsel :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 9. März 2007 17:26 
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Fingerwundschreiberin

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Beiträge: 969
Setareh hat geschrieben:
linalena hat geschrieben:
und nein, ein zu viel spült der körper nicht selber wieder raus..


Doch, doch, die B-Vitamine sind wasserlöslich und sie werden "ausgespült" (was aber nicht mit Nebenwirkungsfreiheit gleichzusetzen ist). Erkennbar an der gelben Färbung des Urins. ;-)


Schon eine Tablette mit 100 mg B6 entspricht ja einer unphysiologisch hohen Dosis, die garantiert nicht vollständig aufgenommen wird. Dieser "Rest" wird wieder ausgespült. Der Körper nimmt halt so viel auf, wie er kann, was aber nicht unbedingt dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Deswegen kann es auf Dauer zur Überdosierung kommen.


LG
Setareh


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BeitragVerfasst: 10. März 2007 18:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 5. November 2006 15:02
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AAHH, daher kommt meine quittegelbe Pipi seit ich das Folsäurepräparat nehme :idea: Dachte schon, ich hätte mir die Farbänderung nur eingebildet.

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Löwenmama (1966) mit Löwenjungen (2008) und * (2006) kurvt jetzt im Wechsel und ist endlich verhütungsbefreit dank Mann.
Petersilchens Patin
"Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen die Dinge so, wie wir sind."


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