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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:24 
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Moderatorin

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Marit hat geschrieben:
Ich hätte von mir aus jetzt nicht unbedingt das Wort "unzivilisiert" verwendet, schon allein, weil er sehr unscharf ist.

Und auf nichts anderes wollte ich hinweisen. *nixweiss* Ich habe mich ja auch gezielt und bewusst an die Leute gewandt, die Wörter dieser Art benutzt haben. Wenn du das nicht tust, dann musst du dich doch auch gar nicht weiter angesprochen fühlen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum du dich so daran festhältst. Es ging doch überhaupt nicht darum, ob diese Schlussfolgerungen zu Recht oder Unrecht geschehen, es ging nicht darum, ob der Mensch zum Fleischessen gemacht ist, es ging nicht einmal darum, Fleisch essen und Beschneidungen zu vergleichen. Sondern ich habe Parallelen zwischen den Debatten an sich und den Argumentationsweisen innerhalb dieser gezogen. Zu den Inhalten, die da verhandelt werden, habe ich mich überhaupt nicht geäußert und das auch nicht vor. Und ich glaube auch nicht, dass ich mich so missverständlich ausgedrückt habe, da zumindest zwei der Angesprochenen ohne Probleme verstanden haben, worauf ich hinaus möchte.

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:32 
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NFP-Gräfin

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@Hörstkvinna, ich verstehe jetzt nicht dein herumreiten auf dem Wort zivilisiert.
Es kommt mir wie eine Ablenkung vom urspünglichen Thema vor.


@Alle,
Es gibt auch ein mögliches wirtschaftliches Interesse an Vorhäuten von Kindern unter 4 Jahren.

In Deutschland

Mein Sohn hat mir erzählt, dass in den USA aus den Kindervorhäuten eine Art Wundverband(Bandage) entwickelt wird. habe allerdings keine Quelle dafür, halte es aber für möglich. In den USA fallen ja viele Vorhäute an(erschreckenderweise).

Das ist ein weites Feld und ich persönlich finde es wirklich wichtig, frei darüber sprechen zu können.
Die Mädchenbeschneidung ist schon vielen bekannt, aber das drumherum der Jungenbeschneidung und deren Bagetellisierung leider nicht.
Ich hätte mich vielleicht auch nicht damit beschäftigt, wenn nicht mein Sohn diesen Schaden hätte(Ärztefehler).
Wenn eine ursprünglich bedeckte Schleimhaut dauerhaft freigelegt wird, ist dies eben kein Eingriff ohne Folge für die Betroffenen.

Ich finde, es gibt Angelegenheiten, wo keine Toleranz (auch gegenüber Angehörigen anderer Weltanschauung) angebracht ist.
Vorhautrekonstruktion als Kind Beschnittener ist eben nicht so selten, man kann googeln. Wobei dies teuer und mit unsicherm Erfolgsaussichten ist.

LG

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:50 
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Moderatorin

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Tuscany hat geschrieben:
@Hörstkvinna, ich verstehe jetzt nicht dein herumreiten auf dem Wort zivilisiert.
Es kommt mir wie eine Ablenkung vom urspünglichen Thema vor.

*nixweiss* Für mich hatte sich das mit deiner und estreyas Antwort erledigt. Da ich aber anscheinend von mindestens einer Person hier falsch verstanden wurde und werde, möchte ich darauf gerne antworten. Wenn du das als Ablenkung empfindest, tut mit das leid, aber du wirst sicher verstehen, dass ich ein in meinen Augen grundlegendes Missverständnis meines Postings nicht stehen lassen will. Ich meine auch zu wissen, dass du da ähnlich bist ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:52 
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NFP-Gräfin

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Okay, hörstkvinna. verstehe jetzt besser *zustimm* .
Wobei ich gerne am Thema bleiben würde, weil ich es sehr wichtig finde.

LG

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 21:03 
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NFP-Gräfin

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Bundestagspetition zu Beschneidungen

Hier wird eine Petition vorbereitet.

habe mich mal bißchen mit dem ritual beschäftigt.

Hier eine Seite eines jüdischen Beschneiders, die Kinder werden in der Regel ohne Narkose operiert.

Teilweise wird den Säuglingen nach der OP vom Mohel mit dem Mund Blut vom blutigen, gerade enthäutetem Penis abgesaugt, dies Verfahren geriet aber(vor allem in den USA in Kritik, weil es zu gefährlichen Infektionen führen kann(Herpes, HIV).

Hier ein paar Googel links,



hier z.B

sorry, mich nimmt das zu s ehr mit, als das ich da noch länger forschen kann.

