@fenchelkillerin
ja, ich würde auch erst mal abwarten, ob du noch "zykelst". Habe selbst auch erst mit 44 abgesetzt und bekam den ersten ES schon nach sieben Wochen. Habe fast vom ersten Tag ab Absetzen Temp gemessen und Mumu beobachtet. Ich war sehr neugierig zu erfahren, ob und wie das alles noch funktioniert.
Meine Zyklen haben sich inzwischen auf exakt 26 Tage eingependelt, bis auf zwei alle mit ES.
Das Vorhandensein von ES sehe ich jedoch nicht als Beweis, dass man noch nicht in den WJ ist. Lange vorher beginnt ja z.B. der Progesteronspiegel in der 2. ZH abzusinken.
In meinen letzten Pillenjahren schwitzte ich sehr stark, heute nur noch unter bestimmten Voraussetzungen (siehe weiter unten). Desweiteren hatte ich unter der Pille Extremschlafstörungen. Heute habe ich in der 2. ZH ebenfalls Schlafstörungen, ist aber alles nicht so schlimm wie unter der Pille. In der 1. ZH. leide ich dafür an einer regelrechten Schlafsucht

.
Ich würde einige Monate abwarten, um mir ein Urteil zu bilden, ob WJ oder "Pillen-Entzugserscheinungen". Der Körper benötigt einfach seine Zeit, um den ganzen Hormonsalat nach der Pille wieder in Ordnung zu bringen. (Und seinen eigenen Hormonsalat zu produzieren

, den Unterschied merkst du).
Wenn du deine Werte messen lassen willst, würde ich ebenfalls mind. 1 - 2 Zyklen abwarten. Möglicherweise bist du schon in der Postmenopause, dann erübrigt sich der Hormonstatus auch (korrigiert mich, falls das nicht zutrifft, ich sehe bei meinem jetzigen Wissensstand jedoch keine Notwendigkeit dafür, vll. gibt es ja doch Argumente dafür?).
A propos Schwitzen: ich habe beobachtet, dass ich verstärkt schwitze, wenn ich zuviel Sojaprodukte esse. Hilft also nicht bei allen gegen WJ-Beschwerden, den Hype um Soja als Mittel gg. WJ-Beschwerden kann ich daher nicht nachvollziehen.
Gegen die Beschwerden allgemein nehme ich Mönchspfeffer, damit muss man aber sehr gut umgehen können, die optimale Dosierung ist individuell sehr unterschiedlich und kann bei Überdosierung starke Nebenwirkungen hervorrufen. Ich nehme nach Bedarf 1/4 bis 1/2 der empfohlenen Dosierung. Möpf hilft auch nicht gegen alle Symptome, z.B. gegen Herzrasen hilft es bei mir überhaupt nicht. Das Herzrasen führe ich auf den für die Prämenopause typischen LH-Anstieg zurück. Herzrasen und LH-Peak hatte ich vor der Prämenopause ziemlich zeitgleich zum ES, daher meine Schlussfolgerung, jetzt ist es beinahe Dauerzustand und führt auch zu den Schlafstörungen. Desweiteren habe ich irgendwo gelesen, dass Mönchspfeffer keinen Effekt auf den LH-Spiegel hat. Das passt zu meiner Beobachtung, dass es gegen Herzrasen nicht hilft.
Hingegen hilft es z.B. sehr gut gegen Gereiztheit und was so alles damit zusammenhängt, das Ungenießbarsein für andere eben (eine meiner Kolleginnen
ist ungenießbar, aber ich würde ihr
niemals mein kleines Geheimnis verraten

).
Mit Progesteron habe ich auch mal experimentiert. Der Effekt war jedoch gleich Null, es führte nicht mal zu einem Temp.anstieg in der 2.ZH. Dafür begann ich während der Prog.einnahme irre zu schwitzen.