Danke für den Link brighteyes!
Ich habe neulich auch nochmal gegoogelt, weil ich mir wegen meiner Krampfaderbelastung Gedanken mache (Oma + Mama haben Krampfadern, ich habe auch schon deutlich sichtbare Adern + Besenreiser und durch die erbliche Belastung dann wohl auch eine Krampfaderneigung...). Dazu kommt, dass ich seit etwa einem Monat ab und zu Schmerzen in der Kniekehle + Wade habe, wo auch meine großen Adern sitzen. Meine FA meinte, dass ich durch die Krampfaderneigung ein erhöhtes Thromboserisiko hätte, aber in meinem Fall würde sie mir dennoch zur Pille raten, eben wegen der Endometriose. Nun habe ich mir auch eine Packung Visanne (nur 2mg Dienogest, ohne Östrogen) verschreiben lassen, da wäre das Thromboserisiko zwar nicht komplett weg, aber geringer als mit Östrogenhaltigen Präparaten. Aber da gibt es so viele Horrorgeschichten bezüglich Depressionen, Schmierblutungen und Stimmungsschwankungen
Was ich noch gefunden hatte bzgl. Pille und Thrombose:
Zitat:
Aber zu Ihrer Beruhigung - absolut gesehen ist das Risiko laut zahlreichen Studien als extrem gering einzuschätzen: Von 10.000 Frauen ohne Pilleneinname im Alter von 15-49 erkranken in einem Jahr (=10.000 "Frauenjahre") pro Jahr ca. 3 an einer Thrombose, im Falle einer Einnahme von marktüblichen Pillen der neuesten Generation kommt es zu ca.6 Thrmobosen auf 10.000 Frauenjahre (Lidegaard Ø, Løkkegaard E, Svendsen AL, Agger C.: "Hormonal contraception and risk of venous thromboembolism: national follow-up study.", BMJ. 2009 Aug 13;339:b2890. doi: 10.1136/bmj.b2890)
und:
Zitat:
Nun könnte man ganz dramatisch sagen, dass das Risiko mit Pilleneinnahme ca. doppelt oder dreimal so hoch ist. Tatsächlich bleibt das Thromboserisiko aber extrem gering, da es in absoluten Zahlen ausgedrückt nur zu ca. 3 Thrombosefällen mehr auf 10.000 Frauenjahre kommt(von ca. 3 auf ca. 6 Fälle, Studien, die gezielt Anwenderinnen beobachteten, die Pillen mit dem Aida-Wirkstoff Drospirenon enthalten, beobachteten ca. 9 Fälle auf 10.000 Frauenjahre, siehe Lidegaard Ø, Løkkegaard E, Svendsen AL, Agger C.: "Hormonal contraception and risk of venous thromboembolism: national follow-up study.", BMJ. 2009 Aug 13;339:b2890. doi: 10.1136/bmj.b2890., also ca. sechs Fälle mehr, bei Bedarf können wir weitere Studien nennen, das Thema Pille und Thromboserisiko ist sehr gut erforscht und eigentlich ein alter Hut). Diese absoluten Zahlen hören sich natürlich viel weniger dramatisch an, daher nutzen Reporter gern die relativen Risiken, die so schöne Aussagen erlauben wie "doppelt so hohes Risiko".
Quelle:
http://www.cyberdoktor.de/cgi-bin/wwwth ... &view=&sb=Ich schwanke nun also noch: weiter die Maxim nehmen (Thromboserisiko höher) oder auf die Visanne wechseln (Depressionsrisiko hoch und Gefahr von schmerzhaften Zwischenblutungen sehr hoch)
