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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 13:46 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Dingsda hat geschrieben:
und immerhin fand Cellissima meine Frage ja nicht so abwegig und kleinlich, dass sie keiner Antwort würdig gewesen wäre.

Ich habe nie geschrieben, dass deine Frage keiner Antwort würdig gewesen wäre. Ich habe dir ja geantwortet und auch Cellissima. Mir schien es einfach als hättest du die vorigen Beiträge nicht genau gelesen, da du aus dem Zusammenhang zitiert hast. Kleinlich deshalb, weil es jetzt dann langsam echt zuviel OT wird... *undweg*

Dingsda hat geschrieben:
Du schreibst, Du kannst Dir vorstellen, dass eine Hormonersatztherapie bei einer 80jährigen evtl. sinnvoll sein könnte. Eine Hormonersatztherapie ist durchaus mit den weiblichen Geschlechtshormonen möglich, die in der Pille enthalten sind. Trotzdem ist es für Dich aber unter keinen Umständen denkbar, die Pille dann zur Hormonersatztherapie einzusetzen?

Ich habe mich aus persönlichen bzw. familiären Gründen ausführlich mit dem Thema Pille bzw. Hormonersatztherapie auseinandergesetzt. Zwar ging es hier immer um Risikopatientinnen mit BRCA1 Mutation, doch sehe ich beides eben sehr kritisch. Also sowohl, wenn die Pille aus anderen Gründen als Verhütung eingesetzt wird, als auch, wenn bei einer 80 jährigen Frau mit Hormonersatzpräparaten gearbeitet wird.
Ich kenne aber den genauen Fall natürlich nicht und bin auch kein Arzt. Die Betroffene hatte sich ja aber noch andere Meinungen eingeholt und scheinbar empfanden auch andere Mediziner die Pille in diesem Fall als nicht angebracht.

Jetzt lass ich es damit aber gut sein, das geht einfach schon zu weit am Thema vorbei. *undweg*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:07 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 2. Mai 2011 15:09
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NFP seit: April 2011
WuMi hat geschrieben:
Ich habe nie geschrieben, dass deine Frage keiner Antwort würdig gewesen wäre. [...] Mir schien es einfach als hättest du die vorigen Beiträge nicht genau gelesen, da du aus dem Zusammenhang zitiert hast.

Ich auch nicht, und wollte Dir das auch nicht unterstellen. Und wir haben doch inzwischen wirklich ausführlich geklärt, dass mein Zitat zwar ungünstig aus dem Zusammenhang gerissen wurde, sich dadurch an meiner Grundaussage aber nichts geändert hat. Wie gesagt, es ist ja Dein gutes Recht, Nachfragen als unpassend und kleinlich zu empfinden, damit habe ich gar kein Problem. *sonne*

WuMi hat geschrieben:
Kleinlich deshalb, weil es jetzt dann langsam echt zuviel OT wird... *undweg*

Dann hättest Du die Angelegenheit vielleicht einfach auf sich beruhen lassen können, nachdem ich geschrieben hatte, dass meine Frage mit Centellissimas Antwort für mich geklärt war. *freunde*

WuMi hat geschrieben:
Zwar ging es hier immer um Risikopatientinnen mit BRCA1 Mutation, doch sehe ich beides eben sehr kritisch. Also sowohl, wenn die Pille aus anderen Gründen als Verhütung eingesetzt wird, als auch, wenn bei einer 80 jährigen Frau mit Hormonersatzpräparaten gearbeitet wird.

Wie gesagt, natürlich soll sich jede Frau ihre eigene Meinung bilden und diese auch vertreten. Dein letzter Absatz liest sich für mich auch schon ganz anders als der Beitrag davor. Für mich ist es einfach nochmal etwas anderes, wenn man sagt, dass man Hormonersatztherapien kritisch sieht, als wenn man pauschal verkündet, man sehe keine einzige sinnvolle Indikation, einer 80jährigen die Pille zu verschreiben. Ich empfinde das auch gar nicht als OT, schließlich ging es hier im Thread schon mehrfach darum, dass es in bestimmten Fällen durchaus sinnvoll sein könnte, die Pille zu nehmen, auch ohne Verhütungsintention.

