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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 20. Juli 2012 17:22 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
Ach, mir reicht es ja schon, zu akzeptieren, dass es auch andere Standpunkte gibt und dass die nicht falsch sein müssen, nur weil es nicht meine sind. Dafür muss ich meinen ja nichtmal aufgeben ;-)

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 20. Juli 2012 17:36 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
höstkvinna, ich bin auch Fleischesserin, aber ich finde diese Ansicht, die du geschrieben hast durchaus nachdenkenswert. Ich denke, wenn es einen gesetzlichen Beschluss gäbe, der den Genuss von Fleisch aus objektiv nachvollziehbaren Gründen (die es ja bereits zu Hauf gibt) verbieten würde, könnte ich mich damit arrangieren. Das war schon immer so wäre auch hier ein Argument der Dummen (warum esse ich selbst Fleisch? Aus reinen egoistischen Genussgründen - das kann man absartig und barbarisch finden, das finde ich o.k.). Und wenn es rein vegan/vegetarisch lebende Kulturen gäbe (das gibt es vermutlich auch), die mit schüttelndem Kopf die Deutschen betrachten würden und diese in der Hinsicht als rückständig empfinden würden, könnte ich das auch verstehen.

Ja, ich habe den Artikel von Akelei gelesen. Das war auch das Argument der Kanadieren neulich. Wir werden sehen, wie es letzlich ausgeht, ich finde, in dem Fall würde man den Eltern wesentlichzu viel Freiheit einräumen was die Eingriffe am Körper angeht.

Der Bundestag kann viel beschließen, aber das hat keine Rechtswirkung -das steht noch aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 21. Juli 2012 17:36 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 4146
Wohnort: Mittelfranken
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@Höstkvinna und Estreya,

ich sehe es ähnlich wie du Estreya, was den Fleischkonsum betrifft. Wäre er verboten, könnte ich leicht verzichten.
Leider bin ich ethisch noch nicht so weit entwickelt, das von mir aus zu tun. Und dies als unzivilisiert zu beschreiben, finde ich legitim.

http://www.pflegewiki.de/wiki/Komplikationen_der_BeschneidungHier noch ein paar infos zu Komplikationen8die den beschnittenen Kinder drohen), können sich diejenigen, die Beschneidungen nicht so kritisch sehen sich ja mal durchlesen und zu Gemüte Führen, dass dies mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit eintreffen kann bei der OP.

LG

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 10:03 
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Inventar

Registriert: 20. Oktober 2008 09:26
Beiträge: 2109
Wohnort: da, wo die Sonne aufgeht
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Die Seite ist von Beschneidungsgegnern und strotzt nebenbei vor Rechtschreibfehlern, das finde ich nicht sonderlich objektiv.

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Meine Seite Bild "Wer nicht tanzt, erkennt nicht, was sich begibt." ActJoh 95
Mit Töchterlein seit 04/15. Wieder freestylekurvend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 11:08 
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NFP-Gräfin

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Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Ich weiß nicht sternenstaub, willst du nur Seiten von Beschneidungsbefürwortern ohne Rechtschreibfehler für ein Gespräch berücksichtigen? Fotos sprechen auch ohne Rechtschreibung für sich.
Es ist doch wichtig, die Angelegenheit von allen seiten zu beleuchten, auch denen ,d ie uns unbehaglich sind.
Ich schreibe auch mit (derzeit vielen)Rechtschreibfehlern. Ist deswegen meine Meinung weniger wert?
Und nein, die Texte auf dieser Seite sind nicht von mir *lachen* .

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 12:04 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Ja, die berühmt - berüchtigten Fotos die auch z.B. in der Abtreibungsdebatte für nichts anderes als Polemik und Geschwurbel sorgen. Ich sehe davon ab solche Fotos zu verlinken oder in eine redlich geführte Debatte mit einzubinden.

Ich bin nach wie vor gegen Beschneidungen, wäre ich ein Befürworter würde mich die hier teilweise dargebotene Argumentation eher davon überzeugen dass ich auf gar keinen Fall von meiner Position abweiche.

Edith: Sowie es aussieht hat die Seite im Moment auch mal gerade keinen Inhalt- ich kann sie zumindest nicht mehr aufrufen.

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Wer in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt den anderen die ihre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 13:58 
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NFP-Gräfin

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Stimmt, die Seite ist verändert.
Sehr ähnliche Argumente ohne Fotos hier

Und Sicht eines jüdischen Vaters hier.


LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 14:14 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4146
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Hier noch ein offener Brief von Juriten und Medizinern an die Kanzlerin, welcher gestern erschien.
Ich würde den so auch unterschreiben. es ist mir als Mutter in D wichtig, dass Kindswohl hier immer an erster Stelle vor allen anderen Interessen steht. Denn wenn das an einer Stelle nicht so zutrifft, ist der ganze Kindswohlgedanke schnell auch woanders ausgehebelt.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 14:22 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 8. Dezember 2011 13:08
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NFP seit: 2001 (mit Pausen)
Fluffi hat geschrieben:
Edith: Sowie es aussieht hat die Seite im Moment auch mal gerade keinen Inhalt- ich kann sie zumindest nicht mehr aufrufen.

An dem Link hing aus Versehen noch ein "Hier", wenn man das weglöscht, kann man die Seite aufrufen:
http://www.pflegewiki.de/wiki/Komplikat ... schneidung

Ich habe mich schon immer gefragt, wie man direkt nach der Geburt bei einem Baby die Vorhaut wegschneiden kann (weil ja alles noch so winzig klein ist). Nachdem ich diese Bilder gesehen habe, ist mir echt schlecht geworden. Danke für den Link, Tuscany!


Zuletzt geändert von Mellyka am 22. Juli 2012 14:24, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 14:22 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. März 2008 20:37
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Ich denke nicht, dass man nur, weil es Eltern gibt, die erlaubter Weise ihre Kinder nicht impfen oder gegen besonders viele Krankheiten impfen etc., gleich davon ausgehen kann, dass dann auch Beschneidungen erlaubt sein müssen. Für mich gibt es da einen Unterschied.
Und es ist ja auch nicht so, dass Eltern immer allein über die medizinischen Eingriffe an ihrem Kind entscheiden dürfen. Wenn z.B. Zeugen Jehovas bestimmte Eingriffe an ihrem Kind ablehnen, kann die Zustimmung zu dem Eingriff auch durch ein Gericht ersetzt werden.
Für mich ist eine Beschneidung eine Verstümmelung. Für mich ist auch die Entfernung einer Gebärmutter aus medizinischen Gründen eine Verstümmelung oder die Entfernung der Mandeln oder des Wurmfortsatzes. Das alles sind Eingriffe, bei denen in die körperliche Integrität eines Menschen eingegriffen wird, und zwar in nicht unerheblicher Art und Weise. Natürlich gibt es klare medizinische Indikationen für solche Eingriffe, das ändert aber an meiner Sichtweise nichts. Eine medizinisch notwendige Verstümmelung (die ich selbstverständlich dann richtig finde) ist trotzdem eine Verstümmelung.
Und in meinen Augen ist so ein Eingriff auch nur aus klarer medizinischer Indikation gerechtfertigt. Auch eine OP zum Ohren anlegen ist für mich völlig undenkbar. Das ist reine Schönheitschirurgie und für mich ohne klare psychische Indikation indiskutabel. (Die psychische Gesundheit einer Person kann natürlich eine Indikation für schönheitschirurgische Eingriffe sein, das stelle ich überhaupt nicht in Frage.)

Und ich finde die Gegenüberstellung wir - die Juden sehr problematisch. Wenn sie hier leben, sind sie entweder Ausländer mit irgendeinem Aufenthaltsstatus oder Deutsche jüdischen Glaubens. In beiden Fällen sind sie aber Teil unserer Gesellschaft. Und wenn wir als Gesellschaft irgendein Gesetz haben, dann haben sich alle daran zu halten und niemand kann sich auf eine andere Volkszugehörigkeit herausreden.

Was den Vergleich mit dem Fleischkonsum angeht - da kann man auch schauen, wie Gebiss und Verdauungsorgane ausgelegt sind und dabei feststellen, dass Menschen Allesfresser sind. Fleischkonsum ist also biologisch vorgesehen - wenn auch nicht nötig. Eine Beschneidung ist aber nicht biologisch vorgesehen. Sie ist rein kulturell/religiös.

Meiner Meinung nach sollten Beschneidungen ohne medizinische Indikation verboten sein. Aber ich habe in solchen Dingen sowieso einen recht radikalen Standpunkt, indem ich auch Ohrlöcher bei Kindern als Körperverletzung ansehe etc.

Edit: Kann mir mal jemand verlinken, wo die WHO Beschneidungen allgemein empfiehlt? Ich finde nur Empfehlungen für Afrika südlich der Sahara, mithin Regionen, in denen HIV äußerst verbreitet sind, Kondome aber häufig nicht.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 14:37 
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Moderatorin

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Marit hat geschrieben:
Was den Vergleich mit dem Fleischkonsum angeht - da kann man auch schauen, wie Gebiss und Verdauungsorgane ausgelegt sind und dabei feststellen, dass Menschen Allesfresser sind. Fleischkonsum ist also biologisch vorgesehen - wenn auch nicht nötig.

