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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 1. Januar 2012 17:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
RedApple hat geschrieben:
Zitat:
Ich gebe zu, etwas gespannt bin ich schon, was mein Körper so mit mir vor hat... *g*


Genau *zustimm* Ich geh da auch mit einer gewissen Neugier heran. Schade, dass ich diese in dieser Art und Weise nicht schon in der Pubertät hatte :mrgreen: Insgesamt mag ich jedoch mein jetziges Alter, 20 J. möchte ich nicht mehr sein. Was mir viel Zuversicht für die Zukunft gibt, ist das Vorbild dreier starker Frauen in meiner Familie: meine Mutter, meine Großmutter mütterlicherseits und deren Schwester. Alles Frauen, die in ihrem Leben viel mitgemacht und ertragen und sich trotz allem eine sehr sehr große Herzenswärme und bis zuletzt (Großmutter und Großtante) ihre Neugier aufs Leben bewahrt haben. Meine Großmutter sagte immer: "Man wird so alt wie ein Haus und lernt nie aus."


*sonne*
Das seh ich auch so. Mir gehts ähnlich wie Dir. Ich genieße mein Alter. Es ist toll. *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 3. Januar 2012 13:35 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 9. Oktober 2009 12:02
Beiträge: 113
Wohnort: Ruhrgebiet
Tja, ich bin gerade ratlos: Wie trage ich die Blutung ein? Als Zwischenblutung im laufenden Zyklus? Oder als neuen Zyklus? Doof ist, dass ich die letzten Wochen keine Temperatur gemessen habe und daher nicht auf dem Laufenden bin. Lt. Messung heute morgen (36,47) bin ich im Tieflagenniveau.

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Pillenlos seit dem 01.10.2009, Sterilisation am 11.02.2010 (Bericht), alte Schachtel ;-)
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich............


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 3. Januar 2012 16:08 
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neu hier

Registriert: 3. Mai 2010 19:58
Beiträge: 17
Hallo,RedApple

genauso geht es mir diesen Zyklus. Hatte auch mittendrin eine leichte Blutung (mehr als eine Schmierblutung, nicht nur bräunlich,sondern auch mal richtig rot). Da sie aber deutlich schwächer ausfiel als meine normale Regel, trage ich sie als Zwischenblutung ein.
Sofern vor der Blutung keine Hochlage erkennbar ist und sie schwächer ausfällt, würde ich es immer so machen.
LG Ponyfee

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Seit Endometriumablation mit Nova Sure im Juni 2013 keine Blutungen mehr!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 10. Januar 2012 23:10 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 25. November 2009 13:14
Beiträge: 1120
NFP seit: 1982
Ponyfee215 hat geschrieben:
Sofern vor der Blutung keine Hochlage erkennbar ist und sie schwächer ausfällt, würde ich es immer so machen.

Es können in den Wechseljahren ja immer wieder monophasische Zyklen auftreten. Dann würdet ihr also mehrere monophasische Zyklen zusammenfassen, indem ihr die Blutung(en) ohne vorangegangene Hochlage als Zwischenblutung eintragt? *kopfkratz*

_________________
Nach 30 Jahren natürlicher Geburtenregelung mit erfolgreicher Verhütung und Wunschkind hat Qumaira Kurven nur noch am Körper...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann - so ist es der Glaube an die eigene Kraft. *sonne* (Marie von Ebner-Eschenbach)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2012 16:34 
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neu hier

Registriert: 3. Mai 2010 19:58
Beiträge: 17
Hallo,Qumaira,

wenn meine Blutung nur ganz leicht,ganz kurz und von der Stärke eben eher nicht mit meiner "normalen " Blutung vergleichbar ist, habe ich bisher alles dem selben Zyklus zugeordnet.
Ob das so richtig ist, weiss ich aber leider auch nicht.
Kompliziert wird es wohl werden, wenn die eigentliche Regelblutung regelmäßig nur noch schwach ausfällt, weil auch der Östrogenspiegel stark gesunken ist. Dann weiss ich ja nie , ob es eine Zwischenblutung oder die Regelblutung ist. *hä*

Diesen Monat ist bei mir auch einiges durcheinander. Sollte die jetzige Blutung noch stärker werden, werde ich diese wohl als Beginn eines neuen Zyklus ansehen.Auch ohne vorherige Hochlage.
LG
Ponyfee

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 12. Januar 2012 09:04 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 9. Oktober 2009 12:02
Beiträge: 113
Wohnort: Ruhrgebiet
Zitat:
Dann würdet ihr also mehrere monophasische Zyklen zusammenfassen, indem ihr die Blutung(en) ohne vorangegangene Hochlage als Zwischenblutung eintragt?