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Du wirst ein Schnittchenschmierer sein, mein Freund, wenn ich mal nicht mehr da bin. (Element of Crime)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:11 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
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Dingsda hat geschrieben:
Dann hättest Du die Angelegenheit vielleicht einfach auf sich beruhen lassen können, nachdem ich geschrieben hatte, dass meine Frage mit Centellissimas Antwort für mich geklärt war. *freunde*

Hätte ich, habs aber zu spät gelesen *sonne*

Ich mag auch keine Pauschalaussagen. Ich bin auch keine Streihenne (oder doch?!? :mrgreen: ), wir können es von mir aus gerne hier belassen, für mich ist alles geklärt. *daumenhoch*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 7. März 2012 14:16 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 2. Mai 2011 15:09
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WuMi hat geschrieben:
Ich mag auch keine Pauschalaussagen. Ich bin auch keine Streihenne (oder doch?!? :mrgreen: ), wir können es von mir aus gerne hier belassen, für mich ist alles geklärt. *daumenhoch*

Dann sind wir uns doch eigentlich sowohl ähnlich als auch einig. ;-) Für mich ist damit auch alles klar. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 8. März 2012 23:05 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 22. Februar 2011 20:45
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Cellissima hat geschrieben:
WuMi hat geschrieben:
Dass es so schlimm enden kann, wusste ich wirklich nicht, gerade als gesunde, junge Frau.

Wie auch? Das sagen die meisten Ärzte ja nicht! Viele sagen, dass Thrombosen usw. ja soooo selten seien, und wenn überhaupt erst nach laaanger Zeit kämen, und nur bei Risikopatientinnen ...
Nichts davon stimmt. Keine Einzelfälle, sondern sowas passiert dauernd. Wird oft nicht gemeldet! Die Dunkelziffer liegt nochmal viel höher ...
Es kommt oft aus heiterem Himmel, auch immer wieder bei jungen, gesunden Frauen und Mädchen ohne jeden Risikofaktor.

Ich hatte gerade erst letztens eine Begegnung mit einer Frau Ende 20, die bereits drei Thrombosen hatte. Auf meine Frage, ob sie mal die Pille genommen hat, meinte sie: "Ja, aber davon kam das nicht, Thrombosen bekommt man von der Pille nur, wenn man Risikofaktoren hat." Sie hat dann die Pille nach der ersten Thrombose trotzdem zunächst abgesetzt, bekam dann die zweite Thrombose und musste ein stärkeres Blutverdünnungsmittel nehmen, das stark fruchtschädigend wirkt (Marcumar). Weil sie damit auf keinen Fall schwanger werden durfte, tat sie was? Sie nahm wieder die Pille! :shock: *ko* Und kriegte promt die dritte Thrombose. Und wundert sich bis heute darüber, woher das bloß kommen konnte, denn sie hat keine Risikofaktoren, aber an der Pille allein kann es ja nicht gelegen haben ... (Das haben ihr bisher auch alle Ärzte gesagt.)

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Trotz Jahrtausenden der Forschung ist nur ein Haushaltsgerät rundum perfekt! Nur ein Gerät näht, wäscht, schält Kartoffeln, versorgt die Kinder und lächelt ihren Mann an: die Frau! (arte-Doku "Die Herrschaft der Männer")
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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 8. März 2012 23:25 
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Kurven-Rätslerin

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Oh mein Gott... da schnürt es mir echt alles zu, wenn ich das lese, das arme Mädel... und krieg eine Riesenwut auf solche Ärzte *Nudelholz* .

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Meine Quasselecke


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 8. März 2012 23:42 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: 02/2011
Ich finde auch die Unverantwortlichkeit der Ärzte total schlimm (sowohl was die Falschinformation angeht als auch das erneute Pille-Verschreiben), aber die Nebenwirkung Thrombose steht immerhin im Beipackzettel ihrer Pille, und da verstehe ich schon irgendwie nicht so ganz, warum sie sich trotzdem weigert zu glauben, dass es davon kommen konnte.