Die Beschäftigung mit den Vorgehensweisen und Hintergründen der Beschneidung bei Juden(bei Moslems habe ich jetzt noch nicht so gelesen) führt nicht dazu, dass ich das tolerieren oder gar verstehen kann.

Ich finde das einfach nur schlimm und schlimmer. Wir tolerieren auch nicht die Steinigung, die in den jüdischen Schriften für diverse Vergehen gefordert ist, soetwas ist einfach nur überlebt....Und paßt nicht in eine Welt mit Menschenrechten

LG Tuscany

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 22:49 
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Kurven-Rätslerin

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Tuscany hat geschrieben:
Und Sicht eines jüdischen Vaters hier.



Ein sehr schöner Text! *daumenhoch* Danke Tuscany ich finde dieser Text birgt eine Hoffnung, das so manch ein jüdisches Elternteil sich wirklich Gedanken macht. Nehmt euch mal wirklich die Zeit und lest, der Text ist lang aber wirkllich gut.

LG pappy

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Papillon ist Patin von Arinas kleinem Prinzchen und Danys kleinen Wonneproppen.
Meine Chaosbande C. 01´2002; B. 06´2003; Krümelchen 07´2011; Bruchpilot 03'2014 und Mika 9.10.2015


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 22:52 
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Moderatorin

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Aha. Und die, die ihre Kinder beschneiden lassen, machen sich keine Gedanken?

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 07:06 
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NFP-Gräfin

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Ich meine, dass jene, die ihre Kinder beschneiden lassen, vielleicht relevante Informationen nicht haben.
Die Bewegung, die gegen Mädchenbeschneidung wirkt, arbeitet ja auch mit Aufklärun(z. Teil auch Modelle beschnittener und unbeschnittener Genitale). Ich habe Texte gelesen, dass betroffenen Frauen gar nicht klar war, dass es Frauen git, die nicht beschnitten sind und gesellschaftlich akzeptiert, bzw. denen es nicht klar war, was sie da machen mit ihren Töchtern.
Ähnlich könnte es bei der Jungenbeschneidung sein.

Aufklärung ist da ein wichtiger Punkt!

Ich kann mir vorstellen, dass es eine Bewältigungsstrategie Betroffener(von genitalverstümmelung) ist, viel zu verdrängen.
Dem eigenen Kind eine solche Verstümmelung zu verursachen, kann meiner Meinung nach ohne Verdrängung nicht wirklich funktionieren. Sich den eigenen verlust und den droghenden des Kindes bewußt zu machen ist ja ein schwieriger , vor allem schmerzhafter Prozeß der eben die Täterschaft bzw. Mitwirkung der eigenen Eltern beinhaltet.
Da ist es sicher erst mal einfach, Gras drüber gewachsen zu lassen.

Im Töchterthread kann man lesen, wie schwierig es ist und wie lange es dauert, das was an Verletzenden von den eigenen Eltern kommt zu verstehen und zu verarbeiten.

In der Vergangenheit war das ja auch nicht so im offentlichen Bewußtsein, wie verletzend Eltern an ihren Kindern handeln können(die doch nur das "Beste" wollen).

LG

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 08:37 
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NFP-Gräfin

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Ja, Tuscany, ich denke auch, dass da viel "mir hat es auch nicht geschadet" drin steckt, wobei sich vermutlich viele einfach nicht eingestehen können/wollen, dass es ihnen eben doch geschadet hat.

Bei dem Artikel von dem Vater muss man aber natürlich schon betonen, dass er sein Judentum ansonsten offenbar nicht allzu streng sieht. Was man aber eben trotzdem sieht, ist, dass diese Beschneidung auch für Juden, die sonst recht großzügig mit der Auslegung von Vorschriften sind, etwas Wichtiges ist und es erhebliche Anstrengungen erfordert, sich von diesem Brauch/Symbol zu trennen. Wenn das schon für jemanden, der eher großzügig in diesen Punkten ist, so schwierig ist, wie schwer ist das dann erst für strenggläubige Juden? Und auch dieser Vater hat ja den Reflex, sich in seinem Glauben unterdrückt zu fühlen, erst überwinden müssen.

