Hm, ja meine Mutter hat das früher auch so gemacht. Bei ihr ist alles gut gegangen, es wäre aber auch kein Drama gewesen, wenn es nicht gut gegangen wäre. Ich würde mich nicht verunsichern lassen, denn unsicher ist es ja wirklich nur, wenn die Kurve nicht vernünftig auswertbar ist (mäh, das ist bei mir grad DAUERND so

blöder unsteter Lebenswandel...) und man's trotzdem versucht. Oder wenn man sich halt nicht an die Regeln hält und das ist ja ebenso als würde man einfach mal einen Tag die Pille weglassen und sich dann wundern, wenn man schwanger wird. Ich erzähl das auch meinen Freundinnnen, und wenn sie sagen, Ihnen wär das viel zu unsicher, zuck ich nur mit den Schultern. Ich habe dafür auch schon anderen damit einen Gefallen getan, dass ich es ihnen erzählt hab, die machen das jetzt auch.
Tatsächlich finde ich das sogar in manchen Bereichen sogar sicherer als die Pille, weil man immer VOR dem GV weiß, wie unsicher das denn jetzt grad ist (zumindest, wenn man sich am Anfang nicht frei gibt). Wenn bei der Pille ein Anwendungsfehler passiert, sind die letzten fünf Tage DAVOR ja eigentlich nicht mehr sicher und die kann man schlecht rückgängig machen. Das wissen viele Pillenbenutzerinnen übrigens gar nicht.
Das einzige, was ein bißchen doof ist, ist, dass ich es noch nie geschafft habe, mir in der fruchtbaren Zeit den GV ganz zu verbieten

, das heißt wir verhüten mit Kondom. Und das ist dann natürlich nur so sicher, wie Kondome halt sicher sind...
Ich sollte vielleicht zu meiner Mutter sagen, dass sie vielleicht nicht direkt paranoid ist, ihr das aber doch seeeehr unrecht wäre, wenn auch noch ihr drittes Kind einen problematischen Vater/Mutter zu ihrem Kind hat (bei denen es ungeplant passiert ist: die haben NICHT NFP gemacht!)

Aber sie hat großes Vertrauen zu dieser Methode und offensichtlich großes Vertrauen zu mir, dass ich es richtig mache.
Lass dich nicht verunsichern!
Liebe Grüße!
Pims