(Zu der Geschichte muss ich nochwas ergänzen: Als der Bericht bei Thrombose Nummer 3 angekommen war, meinte eine weitere anwesende Frau, sie würde ihr ja den Nuvaring empfehlen, da sei ja die Hormondosis so viel niedriger. *ko* )

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 00:11 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. Oktober 2008 12:53
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NFP seit: Oktober 2008
Habe den Thread jetzt überflogen, und nehme selber die Pille nicht, einfach aus dem Grund, dass ich sie mindestens 1 Mal pro Zyklus vergesse und Verhütung so hinfällig ist. Zudem spüre ich einfach gerne meinen Zyklus.
Allerdings kann ich durchaus verstehen, wenn Frauen die Pille nehmen, besonders junge, weil es einfach die bequemste Art ist in unserer heutigen Zeit sich vor einer SS zu schützen. (die Geschlechtskrankheiten lassen wir mal außen vor, da ich den regelmäßigen Gebrauch von Kondomen (bei vielen Jugendlichen) in Frage stelle....)

Es ist allen bewusst, dass es Horrorgeschichten gibt, die durch die Pille passiert sind. Allerdings muss man auch die vielen vielen vielen Fälle gegenüberstellen, bei denen alles ohne jegliche Nebenwirkungen abläuft.
In den soll der Wirkstoff von Aspirin mit zu den 15 häufigsten Todesursachen gehören. Nehmen wir dann trotzdem keine Kopfschmerztablette mehr, wenn wir sie benötigen?
Ich weiß, jetzt kommen Kommentare wie, dass man eine einzige Tabletteneinnahme nicht mit der dauerhaften bei Pillengebrauch vergleichen kann, trotzdem ist das Risiko, so zu enden wie in den geposteten Links hier bei Pillengebrauch doch sehr gering.
Daher verstehe ich diese Panikmache nicht so ganz und finde sie kontraproduktiv.
Die Pille ist eines der besten Erfindungen unserer Zeit, die uns Frauen sehr viel Leid erspart und das Leben einfach erleichtert. Sie birgt wie jedes Medikament gewisse Risiken, die aber meiner Meinung nach in keinem Gewicht zu dem Nutzen stehen.

Ich habe übrigens mal mit einem Frauenarzt geredet, der meinte, er verschreibt die Pille nicht nur "einfach so", wie es oft dargestellt wird, manipuliert von der Pharmaindustrie, sondern, weil alle anderen Verhütungen eben ein größeres Risiko bergen. Nicht jede Frau ist dazu geeignet, mit NFP oder Dia zu verhüten oder eine Spirale zu tragen, daher ist die Pille für viele eben auch einfach das sicherste Verhütungsmittel um unerwünschte Kinder auszuschließen, und das meine ich jetzt auch besonders für die Kinder.
In jeder Praxis liegen Broschüren von der BzgA, wo auch NFP erwähnt wird. Ich denke, wenn sich jemand wirklich Gedanken über alternativen zur Pille und co macht, dann wird er schon auf NFP kommen. Diese Verhütungsmethode aber einer Person vorzuschlagen, die sie eventuell nicht zuverlässig ausführen wird, finde ich schon bedenklich und kann daher viele Frauenärzte verstehen, die eben mit der Pille auf Nummer sicher gehen.

soviel dazu. Gabs glaube ich auch schon genug Diskussionen drüber ;-)

Ich für meinen Teil hoffe dennoch, ich muss nie zurück zur Pille, aber einfach nur, weil ich gerne meinen Zyklus spüre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 00:40 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 202
NFP seit: 02/2011
Ich glaube, niemand hier bezweifelt, dass die Pille nach ordentlicher Beratung, Aufklärung bezüglich Nebenwirkungen und dem gründlichen Ausschließen von Risikofaktoren unter bestimmten Umständen ein sinnvolles Verhütungsmittel sein kann. Das Problem, das ich - und viele andere hier - damit haben, ist, dass die Pille unter dem massiven Marketing der Pharmaindustrie zu einem Lifestyle-Produkt stilisiert wird, das für jede Frau das perfekte Verhütungsmittel darstellt und das direkt auch noch schöne Haut und regelmäßige Zyklen gratis dazu gibt. Dass die Faktoren ordentliche Beratung, Aufklärung bezüglich Nebenwirkungen und Ausschließen von Risikifaktoren sehr, sehr oft einfach nicht gegeben sind, zeigen ja zahlreiche Erfahrungsberichte hier im Forum und anderswo.