Ich habe nicht mit Fleischkonsum verglichen, sondern den Umgang verschiedener Gruppen mit der ethischen Frage dahinter. Und: Gerade Gebiss und Verdauungsorgane sind Dinge, die von VegetarierInnen/VeganerInnen nur zu gerne als Beweis heran geführt werden, dass der Mensch eben kein Allesfresser ist. Ich will das hier sicher nicht diskutieren (und habe da auch keine Meinung zu), aber so eindeutig ist die Auslegung der biologischen Gegebenheiten eben doch nicht. Ähnlich wie bei der Beschneidungsdebatte, wo eben auch jede Seite die Fakten auf die ihr gewünschte Art und Weise interpretiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 14:41 
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die WHO empfiehlt Beschneidungen nicht allgemein, deshalb wirst Du auch keine Links diesbezüglich finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 15:46 
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NFP-Gräfin

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rbca hat geschrieben:
die WHO empfiehlt Beschneidungen nicht allgemein, deshalb wirst Du auch keine Links diesbezüglich finden.

Warum wird dann mit einer Empfehlung der WHO argumentiert, die es gar nicht gibt?

OT
@höstkvinna: Das menschliche Gebiss und die menschlichen Verdauungsorgane sind typisch für Allesfresser, das dürfte in der Biologie unumstritten sein. Auch Schimpansen z.B. sind Allesfresser (und jagen auch). Das bedeutet ja nicht, dass es nötig ist, Fleisch zu essen/fressen, sondern nur, dass der Körper auf die gemischte Ernährung eingerichtet ist. Gorillas z.B. sind auch Allesfresser, ernähren sich aber, soweit bekannt, nicht von Tieren (außer ein paar versehentlich mitgefressenen Insekten vielleicht). Mir ging es nur darum, dass ein Vergleich mit dem Verbot, Fleisch zu essen, extrem hinkt.
/OT

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Bei einer Beschneidung wird einem Jungen/Mann ein Teil des Körpers abgeschnitten, wie überflüssig einige diesen Teil auch finden mögen. Irgendwelche Teile vom Körper abzuschneiden oder sonstwie zu entfernen, ist für mich Verstümmelung und nur aus sorgfältig abgewogener medizinischer/psychischer Indikation verantwortbar oder eben als freie Entscheidung eines mündigen Erwachsenen.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:01 
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Es ging auch nicht um ein Verbot, Fleisch zu essen, Marit, wieso liest du Dinge in mein Posting, die da nicht stehen? Es ging mir ausschließlich darum, dass viele Vegetarierinnen und Veganerinnen sich als weitaus zivilisierter begreifen als Omnis und diese mit den gleichen Begriffen belegen und abwerten, mit denen hier die Tradition der Beschneidung bezeichnet wurde. Es ist reine Defintions- und Ansichtssache, was wir als zivilisiert, fortschrittlich und was als mittelalterlich oder gar barbarisch begreifen. Darauf wollte ich hinweisen (Tuscnay und estreya haben das zum Glück auch so verstanden, danke für die Antworten btw) und es war sicher nicht meine Intention, hier die menschliche Verdauung zu diskutieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beschneidungsdebatte
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 16:13 
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NFP-Gräfin

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höstkvinna, ich habe das durchaus verstanden, nur sehe ich nicht, dass beide Diskussionen irgendwie vergleichbar sind. Und ich halte Körperverletzung aus kulturellen/religiösen Gründen für unakzeptabel. Ich hätte von mir aus jetzt nicht unbedingt das Wort "unzivilisiert" verwendet, schon allein, weil er sehr unscharf ist. Fortschritt hat für mich aber schon etwas mit Grundrechten/Menschenrechten und deren Anerkennung zu tun, und das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist da ein wesentlicher Bestandteil. Von Fleischkonsum habe ich da dagegen noch nichts gefunden. Und deshalb schrieb ich eben auch, dass es biologisch zwar vorgesehen ist, dass der Mensch sich als Allesfresser ernährt (und auch vegan ernähren kann), dass aber Beschneidung biologisch nicht vorgesehen ist. Es verbietet sich daher mMn, in der gleichen Terminologie darüber zu sprechen.

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Marit hat einen Mann und 4 Kinder zwischen 27 und 17 sowie ein Enkelkind.


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