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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 21. September 2012 23:05 
Bei mir ist die letzte Einnahme nun aber schon über 1,5 Jahre zurück. Gut, dann habe ich bis letzte Woche konsequent die Pille genommen. Vielleicht reguliert es sich ja nun von selbst. Wäre ja schön ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 21. September 2012 23:07 
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hat sich gut eingelebt

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@LaCaninchen falls es dich noch nachträglich interessiert:
http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Depression/Therapie/Depression-Antidepressiva-604.html
hier ist ein Artikel mit alle möglichen Wirkstoffen, die jeweils gleich verlinkt sind, vielleicht erkennst du die wieder, die du mal genommen hast, wenn du den Namen liest :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 21. September 2012 23:33 
Danke dir!! Unter was wäre das mit der Unfruchtbarkeit denn zu finden? So deklariert steht es nämlich bei überhaupt keinem Antidepressivum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 21. September 2012 23:56 
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hat sich gut eingelebt

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also ich finde bei meinem ehemaligen AD bei den Nebenwirkungen etwas zu "abnorme oder schmerzhafte Menstruationsblutungen" (häufig), "Blutungen in Gebärmutter" (selten), "azyklische Blutungen aus der Gebärmutter (Metrorrhagie)" (Häufigkeit nicht bekannt), was so im weitesten Sinne mit dem Zyklus zusammenhängt, aber das bezieht sich ja eigentlich alles auf den Zeitraum der Einnahme ..., zum Thema Unfruchtbarkeit habe ich nichts gefunden

edit:
LaCaninchen hat geschrieben:
Apropos Antidepressiva: hält jemand Auswirkungen auf den Zyklus für wahrscheinlich?

hab gerade nochmal nachgelesen, du wolltest ja ganz allgemein etwas zu Auswirkungen auf den Zyklus wissen, das wäre dann mit den oben genannten Punkten ja schon gegeben. Ich denke aber wenn jetzt die Einnahme der AD schon so lange her ist sind mögliche Auswirkungen auf den Zyklus im Moment eher von der Pille zu vermuten als von den AD *kopfkratz*
wenn du dir meine Zyklen mal anschaust kannst du gut erkennen, dass es eine ganze Weile gedauert hat, bis sich der Zyklus nach der Pille wieder erholt hat (wie bei vielen anderen pp-Mädels hier auch), da hilft wohl nur etwas Geduld *knuddel*
*daumendrücken* , dass es sich bald einpendelt :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 22. September 2012 14:09 
Naja, dann will ich mal hoffen, dass es sich trotz (angeblichen) PCO Syndrom doch noch wieder einoendelt. Die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 22. September 2012 18:49 
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hat sich gut eingelebt

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wird langsam OT hier, nur kurz noch zur Beruhigung:
mein FA hat mir im ersten Zyklus pp gesagt ich hätte wohl Zyklusstörungen (weil ich schon an ZT 70 war) und wenn ich dann mal schwanger werden wollen würde irgendwann, müsste man eben künstlich einen Einsprung auslösen ...
ich war völlig vor den Kopf gestoßen und ziemlich down, aber mittlerweile, 1 Jahr später sehen die Zyklen schon besser aus, sie sind zwar nicht bilderbuchmäßig 28 Tage wie mit der Pille ;-) , aber man erkennt Eisprünge, also es braucht einfach manchmal ein bisschen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 22. September 2012 19:26 
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Hochlagenjunkie

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kann jemand über eigene Erfahrungen von Auswirkungen von ADs auf den Zyklus berichten, ohne gleichzeitige Pilleneinnahme? Würde mich interessieren, da ich PMS habe und ich auf Internetseiten immer öfter lese, dass die Einnahme von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern nur in der 2. Zyklusphase das Mittel der Wahl sei. Das sind doch ADs, wenn ich mich nicht irre? Falls das zu OT ist, könnten die Mods die Fragestellung vll. in einen passenderen thread verschieben, wo schon was dazu geschrieben wurde? Danke :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 22. September 2012 23:41 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 15. Juni 2011 10:13
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Nun ja, s.o. ;-)
Es ist aber vermutlich schwer, derartige individuelle Beobachtungen zu verallgemeinern und sich daraufhin pro/contra AD zu entscheiden.
Was sowohl bei mir als auch bei vielen Bekannten ( *weiblich* + *mann* ) vorkam, war der Libidoverlust unter vielen ADs.
Klar, auch wieder individuell, aber das kann unter Umständen als schwerwiegender empfunden werden als eine ungewöhnliche Menstruation etc.
Ich bin aber nicht sicher, ob das direkt mit einem veränderten Hormonhaushalt in Zusammenhang stehen könnte oder eher auf eine Affektabflachung zu schieben ist. *kopfkratz*
Dieser Libidoverlust kann u.U. auch noch eine Weile anhalten, was für mich als Laien stark für einen Eingriff in den Hormonhaushalt klingt, während die Affektabflachung i.d.R. schnell wieder verschwindet.

Zur Nachwirkung kann ich - abgesehen von der Libido - schlecht was sagen.
Ich habe nach Absetzen der ADs noch eine Weile unregelmäßige Zyklen gehabt, das kann aber auch mit meinem starken Gewichtsverlust in dieser Zeit in Zusammenhang stehen.
(Pille habe ich nie genommen.)