Mein Erlebnis mit den beiden Frauen, von denen die eine nach zwei Thrombosen weiter die Pille nimmt und die andere es für eine gute Idee hält, nach drei Thrombosen den Nuvaring zu verwenden, zeigt doch, dass das Bewusstsein dafür, dass hormonelle Verhütungsmittel Medikamente sind, die gefährliche Nebenwirkungen haben können, bei total vielen Frauen überhaupt nicht vorhanden ist.

Dazu tragen sowohl Pharmaindustrie durch gezielt verharmlosende Werbung und FrauenärztInnen durch mangelnde Aufklärung bis hin zu offensichtlicher und fahrlässiger Falschinformation ("Neeeein, der Libidoverlust/Migräne/Gewichtszunahme/Stimmungsschwankungen [hier bitte weitere Nebenwirkungen aus dem Pillen-Beipackzettel eintragen] kommen ganz sicher nicht von Ihrer Pille") bei. Und das sind die Probleme dabei, nicht die Pille an sich. Sie gehen aber fast zwangsläufig damit einher, dass die Pille ein Medikament ist, das jeden Tag von Hunderten von Millionen Frauen eingenommen wird und damit der Pharmaindustrie einen gigantischen Umsatz beschert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 08:54 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
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Mirja hat geschrieben:
Cellissima hat geschrieben:
WuMi hat geschrieben:
Dass es so schlimm enden kann, wusste ich wirklich nicht, gerade als gesunde, junge Frau.

Wie auch? Das sagen die meisten Ärzte ja nicht! Viele sagen, dass Thrombosen usw. ja soooo selten seien, und wenn überhaupt erst nach laaanger Zeit kämen, und nur bei Risikopatientinnen ...
Nichts davon stimmt. Keine Einzelfälle, sondern sowas passiert dauernd. Wird oft nicht gemeldet! Die Dunkelziffer liegt nochmal viel höher ...
Es kommt oft aus heiterem Himmel, auch immer wieder bei jungen, gesunden Frauen und Mädchen ohne jeden Risikofaktor.

Ich hatte gerade erst letztens eine Begegnung mit einer Frau Ende 20, die bereits drei Thrombosen hatte. Auf meine Frage, ob sie mal die Pille genommen hat, meinte sie: "Ja, aber davon kam das nicht, Thrombosen bekommt man von der Pille nur, wenn man Risikofaktoren hat." Sie hat dann die Pille nach der ersten Thrombose trotzdem zunächst abgesetzt, bekam dann die zweite Thrombose und musste ein stärkeres Blutverdünnungsmittel nehmen, das stark fruchtschädigend wirkt (Marcumar). Weil sie damit auf keinen Fall schwanger werden durfte, tat sie was? Sie nahm wieder die Pille! :shock: *ko* Und kriegte promt die dritte Thrombose. Und wundert sich bis heute darüber, woher das bloß kommen konnte, denn sie hat keine Risikofaktoren, aber an der Pille allein kann es ja nicht gelegen haben ... (Das haben ihr bisher auch alle Ärzte gesagt.)


Ohne Worte ... *ko* *ko* *ko*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 08:56 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 20. August 2011 08:21
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Mirja hat geschrieben:
(Zu der Geschichte muss ich nochwas ergänzen: Als der Bericht bei Thrombose Nummer 3 angekommen war, meinte eine weitere anwesende Frau, sie würde ihr ja den Nuvaring empfehlen, da sei ja die Hormondosis so viel niedriger. *ko* )


:shock: *ko*
Den hat sie hoffentlich nicht genommen?! -Beim Nuvaring gibt es ja noch mehr Zwischenfälle als bei der Pille. Das könnte übel enden ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 09:24 
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Hochlagenjunkie

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Brashke hat geschrieben:
In den soll der Wirkstoff von Aspirin mit zu den 15 häufigsten Todesursachen gehören. Nehmen wir dann trotzdem keine Kopfschmerztablette mehr, wenn wir sie benötigen?


