Wechseljahrespräparate sind doch seit einiger Zeit massiv in der Kritik wegen der Nebenwirkungen. Die Verschreibungszahlen in Deutschland sind doch aufgrund dessen massiv zurückgegangen.
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In den vergangenen zwei Jahren geriet die Hormonersatztherapie durch die Ergebnisse mehrerer internationaler Studien in kontroverse Diskussion. Kritiker vermuteten schon länger, dass die Einnahme von Hormonpräparaten auf Dauer das Risiko steigern würde, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Für Aufsehen sorgte im Sommer 2003 in Deutschland vor allem die sogenannte One-Million-Women-Studie, eine langfristig angelegte Beobachtungsstudie, an der eine Million ausschließlich US-amerikanische Frauen teilnahmen. In der Gruppe der Teilnehmerinnen, die Hormonpräparate einnahmen, kam es zu einer signifikant höheren Zahl von Brustkrebserkrankungen als in der Gruppe derjenigen, die keine Hormonersatztherapie durchführen ließ. Die genauen Angaben geben darüber Aufschluss, ob eine reine Östrogen-Therapie, eine sequentielle Östrogen-Gestagen-Therapie durchgeführt wurde und ob den Teilnehmerinnen zum Zeitpunkt der Therapie die Gebärmutter entfernt worden war oder nicht.
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Nachteile
Erhöhtes Risiko, an einem Brustkrebs (Mammacarcinom) zu erkranken (abhängig von verschiedenen Faktoren)
Erhöhtes Risiko von tiefen Beinvenenthrombosen und Lungenembolien
Kognitive Störungen werden nicht positiv beeinflusst, die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, scheint erhöht zu sein
Erhöhtes Risiko einer Gallenblasenentzündung[11]
Erhöhte Progredienz bestehender kolorektaler Karzinome
http://de.wikipedia.org/wiki/Hormonersatztherapie
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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *