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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 01:40 
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Fingerwundschreiberin

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Also ich weiß nicht, klar, die Engländer können schon ganz gut Gas geben, aber die Aussage, dass die das im Suff nicht mehr hinkriegen find' ich schon ziemlich krass :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 11:53 
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Ist aber mein voelliger Ernst.
Auf den britischen Inseln geht das schon ne ganze Ecke mehr hardcore ab als bei uns - oder ich war zuhause einfach immer sehr behuetet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 14:11 
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Fingerwundschreiberin

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Ja, aber auch wenn man Gas gibt und vielleicht mal etwas zu viel trinkt, heißt das nicht automatisch, dass man dadurch die Verhütung nicht mehr auf die Reihe kriegt. Vor allem nicht, wenn davor die Aufklärung gut funktioniert, dann ist das denke ich einfach eher verinnerlicht, auch im Rauschzustand. Klar, Hemmungen sind dann sicher geringer und man macht mal was, was man nüchtern nicht machen würde, aber ich bin schon der Meinung, dass das nicht der eigentliche Grund für eine schlechte Aufklärung/Umsetzung der Aufklärung sein kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 15:49 
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Also......meinst du das im Ernst?! Warst du schonmal richtig besoffen? Warst du schonmal in den groesseren Staedten in GB nachts auf den Strassen unterwegs?
Und die trinken nicht "mal" und "etwas" zu viel.
Es ist normal, dass man sich dort an eine "gute" Partynacht nicht mehr erinnern kann. Vielleicht hat sich das Maedel auch uebergeben und kann sich nicht mehr dran erinnern.

Die Maedels und Jungs werden in der Schule mehrmals aufgeklaert.
Ich denke, da ist das soziale Umfeld wesentlich ausschalggebender.

Ich bleibe bei meiner Einschaetzung der Lage.
In GB kann man ja auch die normale Pille einfach so in der Apo kaufen, da verwundert es mich nicht, dass die Pille danach auch so erhaeltlich ist (ist das in Frankreich nicht genauso?). Jedenfalls, ist es doch eigentlich nur der naechste logische Schritt, dass wenn erkannt wird, dass zu bestimmten Zeiten die Rate der ungeplanten Schwangerschaften extrem ansteigt, man sowas wie die PD umwirbt. Es wird ja immer lieber am Sympthom herumgedoktort als an der Ursache!

Aber es wirkt ja offenbar nicht. Irgendwo muss es ja hapern. Die sind ja nicht alle "doof" im eigentlichen Sinne.

Persoenlich bin ich der Meinung, dass wenn sich die gesellschaftliche Einstellung zu Alkohol und Sex aendern taete, sich auch dieses Bild deutlich aendern wuerde. Ich glaube, das ganze Drama hat weniger mit Aufklaerung im sexuellen zu tun (die wissen schon, dass ungeschuetzter GV=Baby heissen kann), aber die Sache mit dem Alkohol ist ganz anders. Bei uns wuerden viele schon als Alkoholiker gelten, wo sie in GB als normal angesehen werden. Vor allem Teenager koennen sich da schwer behaupten. Man will ja cool sein und in der Clique akzeptiert werden...

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 16:55 
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Fingerwundschreiberin

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mauKatze hat geschrieben:
Also......meinst du das im Ernst?! Warst du schonmal richtig besoffen? Warst du schonmal in den groesseren Staedten in GB nachts auf den Strassen unterwegs?
Und die trinken nicht "mal" und "etwas" zu viel.
Es ist normal, dass man sich dort an eine "gute" Partynacht nicht mehr erinnern kann. Vielleicht hat sich das Maedel auch uebergeben und kann sich nicht mehr dran erinnern.


Klar meine ich das im Ernst, sonst würde ich es ja kaum schreiben ... und ja, ich war schon (mehrmals) richtig besoffen. Nicht, dass ich stolz drauf wäre, aber ich bin auch schon so ausgegangen, dass ich mich am nächsten Tag nicht mehr an alles erinnern konnte. Aber trotzdem, auch in diesen Nächten (wo ich durchaus auch mal was mit Männern hatte), habe ich keinen Scheiß gebaut. Gut, das mag auch viel mit Persönlichkeits-Struktur zu tun haben ...

... und ja, ich war schon in London unterwegs (hab' da ein paar Wochen gelebt) und weiß schon wovon ich schreibe ...