Um halbwegs noch was zum eigentlichen Thema beizutragen:
Es deckt sich mit meiner persönlichen Erfahrung und der meiner Bekannten, dass die meisten neueren ADs gegen viele Formen der Depression nicht wirklich viel bringen bzw. dass die Nebenwirkungen die Vorteile überwiegen.
Statistisch relevant ist mein Bekanntenkreis zwar nicht, es hat mich aber schon immer gewundert, dass es doch etliche Menschen gibt, die mit ihren ADs "nicht zurecht kommen" und die letztlich ganz absetzen, während Viele von ihren Ärzten gesagt bekommen haben, man müsse nur das richtige AD für sie finden.
Dass diese Medikamente bei manchen Menschen/Störungen einfach nicht allzu nützlich sind, schien und scheint nicht immer präsent zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 23. September 2012 14:00 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 17. Januar 2009 01:26
Beiträge: 542
cookie hat geschrieben:
Nun ja, s.o. ;-)
Es ist aber vermutlich schwer, derartige individuelle Beobachtungen zu verallgemeinern und sich daraufhin pro/contra AD zu entscheiden.
danke cookie, erst mal für deine ausführliche Antwort. Nebenwirkungen sind immer individuell, das trifft ja auf alle Medikamente zu. Es ist mir dennoch ein Anliegen, mich darüber mit anderen auszutauschen, denn nur so werden Risiken, die die Pharmaindustrie den Konsumenten verschweigt, bekannt. Dank moderner Kommunikationsmedien haben wir heute auch die technischen Möglichkeiten, das Wissensmonopol der Ärzte und Pharmabranche ein Stück weit aufzubrechen. Ich bin durch meine Antibabypillenerfahrung leider ein total gebranntes Kind. Ich hatte sehr starke Nebenwirkungen, die in den Beipackzetteln nur unter Ferner liefen und nur andeutungsweise beschrieben wurden. Einzelheiten stehen bis heute nicht drin, und diese Pille wird nach wie vor verschrieben.
Seit dieser Erfahrung neige ich eher dazu, über Medikamente erst mal so viel wie möglich parallel und zusätzlich zu den offiziellen Angaben herauszubekommen. Meine Erfahrung mit der Antibabypille war ebenfall sehr individuell, auch hier im Forum ist mir noch keine Frau begegnet, die mit derselben Pille ebenso schwere Nebenwirkungen bekam wie ich, daher schenke ich Berichten über "individuelle Nebenwirkungen" ganz besondere Beachtung ;-) .
cookie hat geschrieben:
Was sowohl bei mir als auch bei vielen Bekannten ( *weiblich* + *mann* ) vorkam, war der Libidoverlust unter vielen ADs.
Klar, auch wieder individuell, aber das kann unter Umständen als schwerwiegender empfunden werden als eine ungewöhnliche Menstruation etc.
Ich bin aber nicht sicher, ob das direkt mit einem veränderten Hormonhaushalt in Zusammenhang stehen könnte oder eher auf eine Affektabflachung zu schieben ist. *kopfkratz*
...
Statistisch relevant ist mein Bekanntenkreis zwar nicht, es hat mich aber schon immer gewundert, dass es doch etliche Menschen gibt, die mit ihren ADs "nicht zurecht kommen" und die letztlich ganz absetzen, während Viele von ihren Ärzten gesagt bekommen haben, man müsse nur das richtige AD für sie finden.
Dass diese Medikamente bei manchen Menschen/Störungen einfach nicht allzu nützlich sind, schien und scheint nicht immer präsent zu sein.
Affektabflachung habe ich bei einer Bekannten beobachtet, die ADs nimmt, man hat irgendwie den Eindruck, dass sie nichts wirklich erschüttern kann. Ihr wurden ADs gegen Schizophrenie verschrieben, die sie mit Anfang 40 bekam. In Bezug auf ihre Erkrankung spricht sie sehr gut darauf an, allerdings möchte ich ihre Nebenwirkungen auch nicht geschenkt bekommen, sie hat nebenbei noch 20 Kilo zugenommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 1. Oktober 2012 21:42 
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NFP-Gräfin

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cookie hat geschrieben:
Dieser Libidoverlust kann u.U. auch noch eine Weile anhalten, was für mich als Laien stark für einen Eingriff in den Hormonhaushalt klingt, während die Affektabflachung i.d.R. schnell wieder verschwindet.

Ich nahm Fluoxetin, das hat (gem. Psychiaterin) eine ziemlich lange Halbwertszeit, was auch erklärt, wieso die Libido nicht so schnell wieder zurück kam. Mein Zyklus lief ganz normal weiter, gemessen habe ich aber nicht weder direkt vor noch während noch nach der AD-Einnahme und es auch zu kurz eingenommen als dass es repräsentativ wäre.

Egal, was man von Antidepressiva hält, muss man auch beachten, dass manche Leute lange, bevor die Wirkung effektiv eintreten soll, schon wieder absetzen. Wenn man ein Medi 2 Mt. nehmen soll und es nach 1 Mt. absetzt wegen Nebenwirkungen oder weil es "nicht wirkt auf die Stimmung", kann man natürlich nicht viel zur Wirkung sagen. (Ich habe auch "zu früh" abgesetzt wg. der gravierenden NW, aber somit kann ich nichts über die Wirksamkeit des Medis auf die Stimmung sagen.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 2. Oktober 2012 00:03 
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Hochlagenjunkie

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SarahLou, was waren das denn für Nebenwirkungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
BeitragVerfasst: 2. Oktober 2012 08:16 
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NFP-Gräfin

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Kompletter Libidoverlust innert kürzester Zeit (ich konnte mich kaum mehr daran erinnern, dass/wieso Sex Spass macht) plus Appetitlosigkeit (ungünstig bei meinem Gewicht, das eh immer am unteren Rand ist).

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