Ich denke, man muss da schon sehr deutlich kommunizieren, dass es nicht um die Unterdrückung/Assimilation von Juden geht. Und das ist sicherlich ein schwieriges Unterfangen. Wichtig wäre es da, möglichst früh angesehene Juden ins Boot zu holen, die diese Position vertreten. Wenn das wirklich gar nicht möglich wäre, würde ich vermutlich eine ähnliche Lösung wählen wie bei der Abtreibung: Verboten, bleibt aber unter gewissen Umständen straffrei. Z.B. in diesem Fall eine sorgfältige Aufklärung über Risiken und Folgen einer Beschneidung, unterschiedliche Erfahrungen damit etc. durch einen anderen Arzt als den, der die Beschneidung durchführt o.ä.
Evtl. kann man dadurch eine Entwicklung in die - aus meiner Sicht - richtige Richtung unterstützen.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 08:38 
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Kurven-Rätslerin

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Ärzte warten eindeutige Rechtssprechung ab

Hieraus:
Zitat:
Die frühere SPD-Islambeauftragte Lale Akgün sieht dagegen keine gewaltige Auswirkung. „Die meisten Familien fahren für den Eingriff sowieso in den Sommerferien in die Türkei und feiern den Ritus dort.“ Sie hält die Tradition für nicht zeitgemäß. „Die Beschneidung ist eine Sitte, die auch etwas Machohaftes hat. Mann-Werden unter Schmerzen. Wir sollten das Urteil als Chance nutzen und reflektieren, was wir den Jungen antun. In der Türkei gibt in intellektuellen Kreisen längst die Debatte, die Jungen nicht mehr zu beschneiden.“


*zustimm*
Je mehr Menschen aus den eigenen Reihen besonnen reagieren desto größer ist die Chance dass sich etwas bewegt.

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Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 08:40 
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wohnt hier

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Fluffi hat geschrieben:
Ärzte warten eindeutige Rechtssprechung ab

Hieraus:
Zitat:
Die frühere SPD-Islambeauftragte Lale Akgün sieht dagegen keine gewaltige Auswirkung. „Die meisten Familien fahren für den Eingriff sowieso in den Sommerferien in die Türkei und feiern den Ritus dort.“ Sie hält die Tradition für nicht zeitgemäß. „Die Beschneidung ist eine Sitte, die auch etwas Machohaftes hat. Mann-Werden unter Schmerzen. Wir sollten das Urteil als Chance nutzen und reflektieren, was wir den Jungen antun. In der Türkei gibt in intellektuellen Kreisen längst die Debatte, die Jungen nicht mehr zu beschneiden.“


*zustimm*
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Ganz genau, das ist der Weg! *zustimm*


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 08:47 
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NFP-Gräfin

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Ich denke, dass Einiges in Bewegung gerät, und es vor allem auch Eltern,
welche sich eher dem Druck von außen beugten, als selbst dahinter zu stehen,
leichter macht, ihre Kinder intakt zu lassen.

Es ist gut, wenn die Tabuthemen nach und nach ans Licht kommen und frei angesprochen werden können.

Allgemein gedacht:
Wer ist es denn, der sich über Einmischung in innere Angelegenheiten(und damit Machtverlust) lauthals echaufiert.
Man schaue mal in die Welt und in die Geschichte und schlußfolgere.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 23. Juli 2012 11:22 
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Kurven-Rätslerin

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Im neuen Spiegel gibt es eine Pro/Contra Gegenüberstellung von einem Beschneidungsgegner (Kinderchirurg der Uni München- nebenbei gesagt Katholik) und Herrn Matussek. Lesenswert. Leider gibts da noch keinen Link hin- das gibts noch nicht im Netz, zu neu.

Hieraus ist zu entnehmen:
Bei der Beschneidung von Neugeborenen muss in ca. 30 % der Fälle mit Komplikationen zu rechnen sein in Form von Harnröhrenöffnungen die erneut OP´s nach sich ziehen. Gerade bei Säuglingen ist die Komplikationsrate am höchsten.

Die Argumentation von Herrn Matussek ist dagegen recht schwachbrüstig. Da wird die Beschneidung mit einer Impfung verglichen. Für mich kam das ziemlich dünn und peinlich rüber.

Ich denke durch Aufklärung und Fakten kommt man hier am weitesten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 01:47 
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NFP-Gräfin

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Hallo, hier kann eine Petition unterschrieben werden.

Petition Bundestag

hier noch eine:

Avaaz

[urlhttp://change.org/beschneidungsmoratorium]Hier noch Hintergrundinformationen.[/url]

Hier können wir etwas tun für Kinderrechte. Denn wenn es erlaubt wird, Ausnahmen zu machen bei den Persönlichkeitsrechten wo könnte das enden?



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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 02:16 
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NFP-Gräfin

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Hier noch ein Video, was zeigt, worum es hier u.a.geht.

Achtung: Es wird die Beschneidung eines Säuglings in Nahaufnahme gezeigt (vermutlich ohne Betäubung). Wer sich das nicht ansehen möchte, sollte den folgenden Link nicht anklicken.

Routinemäßige Beschneidung eine Säuglings

Achtung, der oft so genannte "kleine ungefährliche Eingriff" kann eventuell verstören, ich habs nicht anzusehen vermocht.

LG

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Zuletzt geändert von akelei am 22. August 2012 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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