Sehr interessanter Thread, den ich erst jetzt entdecke.
Wenn meine Tochter erst 13 ist, würde ich mich denke ich, erstmal mit ihr hinsetzen. Denn das halte ich wahrlich für zu früh. Das hat nichts damit zu tun, dass ich prüde bin, sondern einfach weil ich denke es fehlt in dem Alter noch die nötige Reife um Sex zu haben - beiderseits, sowohl männlich als auch weiblich.
Ich würde mich also mit ihr hinsetzen und ihr erzählen, wie es bei mir war. Das erste Mal mit 15, danach lange Zeit Schmerzen beim GV. Nicht um ihr Angst zu machen (daher mit genügend Vorsicht ausgedrückt), sondern um ihr klar zu machen, dass man reif genug sein muss, um auch mit dem Partner gute, produktive Gespräche über Sex führen zu können.
Nachdem sie dadurch wahrscheinlich vor Scham im Erdboden versunken ist, würde ich sie dennoch kurz fragen wollen, wie sie nun dazu denkt.
So, wenn sie also einsieht, dass es eventuell Sinn macht noch etwas zu warten, dann:

. Wenn nicht, dann würde ich ihr denke ich erstmal die Pille verschreiben lassen, mit dem Hinweis außerdem Kondome zu benutzen (wg. sexuell übertragbarer Krankheiten). Aber ich finde, diese Notwendigkeit der Bevormundung (und auch das Gefühl dass ich jetzt habe, dass es wirklich notwendig wäre), in einer eigentlich so persönlichen Sache, zeigt mir, dass ich das echt für zu früh empfinde!
Wenn meine Tochter älter wär bei ihrem ersten Freund, also um die 16, würde ich sie darauf hinweisen was für Möglichkeiten es gibt, die jeweiligen Risiken und Vorteile besprechen. Danach finde ich, ist es ihre Entscheidung, denn es ist ihr Körper und ihr Leben.
Wenn sie NFP versuchen wollen würde, würde ich sie gerne unterstützen, wenn sie das möchte. Wenn sie die Pille verschrieben kriegen möchte, dann soll sie das tun, aber sich über die Nebenwirkungen weit genug im Klaren sein. Des Weiteren würde ich sie auch mit 16 dazu anhalten immer Kondome als doppelten Boden zu nutzen.