... und die Einstellung zu Alkohol ist hier nicht wirklich anders hab' ich das Gefühl. Vieles was ich schon Richtung Alkoholiker stellen würde, sehen die meisten in meiner Gesellschaft durchaus als normal an (auch wenn da vielleicht in letzter Zeit generell ein bissl ein Umdenken stattfindet, so wie auch beim Rauchen).

Und um nochmal zum Thema PD zurückzukommen: klar, Ursachenbekämpfung ist immer besser, aber gerade in diesem Fall, finde ich es sehr gut die "Sympthome" zu behandeln. Auch wenn ich in Zusammenhang mit einer möglichen Schwangerschaft eigentlihc nicht Richtung "Sympthome" denken mag. Ich vermute mal, dass du mit dem Wort ein bissl in eine andere Richtung gedacht hast, aber der Gedanke ist mir beim Lesen grad' irgendwie gekommen. Also, ich find's besser wenn man die PD leicht bekommt und damit eine mögliche ungewollte Schwangerschaft verhindert. Dass es generell sinnvoller wäre an der gesellschaftlichen Grundeinstellung was zu ändern, da widerspreche ich dir ja nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 19:49 
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Foxy Lady hat geschrieben:
Also, ich find's besser wenn man die PD leicht bekommt und damit eine mögliche ungewollte Schwangerschaft verhindert. Dass es generell sinnvoller wäre an der gesellschaftlichen Grundeinstellung was zu ändern, da widerspreche ich dir ja nicht.


Finde ich beides auch.
Ich denke, mich ärgert, dass damit so "Werbung" gemacht wird und dass die PD so angepriesen wird. Und dann....dann nehmen sie es ja nichteinmal! *zunge* Und dafür mache ich sehr wohl den Alkohol verantwortlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 19:54 
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NFP-Prinzessin

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Ich finde das mit dem Alkohol überhaupt nicht aussagekräftig. Ich kenne sehr viele Mädels, die richtig oft betrunken sind und Aussetzer haben und trotzdem immer verhüten. Es nehmen ja eh die meisten die Pille (kommt jetzt nicht mit übergeben, das zählt nur 4 Stunden nach der Einnahme und die Pille kann man ja auch vor dem Saufen nehmen) und die anderen nehmen eben kondome...auch ich habe, egal wie voll ich war, immer verhütet. das ist verinnerlicht und ändert sich nicht bei der trinkmenge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 19:59 
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Dann erklärt mir woran es liegt. *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 20:34 
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NFP-Prinzessin

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Ganz einfach am mangelnden Verantwortungsbewusstsein vieler Frauen...? Viele scheren sich nicht so viel um Verhütung wie wir hier und denken, dass bestimmt nicht gleich was passiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 20:48 
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Ich habe mal gelesen, dass es in GB wohl so ist, dass Teenagermütter eine Wohnung gestellt bekommen und generell die soziale Sorge für sie sehr gut ist. In dem Artikel wurden die vielen Teenagerschwangerschaften dort dann damit begründet, dass dies für viele Teenager, die keinen Plan von ihrer Zukunft haben, der einzige sichtbare Ausweg ist, doch was "anzufangen" mit ihren Leben.

Ich weiß aber nicht, ob das noch so ist, insgesamt klang das aber alles recht einleuchtend.

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 30. März 2012 22:53 
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Vielleicht sehen wir das auch alle etwas zu getrübt durch den Spiegel Artikel.
Ich hab mal ein bisschen recherchiert.

BBC hat am 28. Februar berichtet, dass die Rate der Teenager Schwangerschaften so gering wie nicht mehr seit 40 Jahren sei. Trotzdem sei die Rate im Vergleich zu anderen EU Ländern hoch.
(http://www.bbc.co.uk/news/health-17190185)

Bei Wikipedia gibt es auch diesen schönen Vergleich:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Teenage_birth_rate_per_1000_women_15%E2%80%9319,_2000-09.svg
(Quelle im Link angegeben, Stand 2000-2009)
Der dazugehörige Artikel bringt als einen der möglichen Gründe auch Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch an.