Das stimmt. Aspirin ist da sehr übel. Ich meine auch gelesen zu haben, dass Schmerzsalben wie Mobilat aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ziemlich gefährlich sind!
Und ja, ich nehme deshalb wirklich keine Kopfschmerztabletten mehr! :mrgreen: Diese Studien haben mich zu einem klaren NEIN zu diesem Zeug bewogen. Ich gehe generell selten zum Arzt. Und Antibiotika, Hormone, Aspirin usw. nehme ich schon ewig nicht mehr. Ich lasse alles homöopathisch und/oder mit TCM behandeln. Oder behandele selbst. Gerade bei kleineren, alltäglichen Beschwerden kenne ich mich nach all den Jahren gut genug selbst aus.
Bei Unterleibskrämpfen am ersten Tag der Mens hab ich mir früher Schmerzmittel reingepfiffen. Heute nehme ich die entsprechenden Schüssler-Salze. Nach 30-60 Min sind die Schmerzen weg. Dauerhaft!
Bei Kopfweh/Migräne (die ich wirklich oft habe!) gab es bei mir früher auch massig Aspirin. Seit mehreren Jahren nehme ich je nach Schmerzart und -stärke Schüssler-Salze, Pfefferminz-Öl, das auf die Stirn, die Schläfen und hinter die Ohren geträufelt wird, etc.. Hilft schnell und ebenso gut wie Aspirin! Und völlig natürlich *sonne*
Statt Mobilat gibt es Hildegard von Bingen-Salben mit Kräutern.
Man kann soooo viele Beschwerden genauso gut und ohne Risiken und NW mit der Natur behandeln, da braucht man all diese Tabletten wirklich nicht, finde ich.

Brashke hat geschrieben:
Ich weiß, jetzt kommen Kommentare wie, dass man eine einzige Tabletteneinnahme nicht mit der dauerhaften bei Pillengebrauch vergleichen kann, trotzdem ist das Risiko, so zu enden wie in den geposteten Links hier bei Pillengebrauch doch sehr gering.

Geschmackssache.


Brashke hat geschrieben:
Ich habe übrigens mal mit einem Frauenarzt geredet, der meinte, er verschreibt die Pille nicht nur "einfach so", wie es oft dargestellt wird, manipuliert von der Pharmaindustrie, sondern, weil alle anderen Verhütungen eben ein größeres Risiko bergen. Nicht jede Frau ist dazu geeignet, mit NFP oder Dia zu verhüten oder eine Spirale zu tragen, daher ist die Pille für viele eben auch einfach das sicherste Verhütungsmittel um unerwünschte Kinder auszuschließen, und das meine ich jetzt auch besonders für die Kinder.
In jeder Praxis liegen Broschüren von der BzgA, wo auch NFP erwähnt wird. Ich denke, wenn sich jemand wirklich Gedanken über alternativen zur Pille und co macht, dann wird er schon auf NFP kommen. Diese Verhütungsmethode aber einer Person vorzuschlagen, die sie eventuell nicht zuverlässig ausführen wird, finde ich schon bedenklich und kann daher viele Frauenärzte verstehen, die eben mit der Pille auf Nummer sicher gehen.


