Also so manches "Ekelgefühl" (vielleicht ist es vielmehr ein Befremdlichkeitsgefühl bzw. Unwohlsein) kenne ich von meinem Freund auch. Von meinem Schleim habe ich konkret nie detailiert erzählt, weil er bei dem Thema auch etwas heikel reagiert. Wollte ich aber generell nicht und zum Erklären der Verhütungsmethode kann man schließlich auch andere Wörter verwenden, um zu erklären, was man da so macht bzw. welches zweites Sicherheitsindiz neben der Temperatur nötig ist
Jedenfalls habe ich es respektiert, dass er nicht zuviel von meinen körperlichen Vorgängen mitbekommen möchte, einfach, weil er sich sein Bild von Erotik/Weiblichkeit nicht zerstören will und er mit mir über Muttermund und Schleim nicht näher reden möchte - kann ich aber gut verstehen und ich bleibe gerne das Wunder Weiblichkeit
Ich denke, das geht sicher einigen Männern so, dass sie sich ihrer Illusion, was die Weiblichkeit betrifft, nicht berauben lassen wollen. Und man muss ja auch niemanden zwingen bzw. zwangsbeglücken (wenn eine Frau Probleme mit Sperma hat, will sie das auch nicht vor die Nase gehalten bekommen bzw. zum Schlucken gezwungen werden).
Zum Thema Kondome/Verhütung: bei uns war es ebenfalls ein Kampf. Zum einen weil er die Dinger als einengend empfindet und ihm das Gefühl nehmen und zum anderen, weil er darin partout nicht ejakulieren will (gut, erhöht sich dadurch eben meine Verhütungssicherheit, soll mir auch recht sein). Zitat: "Ich ejakuliere ich kein Gummiteil, das ist ja wohl das unerotischste und sterilste, was es gibt."
Ich bin da einfach nur froh, dass es mittlerweile überhaupt funktioniert, dass wir Kondome verwenden können - das Ejakulieren, kann man dann auch in Folge anderweitig übernehmen

Aber das ist bei dir sicher schon mal schwieriger, wenn bei ihm gar nichts mehr geht. War bei uns zwar anfangs ähnlich, aber nach und nach hat sich das gelegt, einfach weil er gesehen hat, dass wir keine andere Möglichkeit haben. Und nachdem wir auch noch die passende Kondomgröße gefunden haben (vorher waren sie zu klein, was auch erklärt, warum es schwer war die Erektion aufrecht zu erhalten), ging es immer besser. Vielleicht wäre das bei euch ähnlich? Vielleicht versuchst du ihn mal ganz langsam daran zu gewöhnen, damit er nicht gleich abblockt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kondomfrage bisher eine Schutzbehauptung war, weil er sich damit nicht auseinander setzen wollte.
Wie gesagt, bei uns funktioniert es mittlerweile und es war sicher ein hartes Stück Arbeit - aber mein Freund hat dem Ganzen eine Chance gegeben und das sollte deiner auch mal versuchen. Vielleicht klappt es ja.
Und wenn nicht: du hast ja noch das Diaphragma (falls dir die alleinige Verwendung nicht zu unsicher ist). Wie du es einführst, womit du es bestreichst, kann ihm ja egal sein und er muss ja nichts davon mitbekommen
Ich hoffe nur, dass er deiner Verhütungsmethode NFP trauen kann. Aber sonst soll er einfach mal die Statistiken bzw. den PI ansehen, dann wird das hoffentlich kein Thema sein. Und der Partnerin kann man ja auch vertrauen, wenn sie zuverlässig sagen kann, dass diese Methode sicher ist
Zur Periode: wir haben auch nur sehr selten Sex währenddessen. Meist ist es mir auch eher unangenehmer (weil meist die Umgebung besuddelt wird) und wir haben auch nur dann welchen, wenn ich nicht bzw. noch nicht stark blute. Ansonsten hat mein Freund diesbezüglich auch eher Hemmungen (einfach weil er Kontaktschwierigkeiten mit Blut hat).
Wenn du es also trotzdem versuchen möchtest, kannst du es ja an Tagen machen, die nicht oder noch nicht so stark sind bzw. wie oben der Tipp schon erwähnt wurde, mal mit Diaphragma