Um mal ein bisschen in der Zeit zurück zu gehen, in 2009 kam dieser Artikel im Independent raus, in dem GB mit anderen Ländern verglichen wurde:
http://www.independent.co.uk/extras/big-question/the-big-question-why-are-teenage-pregnancy-rates-so-high-and-what-can-be-done-about-it-1623828.html
Demzufolge wird die junge Generation zu sehr sexualisiert in den Medien. Zusätzlich schämen sich Eltern zu sehr über Sex zu reden (meine Mutter hat sich auch geschämt über Sex zu reden, und Sex war zuhause nie ein Thema, trotzdem bin ich verantwortungsvoll damit umgegangen). Der Artikel erzählt auch von einem neuen Schulplan (in 2009) in dem über Sex aufgeklärt wird, und bemängelt, dass dabei im Vergleich zu Ländern mit niedrigeren Raten jedoch nicht auf die emotionale Seite eingegangen wird (so nebenbei, wenn ich mich an meinen Sex-Unterricht in der Schule erinnere, war da auch von vielem anderen, nur nicht von den beteiligten Gefühlen die Rede - wie war das bei euch?) und der Sexualunterricht solle schon in der Grundschule eingeführt werden (gab's bei mir auch nicht in der Grundschule).

Es ist ein kompliziertes Thema, aber ich bleibe bei meiner diesbezüglichen Einstellung. Was ich in GB erlebt habe in Bezug auf Alkohol, Partys und dem Umgang mit dem Thema Sex bei alkoholisierten Teenagern hat mich und meine persönliche Erfahrung wohl einfach zu sehr geschockt/beeindruckt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 3. April 2012 08:10 
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Hochlagenjunkie

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mauKatze hat geschrieben:
Der Artikel erzählt auch von einem neuen Schulplan (in 2009) in dem über Sex aufgeklärt wird, und bemängelt, dass dabei im Vergleich zu Ländern mit niedrigeren Raten jedoch nicht auf die emotionale Seite eingegangen wird (so nebenbei, wenn ich mich an meinen Sex-Unterricht in der Schule erinnere, war da auch von vielem anderen, nur nicht von den beteiligten Gefühlen die Rede - wie war das bei euch?) und der Sexualunterricht solle schon in der Grundschule eingeführt werden (gab's bei mir auch nicht in der Grundschule).


Also wir hatten schon Aufklärungsunterricht in der Grundschule, haben u.a. experimentiert, wieviel Wasser ein Tampon aufnehmen kann und wie reißfest Kondome sind. Zumindest wussten wir recht früh, dass Sex irgendwas mit Kondomen zu tun haben kann :mrgreen: .
Dass es beim sog. Sexualkundeunterricht nicht um Gefühle ging, war bei uns auch so. Allerdings ist das auch quasi ein Ding der Unmöglichkeit, das mit dem Lehrer/der Lehrerin zu thematisieren, die einen ansonsten auch notentechnisch bewertet, da ist mE gar nicht der Rahmen gegeben, in dem das vertrauensvoll möglich wäre. Da müsste es viel mehr externe Angebote geben, also dass z.B. Pro Familie in die Schulen geht und eine Projektwoche zum Thema macht.
*OT Ende* *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 23. November 2013 01:57 
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Ich belebe das hier mal wieder :)
Ich kann aus meiner Schulzeit in Niedersachsen zumindest berichten, dass ich in der Grundschule, als auch später auf den weiterführenden Schulen (ja, da gab's noch die Orientierungsstufe:)) Sexualkundeunterricht hatte. War in den 90ern. Einmal in der dritten oder vierten Klasse, dann noch mal in der sechsten, und dann in der neunten oder zehnten Klasse. Weiß natürlich nicht, wie der Lehrplan inzwischen aussieht.

Erinnere mich beim Unterricht in der 9./10. Klasse vor allem noch daran, wie wir uns über die Beschreibung im Biobuch, dass beim Sex "ein angenehmes Gefühl" entstehen würde tierisch kaputt gelacht haben. Das war schon seltsam, wenn viele in der Klasse diesbezüglich längst ihre Erfahrungen gemacht hatten, und dann wurde das (natürlich hier auch erstmal nur vorrangig körperlich empfundene) Gefühl dabei einem in dem Buch so "erklärt".
Über zwischenmenschliche Gefühle ging es auch überhaupt nicht dabei.