Ich werde es die nächsten Wochen so machen, bis sich der Nebel lichtet und ich Infos meiner FÄ habe. Wie schon geschrieben, war das die erste ZB dieser Art überhaupt in 30 Jahren. Aber zusammen mit mehreren Symptomen denke ich, die WJ machen sich breit. Es spielt vielleicht noch hinein, dass ich mich vor 2 Jahren habe sterilisieren lassen. Meine FÄ meinte damals, dass durch eine solche OP oftmals die Blutgefäße der Eierstöcke beschädigt werden und durch die nachfolgende Minderdurchblutung der Eierstöcke die WJ früher eintreten könnten *nixweiss* . Und da ich in den letzten Wochen nicht gemessen hatte, fehlen mir natürlich einige Infos *kopfWand*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 22. Juli 2012 15:17 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 11. Dezember 2009 23:53
Beiträge: 450
Hallo Ihr Lieben,

ich rupf den Fred mal wieder aus der Versenkung, durch @nanili bin ich auf die Idee gekommen.

Mir gehts wie Dir nanili, laut Gyn ist alles noch im Grünen- aber mein Gefühl passt da absolut nicht dazu. Manchmal habe ich das Bedürfnis aus dem Anzug zu springen, weniger durch einen Wutanfall- vielmehr fühle ich mich wie ein Schmetterling im Konkon- blöder Vergleich aber ja- so ist es. Und wenn ich mich zurückerinnere hatte ich während der Pubertät ähnliche Gefühle.

Ich spüre einfach dass sich da ein Wandel vollzieht, die fertilen Jahre sind vorbei und ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Was ändert sich? Ich bin nicht mehr sooo belastbar, muss besser mit meinen Ressourcen haushalten. Durchwachte Nächte, wenig Bewegung, falsche Ernährung: Dafür bekomme ich zeitnah die Quittung, mein Körper sagt mir da ganz klar dass das gar nicht geht.

Andererseits empfinde ich diese Phase jetzt als deutlich positiv- ich lebe und bin im Rahmen dessen natürlichen Prozessen unterworfen was ich völlig OK finde.

Seelischerseits fühle ich mich wie ein Empfänger der sehr fein eingestellt ist für alle möglichen Empfindungen, Gefühle von mir aber leider auch von anderen was zu einer Belastung werden kann wenn man nicht lernt wie man sich davon abgrenzt. Aber ich merke das und komme ganz gut damit klar. Ich habe im Moment ziemlich mit Angst zu kämpfen- ich schiebs auch klar auf die hormonelle Umbruchsituation und werde das ganz sorgsam beobachten.

Überwiegend bin ich zufrieden und auch glücklich, die Wehmutsphase (Abschied von einem Baby) habe ich wie ich jetzt retrospektiv sehe schon vor einiger Zeit hinter mir gelassen. Ich bin völlig entspannt und genieße die Liebe, allerdings hat mich Christine mit ihren Berichten ein bisschen auf den Boden zurückgeholt vielleicht nicht ganz so sorglos mit dem Thema Verhütung umzugehen wie ich es gerade praktiziere denn ich merke immer mehr wie wenig jetzt ein Baby in unser Leben passen würde.

Rein körperlich gehts mir gut, ich schlafe wie ein Bär und schwitze auch nicht- aber das hatten meine Mutter und meine Großmutter mütterlicherseits auch nicht- also hoffe ich dass ich davon vielleicht auch verschont bleibe. Ich hab im Sprunggelenk Arthrose und die ärgert mich manchmal- aber damit kann ich ganz gut leben. 45 Jahre hat mein Chassis mich schließlich bislang ganz fleissig durchs Leben getragen- dass sie ein oder andere Stelle ein bisschen knirscht ist glaub ich normal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 21:13 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 10. April 2010 13:53
Beiträge: 726
Wohnort: Bodenseekreis
Hallo Fluffi,

dann klinke ich ich hier auch mal mit ein, obwohl ich nichts Neues zu sagen habe. :lol:

Bei mir schmerzt die linke Schulter und nur selten das Knie ... (das aber auch bisweilen knirscht)

Aktuell stressen mich meine beiden Kinder ziemlich, weshalb ich froh bin, dass ich die Familienplanung abgeschlossen habe. Ich habe den Eindruck, dass die Blutungen gerade stärker als üblich sind. Ich fühle mich ausgesprochen weiblich - mit einer gewissen Reife, deren (erotischen) Reiz ich selbst spüren kann. *sonne*

In welche Richtung gehen deine Ängst, Fluffi?

Ich mache mir jetzt öfter bewusst, dass ich tatsächlich älter werde und deshalb verstärkt das tun sollte, was mir wirklich wichtig ist. Ich registriere die ersten grauen Haare (ja, ich weiß, damit bin ich spät dran. :lol: ), die schlechter werdende Nahsicht (ich drücke mich aber noch vor einer Gleitsichtbrille :mrgreen: ). Ich brauche meinen Schlaf. Die Haut wird welker ... Ich werde oft an die Pubertätsphase erinnert. Manchmal habe ich die Fantasie, dass ich - gerade in der Liebe - noch einmal vor ähnliche Herausforderungen gestellt werde wie damals, sie habe mit meiner jetzigen Reife anders nehmen kann. Immer öfter äußere ich liebevolle Gefühle meinen Mitmenschen gegenüber (und denke sie mir nicht nur). Ich riskiere Nähe - auch auf die Gefahr hin, Verwirrung zu stiften, vielleicht auch mal einen Korb zu bekommen. Mir macht es mehr denn ja Spaß, Dinge beim Namen zu nennen. :mrgreen: Auch wenn es Mut kostet.

Auf einer Teamsitzung habe ich neulich geäußert, mein langsames Altern würde mir bewusst machen, dass ich keine Lebensenergie mehr dafür verschwenden möchte, mir und anderen Sand ins Getriebe zu streuen ... 8-)

Ein bisschen Angst davor habe ich, als Frau "unsichtbar" zu werden. In dem Sinne, dass man mich nicht mehr bewusst als Mensch/Frau wahrnimmt, sondern nur noch als jemanden, der auch noch da ist, aber nicht mehr groß Beachtung verdient.

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Liebe Grüße
nanili, zwei Kinder (2004+2007)

verhütungs- und messkurvenlos auf dem Weg in die blutungslose Lebensendzeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 21:58 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Weil der Thread gerade mal wieder oben ist...
Ich werde im Oktober 43 und liege damit bereits mindestens 3 Jahre hinter der Menopause meiner Mutter zurück. Mir geht es wie immer, ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich mich körperlich/seelisch/whatever anders fühle. Also, schon irgendwie anders als mit 30 ;-) , aber das führe ich auf die allgemeine Reife und Lebenserfahrung zurück und nicht auf eine Umstellung der Hormone.
Was ich jedoch ganz sicher bemerke sind die Grenzen die mein Körper mir setzt. Durchgesoffene Nächte kann ich mir nicht mehr leisten, daran habe ich dann mindestens eine Woche zu knappsen, erstmal der Alkohol und dann der Schlafmangel. Wir waren letztes WE auf einer Hochzeit und ich bin heute noch immer nicht so ganz bei mir. *lach*
Ich wundere mich nur ein wenig, dass mein bisher stoischer Zyklus etwas Spirenzchen macht. Allerdings nicht in verkürzten Zyklen, sondern in verlängerten - was soll das denn? Klar, manche jüngeren Userinnen hier wären glücklich, wenn sie in jungen Jahren solche Zyklen wie ich hätten, aber für mich ist das eben schon einen Ticken "unregelmäßiger". Lustigerweise hatte ich in meiner nfp-Karriere von bisher 81 Zyklen noch nicht einen anovulatorischen dabei. Ich bin mal gespannt, wann der so kommt, mein Körper scheint noch ne Menge unverbrauchter Eier übrig zu haben. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 22:32 
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alte Häsin

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*sonne* Ich gesell mich mal zu euch. Bei mir gibt es auch noch nicht viel zu berichten, außer das mein Zyklus und kaum merkliche 2-3 Tage verkürzt und ich tagelang Schmierblutungen habe. Das nervt mich schon, weil ich Slipeinlagen nicht besonders toll finde wegen meiner nervigen Hämorriden.
Ansonsten geht es mir genauso wie Fluffi, du hast es wirklich getroffen. An manchen Tagen fühl ich mich wie 18 dann wieder wie eine welkende Blume......... ein Wechselbad wie in der Pupertät. Ich hab keine Angst vorm älter werden, ganz im Gegenteil. Ich freu mich auf die Zeit wenn die Kinder flügge sind und wir etwas mehr Paarzeit bekommen. Ich hoffe das wir dann noch genauso glücklich sind wie jetzt. Ich empfinde gerade meine Ehe als sehr schön...........ich fühl mich wie im richtigen Hafen...........liebe viel intensiver und lebe es auch nach außen. Auch ein wenig wie nanili. Gehe deutlich offensiver mit meinen Gefühlen um.
Schlaf / Ruhephasen brauch ich auch wesentlich mehr wie früher. Wobei ich seit meinem Schlaganfall eh viele Dinge bewußter mache.

Was ich etwas schade finde ist, das man von vielen Frauen hört das man wesentlich geduldiger ist mit Kindern wenn man etwas älter ist. Das kann ich von mir mal so überhaupt nicht sagen. Ich spring jetzt bei Kim westenlich schneller aus der Hose als bei meinem großen *seufz* das würde ich mir gerne anders wünschen.

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Liebe Grüße Bea mit ** im Herzen und Marvin *18.9.00 Kim Charlotte *2.4.2009an der Hand


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 22:48 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 450
@Püppi: Bis satt in die 43-ziger hatte ich ja noch so einen zarten Kiwu- der ist aber bei mir ziemlich weg. Abgesehen davon war bis 43 eigentlich alles dunkelgrün- ich fühlte mich besser wie mit 28- körperlich, seelisch, erotisch war das eine unglaubliche Zeit- i-wie so auf der Höhe meiner fraulichen Reife, noch fertil, und mit diesem Wissen und den Erfahrungen ausgestattet die ich mit 28 noch nicht hatte.

Die Zeit zwischen 43 und jetzt (45) erlebte ich als ersten bewußten Leistungsknick. Aber das muss ja bei weitem nicht bei jedem so sein. Meine Mutter hat sowas im großen und ganzen gar nicht verspürt (sie ist jetzt 67).
Ja- Alkohol und kein Schlaf- die Kombi vertrag ich auch nicht. Das lass ich wenns geht.

@nanili: Der Satz mit dem Sand im Getriebe gefällt mir. Und ja, die Ängste mit dem Unsichtbarwerden teile ich- ich denke da ist schon was dran. Man wird welker, keine Eisprünge mehr- schwupps man ist weg. Zumindest was so bestimmte Bereiche betrifft. Das kann schon a weng weh tun- aber ich werde mich da zurechtfinden. Ich glaube das ist so dass man als älter werdener Mensch nicht mehr so beachtet wird- vor allem auch wenn man eh schon nicht so der "Star" ist. Charismatische Persönlichkeiten haben weniger so das Problem - aber ich bin keine charismatische Persönlichkeit.

Meine Ängste drehen sich um "Katastrophenbefürchtungen"- mein Mann ist viel unterwegs- auch mit dem Fahrrad- da hab ich schon Panik wenn er mal nicht gleich anruft nach einer Tour oder so (dass ihm was passiert ist). Diese Ängste belasten mich sehr.

Ansonsten hardere ich mit meiner Figur (allerdings schon immer). Mit Falten weniger- da bin ich ziemlich pragmatisch. Bissi sportlicher dürft ich sein. :oops:

Ja- ich trau mich auch mehr- meine Gefühle kommen in letzter Zeit ziemlich aus mir raus- ohne dass ich was dagegen machen kann. Das ist OK so.

@beframa: Dass mit der Geduld kann ich auch nicht bestätigen- eigentlich will ich mehr meine Ruhe und bin froh dass mein Sohn (19) flügge ist. *zustimm* Hätte jetzt auch keinen Nerv für Enkel.
Dass Du einen Schlaganfall hattest ist ja krass! Hoffentlich ist alles wieder gut. *knuddel*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 25. Juli 2012 23:12 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
Wow - das ist ja nett hier :)

Ich bin dieses Jahr 50 geworden und meine Kinder sind beide im Verlauf des letzten Jahres ausgezogen und ich genieße die Ruhe und Unabhängigkeit.
Ich fühle mich meistens leistungsfähig und fit - aber ich bin schneller aus der Bahn zu werfen als früher, bin mitfühlender und tiefer traurig, wenn es etwas Trauriges gibt.

Über den Vergleich mit der Pubertät habe ich auch schon mal nachgedacht. Ich habe sogar ein paar nervige Pickel im Nacken und auf den Schultern - das hatte ich als Teenager nicht.

Sex ist in den letzten Jahren immer besser geworden.... wunderschön und intensiv mit tollen Orgasmen - aber manchmal auch Blitztrockenheit und am Orgasmus-vorbei-flitzen ....

Die ersten Anzeichen von Wechseljahren hatte ich ca. mit 45 Jahren.
Da hatte ich lange PMS-Phasen und konnte schlecht schlafen. Progesteronmangel.
Damals habe ich Progesteroncreme benutzt und nach ca. einem Jahr war das vorbei.
Die kurzen und langen Zyklen habe ich erst seit Anfang des Jahres. Bis dahin wusste ich immer genau, was gerade los ist.

Generell finde ich die Wechseljahre bisher nicht schlimm. Ich habe eher das Gefühl, sanft aus der fruchtbaren Zeit rauszuschaukeln oder zu gleiten. Kein Drama.
Das einzige was belastend ist, ist dieses Dauerverhüten. *nerv, nerv*

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Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels. (Faith Wittlesey)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 26. Juli 2012 14:24 
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alte Häsin

Registriert: 27. Januar 2008 20:34
Beiträge: 1474
Wohnort: 41844
fluffi, danke ja alles wieder prima. Gsd ist nix zurück geblieben.

christine........ich bin sehr gespannt wie die Phase ohne Kinder wird. Dauert aber ja noch bissi bei uns :mrgreen:
Sex ist auch bei uns wahnsinnig intensiv geworden, aber diese blöde Blitztrockenheit kenn ich neuerdings auch. Aber zum Glück gibt es ja Zeugs was Abhilfe schafft :mrgreen:
Verhüten brauchen wir nicht mehr ich hab beim KS gleich eine Steri durchführen lassen. Und meine Angst das ich Depris schiebe wegen der verlorenen Fruchtbarkeit von heut auf morgen hat sich zum Glück nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil. Wir genießen die Tatsache jetzt so richtig das wir einfach immer und überall können....was bei zwei Kindern wirklich ein großer Vorteil ist *undweg*

Was ich noch habe ist verstärkt PMS :roll: :roll: aber ich nehm VitB ich (mein *mann* aber auch) meine das puffert etwas ab *lach*

_________________
Liebe Grüße Bea mit ** im Herzen und Marvin *18.9.00 Kim Charlotte *2.4.2009an der Hand


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 27. Juli 2012 12:14 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 726
Wohnort: Bodenseekreis
beframa - wie alt bist du? Weiß ich gerade nicht so genau.

@Christine: Ach ja, die Kinder aus dem Haus ..., das dauert bei mir auch noch ne ganze Weile.

@fluffi: Ah, in diese Richtung gehen die Ängste. Das klingt für mich auch danach, dass sich dir Ängste vor dem Tod (anderer) stellen und den tiefgreifenden Veränderungen, die der Tod für einen selbst bringen kann.

Mit meiner Figur hadere ich übrigens auch schon immer - allerdings wird es jetzt vielleicht leichter, weil von alten Frauen keine gute Figur mehr erwartet wird ... ähm bzw., dass die dann auch nicht mehr bringt ... :mrgreen:

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Liebe Grüße
nanili, zwei Kinder (2004+2007)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 27. Juli 2012 13:11 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 25. April 2012 22:11
Beiträge: 63
NFP seit: 1979
Hallo Nanili,

ich habe gerade deine Signatur gelesen.
Lebensendzeit???
*ärgern* eyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy.....
"Lebensendzeit" hört sich sehr nach Altenheim an *grins*

Wir haben heute sooo eine lange Lebenserwartung, dass die Zeit nach den Wechseljahren fast ähnlich lang werden könnte, wie die Zeit VOR den Wechseljahren.

In unserer Gesellschaft muss etwas passieren. Sonst haben wir demnächsten lauter Leute, die 30 Jahre und mehr "Rentner" sind. Wie soll das gehen???
Mit längerer Lebenserwartung leben wir länger. Nicht die Phase des Altseins und der Gebrechlichkeit verlängert sich - sondern die aktive Phase, in der man/frau etwas auf die Beine stellt.
Heute ist man 30 Jahre lang Kind, Jugendliche/r und junge/r Erwachsene/r
Dann ist man 30 - 40 Jahre lang "richtig" erwachsen. *lach*
Danach dann 10 - 15 Jahre lang "älter" - und dann erst kommt "alt".

*freunde*

_________________
Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did. But she did it backwards and in high heels. (Faith Wittlesey)


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