Der Aspekt des Umweltschutzes ist mir beim Thema Verhütung nicht ganz unwichtig. Etinylestradiol (ist in fast allen Pillen) kann sehr schwer abgebaut werden. Gesundheitsschäden bei Wassertieren und Männern und Jungen sind immer wieder im Gespräch. So sehr mich die Vermarktung der Pillen mit naturidentischem Östrogen nervt, ich muss ihnen zugute halten, dass die Umwelt zumindest ein bisschen geschont wird.Natürlich belastet das immer noch die Umwelt, die Abbauzeit ist aber wesentlich überschaubarer.
NFP ist da für mich unschlagbar. Abgesehen von Herstellung und Entsorgung von Thermometern und Literatur entsteht keine Belastung für die Umwelt. (Außer natürlich der Stromverbrauch wenn man ständig im Forum ist

)
Ich finde es schlimm, dass "Öko" negativ besetzt ist. Man kann doch nicht die Augen davor verschließen, dass Resourcen verschwendet werden, unnötiger Müll entsteht und andere vermeidbare Belastungen.
Es gibt sicher die Fanatischen "Ökos" mit denen man nicht vernünftig reden kann. Aber ein vernünftiger Umgang mit der Umwelt ist doch etwas über das sich jeder Gedanken machen sollte.
Manchmal habe ich das Gefühl, wenn man natürlich verhütet und dazu steht, wird man gerne auch in den anderen Bereichen belächelt.
Öko=Spinner

Diese Haltung nervt mich furchtbar. Manchmal stört es mich sehr, dass NFP als Teil eines Lebensstils und nicht als neutrale Verhütungsmethode angesehen wird. Ständig ist die Verbindung zur katholischen Kirche und zum Umweltschutz da. Aber nicht im positiven Sinn.
Zum einen finde ich es schade, dass so viele den Aspekt nicht ernst nehmen können, dass NFP für viele die Vermeidung moralischer Konflikte bedeutet, genauso wie die Tatsache, dass die Umwelt und der Geldbeutel der Anwenderin geschont werden.
Natürliche Methoden (wenn auch nicht "unsere" NFP) sind in vielen Ländern die einzige sinnvolle Möglichkeit zur Verhütung z.B. weil andere Methoden nicht erhältlich, oder zu teuer sind.
Ich finde es immer wieder traurig, wie viele Leute nur ihre Vorurteile pflegen.