Aber ehrlich gesagt, erst als ich mich durch NFP über gemeinsame Fruchtbarkeit etc.schlau gelesen habe, ist mir wirklich entsetzt aufgefallen, wie lückenhaft die Aufklärung in der Schule und auch meine war! Vielleicht habe ich es tatsächlich auch nur vergessen, aber ich kann mich nur an die ungenauen "Zyklus dauert in der Regel 28 Tage, ungefähr in der Mitte ist der Eisprung"-Behauptungen im Biobuch erinnern. Es wurde auch hübsch veranschaulicht welche Hormone dann wie ansteigen. Von leicht selbst zu überprüfenden Dingen wie Temperaturveränderungen oder Schleimbeschaffenheit stand da nichts! Nichts darüber, wann und wie lange eine Eizelle fruchtbar ist. Wie lange Spermien überleben können. :( Klar, wir mussten bereits in der sechsten Klasse die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane benennen können, und später grob die Entwicklungsstadien in einer Schwangerschaft, eine Klassenkameradin durfte einmal vor allen ein Kondom über einen Holzphallus ziehen (und ich weiß noch, dass ich dachte "uhhh, jetzt weiß die Lehrerin, dass sie schon Sex hatte!" :D ). Aber ehrlich gesagt, denke ich jetzt, dass es vielleicht zu einer Zeit als die meisten Mädchen in der Klasse längst munter die Pille schluckten und Sex hatten, sinnvoller gewesen wäre, einfach mal zu klären, was die Pille zum Beispiel genau bewirkt im Körper, und wann man (ohne Pille) überhaupt fruchtbar wäre, anstatt verschiedene Schwangerschaftsabschnitte auswendig zu lernen! Nicht dass ich letzteres für unwichtig halte, aber ich denke in dem Alter geht es den meisten Jugendlichen ja doch eher um Verhütung einer Schwangerschaft, als um das Erleben einer!

Und zu den Gefühlen und Projektwochen mit Schulfremden:
Tatsächlich habe ich vor ein paar Jahren von einer Grundschullehrerin mal gehört, dass sie, nachdem sie mit ihrer Klasse von ihrer Seite aus die Sexualkundeeinheit laut Lehrplan durch hatte, tatsächlich einen Mann und eine Frau von (ja wovon nur...Pro Familia?) in ihrer Klasse hatte, und sich dann die Jungs mit dem Mann und die Mädels mit der Frau jeweils über ne Stunde in ruhige Ecken zurück gezogen haben, damit sie noch mal ungestört reden können. Sie meinte, dass war eine sehr tolle Erfahrung, weil die Kinder sich da noch mal ganz anders getraut haben Dinge zu fragen, wenn das andere Geschlecht und die Lehrerin (die in dem Fall wohl unauffällig mal Mäuschen gespielt hat;)) nicht dabei sind. Und für die Jungs war es wohl auch ganz gut noch mal nen männlichen vertrauenswürdigen Ansprechpartner zu haben. Aber ob das grundsätzlich so ist, dass da Fremde in die Klasse kommen?! Glaube eher, dass war in dem Fall dem Engagement der Lehrerin zu verdanken.

Edit: Ohh, und jetzt hab ich ein wenig Angst, dass ich zu weit von eigentlichen Thema abgekommen bin, weswegen das Thema mal eröffnet wurde...falls ja: einfach löschen und nicht schimpfen *undweg* Fand es nur ganz interessant, wie hier die Vorposterinnen von ihren Aufklärungs-Unterricht-Erfahrungen berichtet haben, der offensichtlich einfach besser sein sollte, damit PD seltener nötig sind und wollte mich mit meinem Erfahrungsschatz diesbezüglich anschließen. :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 15. Januar 2014 00:01 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 110
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Grade über folgenden Artikel der FAZ gestolpert. Passt hier nicht 100% rein, aber ich wollt es trotzdem mal los werden:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 52011.html

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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom...Verkupfert und seit 2016 ohne Kurve


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 Betreff des Beitrags: Re: Pille danach für davor - Spiegel online
BeitragVerfasst: 15. Januar 2014 01:43 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 6. September 2011 14:36
Beiträge: 671
NFP seit: Dezember 2011
Spannend, dass der Bundesrat seine Zustimmung zu anderen Regelungen nur in Kopplung an die Entlassung der PD aus der Rezeptpflicht gegeben hat...Wird Zeit, dass da was passiert!

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