Da stimme ich Dir wieder zu. Wenn ein FA wirklich gut abwägt und berät und aufklärt, ist die Pille wirklich ok. Und tatsächlich kriegt nicht jedes Mädchen (die schon gar nicht, zumindest nicht allein)/jede Frau NFP, Dia usw. hin. Viele wollen das auch gar nicht, weil es ihnen zu unsicher, zu aufwändig o.Ä. ist. Natürlich sollte man dann deren Wunsch nachkommen und die Pille verschreiben.
Und natürlich - wenn ich als FA sehen würde, dass die betreffende Patientin nicht reif für NFP, Dia usw. ist oder das schlicht und ergreifend nicht will, dann würde auch eine andere Methode empfehlen oder wie gewünscht Pille o.Ä. verschreiben. Klar will kein Arzt das Risiko eingehen, dass die Frau ungewollt schwanger wird. Und kein Arzt wird das empfehlen, wenn er schon ahnt, dass die Frau diese Verhütungsmethode nicht gebacken bekommt! Das kann ich auch nachvollziehen.
-Aber es sind beileibe nicht nur die Frauen. Es liegt auch auf Seite der Ärzte EINIGES im Argen. Wenn der Arzt wie gesagt so ist wie der, mit dem Du Dich unterhalten hast ... dann ist das toll! *sonne*
Aber leider sind die rar. Viele beten der Pharmaindustrie alles nach (und die verdienen ja wie gesagt bei den Hormonfrauen am besten ...). Das ist dann wieder bedenklich. Auch wird die Pille nicht als Medikament dargestellt. Sie wird zum Lifestyle-Produkt gepusht. Süße Herzchen auf der Packung, es gibt ein Schminkset, Bonbons o.Ä. gratis dazu ... wie viele Mädels lassen sich darüber begeistert aus! Man könnte meinen, dass die wirklich Lolipops lutschen statt einem Medikament! Das ist bedenklich. Und viele checken Risikofaktoren nicht oder unzureichend ab, klären ebenso auf ... ich wette, dass viele Frauen Hormone nicht nehmen würden, wenn das ordnungsgemäß liefe!! Risikocheck und Aufklärung müssen einfach sein. Es ist ein Unding, dass das oft so übergangen wird!
Und NFP ... wie viele Frauenärzte sind denn bitte pro NFP??? -Die absolute Minderheit. Das empfielt doch kaum einer. Die allermeisten singen doch ein Loblied auf ihre Hormone, halten nur die für sicher, alles andere für viel zu unsicher. Schon Kondome empfehlen die meist nicht wegen des PI. Habe ich selbst mehrmals erlebt.
Und nicht wenige legen einem dann obendrein noch nahe, anders zu verhüten, weil NFP unsicher sei! Auch das schon mehrfach erlebt. *kotz*
Natürlich gibt es Ärzte, die verantwortungsvoll mit der Pille umgehen, statt blind zu verschreiben, die genau schauen, was für wen passt und sicher ist, und die wirklich nicht nur auf Hormone schwören, sondern sich auf mit Alternativen auskennen und die empfehlen. Aber sind wir mal ehrlich - die sind deutlich in der Minderheit und schwer zu finden!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 12:48 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Zitat:
Die Pille ist eines der besten Erfindungen unserer Zeit, die uns Frauen sehr viel Leid erspart und das Leben einfach erleichtert. Sie birgt wie jedes Medikament gewisse Risiken, die aber meiner Meinung nach in keinem Gewicht zu dem Nutzen stehen.

Ich hab in einer der unzähligen Dokus zum Thema Pille (kamen ja an ihrem "Geburtstag" recht viele) im Gegenteil eher gehört, dass nach heutigem Verständnis von Risiko-Nutzen-Verhältnis die Pille gar nie auf den Markt gekommen wäre (wer sich erinnert, die Pille für den Mann hat DIESELBEN Risiken und Nebenwirkungen wie die HEUTIGE weibliche hormonelle Verhütung und wurde mehrfach komplett abgeblasen...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 18:51 
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alte Häsin

Registriert: 14. Februar 2012 18:35
Beiträge: 1388
NFP seit: Jänner 2012
Mondscheinkind hat geschrieben:
(wer sich erinnert, die Pille für den Mann hat DIESELBEN Risiken und Nebenwirkungen wie die HEUTIGE weibliche hormonelle Verhütung und wurde mehrfach komplett abgeblasen...)


Das ist sowieso die Oberfrechheit. Da sieht man mal wieder deutlich, welches Geschlecht in der Pharmaindustrie das Sagen hat! Ich will jetzt keine auf Kampfemanze machen, aber diese Logik verstehe ich einfach nicht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zurück zur Pille?
BeitragVerfasst: 9. März 2012 19:11 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 14. September 2010 11:13
Beiträge: 130
NFP seit: Seit 02/12 endlich so richtig!
Darf ich mal gerade fragen, woher diese Info stammt? Ich dachte bisher, die Pille für den Mann würde in sehr viele Fällen zu lebenslanger Zeugungsunfähigkeit führen und sei deshalb schlimmer! :?: :?:
Alles andere wäre /ist ja unfassbar! :twisted:

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